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George Soros zum Sozialkreditsystem

George Soros hielt am 24. Januar 2019 eine Rede beim WEF. Der Tages-Anzeiger berichtete unter der Überschrift „Xi Jinping ist der gefährlichste Gegner offener Gesellschaften“ darüber. Der US-Milliardär ging auf das Sozialkreditsystem in China ein. „Es wird das Schicksal des Einzelnen den Interessen des Einparteienstaates in einer in der Geschichte beispiellosen Weise unterordnen.“ (Tages-Anzeiger, 25. Januar 2019) Soros beunruhigen vor allem mit künstlicher Intelligenz ausgestattete Kontrollinstrumente. Diese seien „nützliche Werkzeuge für autoritäre Regime, stellten aber eine fatale Bedrohung für offene Gesellschaften dar“. Offene Gesellschaften hätten weitere Feinde, etwa „Putins Russland“. „Und das gefährlichste Szenario liege gerade darin, dass sich diese Feinde miteinander verschwörten und voneinander lernten, wie sie ihr Volk besser unterdrücken können.“ (Tages-Anzeiger, 25. Januar 2019) Auf die Frage, auf welcher Seite die IT- und Internetkonzerne im Kampf für eine freie Gesellschaft stehen, sagte Soros: „Google und Facebook sind auf der Seite ihrer eigenen Portemonnaies.“ (Tages-Anzeiger, 25. Januar 2019)

Abb.: In Shenyang im Nordosten der Volksrepublik