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Frischer Wind aus der Ostschweiz

„Oliver Bendel ist ein vielseitiger Mann. Als Wissenschafter beschäftigt er sich mit Themen wie Maschinenethik und Informationsethik, also mit Fragen wie, welchen ethischen Ansprüchen Pflegeroboter genügen müssen.“ Er hat „früher an der HSG gelehrt, heute hat er eine Professur an der Hochschule für Wirtschaft der Nordwestschweiz“. So beginnt ein Artikel, der unter dem Titel „Frischer Wind aus der Ostschweiz“ am 12. Mai 2015 im St. Galler Tagblatt und in weiteren Zeitungen der Region erschienen und von Rolf App geschrieben worden ist. Es geht um zwei Schriftsteller bzw. Wortkünstler, deren Werke in Mario Andreottis Lehrbuch „Die Struktur der modernen Literatur“ in fast epischer Breite abgehandelt werden. Nicht Forschung also ist im Fokus, sondern Dichtung. Und so heißt es denn auch weiter: „Daneben gibt es den anderen Oliver Bendel. Den Mann, der Romane schreibt, der Haikus dichtet – und der den Handyroman in die Schweiz gebracht hat. Die Japanerinnen und Japaner lieben diese literarische Form schon länger.“ (St. Galler Tagblatt, 12. Mai 2015) Vielseitig sei auch Lara Stoll. Sie mache Fernsehsatire und sei unterwegs mit „Lara Stoll im Krisengebiet“, einer „virtuosen zeitgenössischen Lesung über eine Gesellschaft, die Zeit und Nerven hat für die abstrusesten Probleme“ (St. Galler Tagblatt, 12. Mai 2015) . Erwähnt wird übrigens auch Bendels 2008 erschienener Roman „Künstliche Kreaturen„, in dem als Hintergrund einer Liebesgeschichte die Ideen- und Entwicklungsgeschichte der künstlichen Wesen dargestellt wird, von Pandora und Galatea, den künstlichen Frauen, über die sprechenden Köpfe der Antike und des Mittelalters bis hin zu den „Androiden“ von Jaquet-Droz. Damit wäre auch wieder der Forschungsgegenstand des Wissenschaftlers angesprochen. Der Artikel wurde vom St. Galler Tagblatt freundlicherweise zur Verfügung gestellt.

Abb.: Auch eine künstliche Frau