Schlagworte: 300 Keywords Informationsethik

Bücher zur Ethik der Informationstechnik

Ariane Rüdiger hat in der iX 05/2018 die Bücher “300 Keywords Informationsethik: Grundwissen aus Computer-, Netz- und Neue-Medien-Ethik sowie Maschinenethik” und “3TH1CS – Die Ethik der digitalen Zeit” rezensiert: “Wer Literatur zum Einstieg in die Recherche zu Fragen rund um die Ethik der Informationstechnik sucht, kann beispielsweise auf die zwei folgenden Publikationen zurückgreifen. Sie befassen sich mit grundlegenden Debatten und Begriffen aus diesem weiten Feld. Zum einen das kurz und präzise gefasste Handbuch ’300 Keywords Informationsethik’ von Oliver Bendel, einem Vordenker der Roboterethik, der sich als Dozent für Wirtschaftsinformatik, Wirtschafts- und Informationsethik … seit Langem mit diesen Themen befasst. Das Handbuch beschreibt kurz und leicht verständlich, manchmal auch amüsant, alphabetisch geordnet und oft garniert mit praktischen, greifbaren Beispielen, was bestimmte informationsethische Begriffe in der Fachdiskussion genau bedeuten. Das reicht von Roboterethik bis zur informationellen Notwehr und von virtueller Realität bis zu Social-Media-Richtlinien. Bendel macht nicht den Fehler, seine Auffassungen zu bestimmten ethischen Fragen als allgemeinverbindlich zu erklären, sondern erwähnt stets auch abweichende Meinungen, was das broschierte Buch zu einer guten Grundlage für Diskussionen macht. Dazu trägt auch der übersichtliche Umfang bei. Wer einzelne Themen vertiefen möchte, über die gerade intensiv diskutiert wird, findet in der Veröffentlichung ’3TH1CS – Die Ethik der digitalen Zeit’ eine interessante, vielseitige und teilweise durchaus unterhaltsame Lektüre.” (iX, 05/2018)

Abb.: Die Rezension in der iX (Quelle: iX)

Cat-Content

Einer der über 300 Begriffe im Buch “300 Keywords Informationsethik”, das im November 2015 bei Springer erscheint, ist – kurz nach “Booktrack”, “Buridans Robot”, “Candystorm”, “Clickbait” und “Computerspiel” – “Content”. Der Autor Oliver Bendel schreibt dazu u.a.: “Eine besondere Ausprägung stellt der User-generated Content dar, bei dem in der Regel nichtprofessionelle Autoren alleine oder gemeinsam – häufig über Weblogs oder Wikis und im Kontext des Web 2.0 – Content produzieren und kuratieren (engl. “content curation”). Bei der Entwicklung und Nutzung von Content wird seit einigen Jahren Open Content immer wichtiger. Cat-Content ist ein Internetphänomen: Bilder dieser Tiere werden massenhaft gepostet und geliket.” Dem heutigen Internationalen Katzentag ist dieser Blogpost zu jenem Eintrag gewidmet.

Abb.: Cat-Content