Schlagworte: Autonomie

Autonome Fahrräder

Im März 2017 erfuhr die connectUS-Delegation der Hochschule für Wirtschaft FHNW am MIT von dem autonomen Dreirad, das dort entwickelt wurde. Sie wurde durch die heiligen Hallen der berühmten Hochschule geführt und durfte einen Blick auf die aktuellen Prototypen werfen. Auf der Website heißt es: “The PEV is a low-cost, agile, shared-use autonomous bike that aims to solve the ‘last-mile’ urban mobility challenge of today, and to become a healthy, sustainable alternative to cars for cities of tomorrow. The PEV can be either an electrically-assisted tricycle for passenger commute or an autonomous carrier for delivering packages.” Auch die Universität Marburg setzt auf das autonome Dreirad, wie MDR am 20. März 2018 meldete: “Selbstfahrende Autos sind schon länger im Gespräch, selbstfahrende Fahrräder aber haben die wenigsten bisher gesehen. Die Uni Magdeburg erforscht, wie Fahrräder autonom durch die Stadt fahren können, um Nutzern flexibel zur Verfügung zu stehen. Für Einkäufe oder andere Transporte könnte man sie dann mieten.” (Website MDR, 20. März 2018) Oliver Bendel, der Mitglied der Delegation war, ist skeptisch gegenüber autonomen Dreirädern, da diese die Komplexität in Städten erhöhen und Kollisionen nicht zu vermeiden sein werden, ähnlich wie bei Servicerobotern.

Abb.: Am MIT

Publikation zur Informationsethik

Die neuen MITTEILUNGEN DER VEREINIGUNG ÖSTERREICHISCHER BIBLIOTHEKARINNEN & BIBLIOTHEKARE haben als Schwerpunktthema die Informationsethik. Die im März 2014 erschienene Publikation umfasst 186 Seiten und kann kostenlos heruntergeladen werden. Im Editorial zitiert man sowohl eine Definition aus dem InfoWissWiki, die Information und Wissen in den Vordergrund rückt, als auch eine Definition aus dem Gabler Wirtschaftslexikon von Oliver Bendel, die “stärker die modernen Technologien” betont: “Die Informationsethik hat die Moral derjenigen zum Gegenstand, die Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) und neue Medien anbieten und nutzen.” In diesem Spektrum bewegen sich auch die zahlreichen Beiträge. Hermann Rösch untersucht “Ethische Konflikte und Dilemmata im bibliothekarischen Alltag”, und Klaus Niedermair fragt sich: “Gefährden Suchmaschinen und Discovery-Systeme die informationelle Autonomie?” – um nur zwei Beispiele aus den MITTEILUNGEN zu nennen.