STIMMEN

An dieser Stelle werden Stimmen zu informationsethischen und maschinenethischen Büchern und Projekten gesammelt. Die Liste wird laufend aktualisiert und ergänzt.

“Wirtschaftsinformatiker Oliver Bendel von der Fachhochschule Nordwestschweiz … ist Spezialist für Maschinenethik und setzt sich seit Jahren mit den moralischen Dilemmata auseinander, die das selbstfahrende Auto mit sich bringt. … Für Bendel hängt die Akzeptanz von selbstfahrenden Autos auch davon ab, ob diese ethischen Fragen zur Zufriedenheit der Bürger beantwortet werden. Bendel misstraut den optimistischen Visionen der Industrie. Es sei fatal, Maschinen komplexe moralische Entscheidungen zu überlassen.” (Markus Brauck, Dietmar Hawranek, Thomas Schulz, in: DER SPIEGEL, 9/2016; zu autonomen Autos mit Statements von Oliver Bendel)

“Also Bahn frei für die Einführung autonomer Fahrzeuge? ‘Ich würde nicht bedenkenlos mitspielen’, sagt der Maschinen-Ethiker Oliver Bendel von der Fachhochschule Nordwestschweiz. Die Menschen nähmen damit in Kauf, dass Entscheidungen über Leben und Tod den Maschinen überlassen werden. ‘Der Preis dafür wäre viel zu hoch.’ [...] Für den Maschinenethiker sind die Grenzen der Autonomie deshalb klar: Selbstfahrende Autos können zwar gebaut werden. ‘Wir sollten sie jedoch in bestimmte Bereiche verweisen’.” (Michael Baumann, in: Schweiz am Sonntag, 17. Mai 2015; zu autonomen Autos mit Statements von Oliver Bendel)

“Genau mit diesem Thema beschäftigt sich Oliver Bendel. Er ist Philosoph und Literaturwissenschaftler, ebenso Informationswissenschaftler. ‘Es existieren mehrere Möglichkeiten für das ‘Moralisieren’ von Maschinen’, sagt Bendel, der sich als Professor an der Hochschule für Wirtschaft der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) seit 2009 mit Informations- und Maschinenethik beschäftigt. [...] ‘Man kann Robotern und Maschinen beispielsweise Regeln beibringen, die sie strikt befolgen müssen’, meint Bendel. Man könne sie ebenso beobachten und eigene Schlüsse ziehen lassen. [...] Ein Ansatz kann dabei die ‘programmierte Moral’ sein. An Bendels Institut sind schon einige Beispiele dafür entstanden, etwa der Sprachroboter Goodbot, der anhand eingegebener Wörter und Sätze Probleme erkennt.” (Jürgen Bröker, in: Die Welt, 12. April 2015; zu moralischen Maschinen mit Statements von Oliver Bendel)

“Dass es solche Situationen in einem vollautomatisierten Straßenverkehr geben würde, ist für Professor Oliver Bendel klar. Der Philosoph und Wirtschaftsinformatiker beschäftigt sich seit Jahren mit der relativ neuen Disziplin der Maschinenethik. Für die Entscheidungsfindung autonomer Autos schlägt er einen eindeutigen Regelkatalog vor, kombiniert mit einer Folgeeinschätzung durch das Fahrzeug selbst. Letztlich hätte aber auch solch ein ‘Moralkodex’ seine Grenzen – vor allem, wenn es um die Entscheidung gehen sollte, welcher von mehreren unbeteiligten Passanten überfahren werden soll. Bendel rät generell davon ab, Maschinen in solch komplexe Situationen zu verwickeln. ‘Sie sollten nicht entscheiden, ob zwei Menschen weniger wert sind als vier oder jüngere Menschen mehr wert sind als ältere.’ In solchen Fällen müsse der Mensch eingreifen, auch wenn das im Einzelfall in einer Katastrophe ende.” (Holger Holzer, in: Focus, 21. Januar 2015; zu autonomen Autos mit Statements von Oliver Bendel)

