Gefühle gegenüber künstlichen Tieren

Paro wird in der Therapie eingesetzt, etwa um Dementen und Autisten zu helfen. Unter dem Fell hat der Roboter, der einer Babysattelrobbe nachempfunden ist, verschiedene Sensoren, mit denen er Helligkeit, Temperatur, Geräusche sowie Berührungen registrieren kann. Er ist ein erinnerungsfähiges und selbstlernendes System. Er dreht den Kopf in die Richtung eines Sprechenden und reagiert auf seinen Namen, den man ihm beigebracht hat. Warum und wie löst Paro Gefühle in uns aus? Dieser Frage geht SRF in seiner Sendung “Input KOMPAKT: Wie die Roboter-Robbe Gefühle in uns auslöst” vom 24. Januar 2018 nach. Zu Wort kommt auch der Informations- und Maschinenethiker Oliver Bendel, der in Zürich lebt. Er beschäftigt sich aus ethischer Sicht intensiv mit Operations-, Therapie- und Pflegerobotern. Zu Pflegerobotern hat er im September 2017 zusammen mit der Daimler und Benz Stiftung eine Konferenz durchgeführt. Das Buch zur Konferenz erscheint im Sommer 2018 bei Springer.

Abb.: Gefühle gegenüber echten Tieren

Kommentare deaktiviert.