“Mit solch heiklen Fragen beschäftigt sich Oliver Bendel. Der Philosoph und Wirtschaftsinformatiker lehrt und forscht an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW), unter anderem auch im Bereich Maschinenethik. Bendel ist dafür, dass Maschinen Moral einprogrammiert wird. Aber nur ‘einfachen’ Maschinen …” (Danja Nüesch, in: Schweizer Radio und Fernsehen (Multimedia SRF),  17. November 2014; zu moralischen Maschinen und zum Maschinenethiker Oliver Bendel mit Statements von Oliver Bendel)

“Der Philosoph und Wirtschaftsinformatiker ist Professor an der Fachhochschule Nordwestschweiz und hat zahlreiche Beiträge zur Maschinenethik veröffentlicht.” (Christian Rauch, in: GDI IMPULS, 2/2014; zu selbstständig fahrenden Autos und der Forschung von Oliver Bendel im Bereich der Maschinenethik)

“Auf lockere Art und Weise beschreibt der Autor den gegenwärtigen Stand der Informationsgesellschaft, diskutiert bestimmte Aspekte der Digitalisierung und regt damit zum Nachdenken an. Um ein paar Aspekte herauszugreifen, sei sein Ansatz erwähnt, die manchen aus dem Usenet noch bekannte Netiquette aufs Web 2.0 zu übertragen. Darin fordert Bendel zu Beginn auf, seinen eigenen Namen nicht zu verschweigen, wenn man andere Namen nennt oder sie gar attackiert.” (Henning Behme, in: iX, 6/2013; zum Buch “Die Rache der Nerds” von Oliver Bendel)

“Prof. Dr. Oliver Bendel, vielleicht Leserinnen und Lesern noch als Initiant und Gastkolumnist unseres Newsletters bekannt, stellt in seinem neuesten Buch “Die Rache der Nerds: ein Plädoyer für die Informationsethik” nicht nur Fragen, sondern liefert auch konkret Antworten und ruft die Leser dazu auf, weiter nachzudenken und ihren Teil zu einer lebenswerten Informationsgesellschaft beizutragen.” (Andrea Back, in: Newsletter zur Zukunft von Lernen und Wissen, Ausgabe 1/2013, 13. Jahrgang; zum Buch “Die Rache der Nerds” von Oliver Bendel)

“‘Die Rache der Nerds’ erläutert heiter, wie sich die Gesellschaft durch die zunehmende Vernetzung verändert – und zeigt, wie Insider die Fäden in den Händen halten. Es sind Menschen wie Mark Zuckerberg, die mit ihrem Spezialwissen und Ideen nicht nur einflussreich sind, sondern mitunter auch reich werden. Und weil das Internet so großen Einfluss auf die Gesellschaft hat, plädiert Oliver Bendel, der an der Hochschule für Wirtschaft in Basel lehrt, für mehr Informationsethik, auch und besonders im Studienfach Wirtschaftsinformatik. Oliver Bendel erläutert in seinem Buch konkret und gleichzeitig unterhaltsam, wie so eine Informationsethik aussehen könnte. Was tun wir in unserer hochtechnisierten Welt, in moralischer Hinsicht, und was wollen und sollten wir tun? Wichtige Fragen, die sich jeder stellen sollte. Was ist mit unserem Menschsein in Angesicht der Maschine? Der Autor stellt nicht nur Fragen, sondern liefert auch konkret Antworten, teilweise auch Lösungen für jeden einzelnen. Oliver Bendel ruft die Leser aber auch ganz konkret dazu auf, weiter nachzudenken – und so ihren Teil zu einer lebenswerten Informationsgesellschaft beizutragen.” (Jörg Schieb, in: Deutschlandradio Kultur (Website), 28. Oktober 2012; zum Buch “Die Rache der Nerds” von Oliver Bendel)

“‘Informatiker und Wirtschaftsinformatiker haben die Welt erobert’, schreibt Oliver Bendel gleich zu Beginn und erläutert aus sehr persönlicher Sicht, wie Technik unser Leben durchdringt und ethische Fragen aufwirft. Fragen, die bisher nicht beantwortet werden. So fordert Bendel eine Informationsethik, die Pflichtfach bei den IT-Studien werden soll. (N.N., in: FALTER, Bücher-Herbst 2012, Nr. 41/2012; zum Buch “Die Rache der Nerds” von Oliver Bendel)

“Oliver Bendel ist Computerfachmann und Autor. Und diese Qualifikationen verbindet der gebürtige Ulmer – mit Handy-Romanen und Handy-Haikus. In seinem jüngsten Buch “Die Rache der Nerds” setzt er sich mit der Ethik im Netz auseinander.” (SWP/Redaktion, in: SWP, 25. Oktober 2012; zur Gedichtlesung von Oliver Bendel am 25. Oktober 2012 im Theater Neu-Ulm mit einer Erwähnung von “Die Rache der Nerds”)

“Oliver Bendel wirft einen Stein in den vermeintlich ruhigen See der Programmierer, Systementwickler und Prozessoptimierer. … Er illustriert auf unterhaltsame Weise, wie sich unsere Welt längst um Bits und Tweets, um Daten und Informationsethik dreht. Mit seinem Buch öffnet er allen die Augen für Gefahren und Konsequenzen – umfassend, sehr unterhaltend, bestens verständlich und profund.” (mg, in: Rheingau Echo, 27. September 2012; zum Buch “Die Rache der Nerds” von Oliver Bendel)

“Grundsätzliche Fragen zum Menschenbild wirft für Bendel das Vordringen der Sozialen Netzwerke auf: ‘Heute scheint es so zu sein, dass manche mehr an ihrem Profil als an sich selbst arbeiten. Mehr an ihrer Timeline als an ihrem Leben.’ Bendel stellt sich in die Tradition von Joseph Weizenbaum (1923-2008), der als Informatiker immer wieder gemahnt hat, sich nicht zum Sklaven der digitalen Maschinen zu machen.” (Peter Zschunke, in: General-Anzeiger, 18. September 2012; zum Buch “Die Rache der Nerds” von Oliver Bendel)

“Es handelt sich um ein Fachbuch mit Geschichten und Gedanken zur Informationsethik. … ‘Das Nerdtum ist zu einer Massenbewegung geworden’, stellt Oliver Bendel treffend fest. Und diese Massenbewegung ist ausgestattet mit Macht und Einfluss.” (Christine Buschor, in: Winterthurer Stadtanzeiger, 18. September 2012; zum Buch “Die Rache der Nerds” von Oliver Bendel)

“Kritik an der Informationsgesellschaft liegt im Trend. Nach der ungestümen Attacke des Ulmer Hirnforschers Manfred Spitzer (“Digitale Demenz”) legt jetzt der Schriftsteller und Wissenschaftler Oliver Bendel nach: In seinem Buch “Die Rache der Nerds” zeigt er, wie Software wirtschaftliche Prozesse und Alltagskommunikation verändert, das Leben oft vereinfacht, aber auch einschränkt. Bendel ist Nerd und Anti-Nerd in einer Person, begeistert von den digitalen Möglichkeiten und zugleich darüber erschrocken. Seine Kritik ist fundierter als die des Bestseller-Autors Spitzer und mündet in die Forderung nach einer neuen Informationsethik.” (Peter Zschunke, für die dpa, in: STERN.DE, Süddeutsche.de, computerwoche.de, ZEIT ONLINE, DIE WELT ONLINE, Lübecker Nachrichten Online, Westdeutsche Zeitung Online, Rhein-Neckar-Zeitung Online, krone.at, Wiener-Zeitung.at etc., 17. und 18. September 2012; zum Buch “Die Rache der Nerds” von Oliver Bendel)