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Business in Mumbai

In Indien findet das IT-Business bzw. das Mediengeschäft zuweilen auch auf der Straße statt. Touristen werden fotografiert, die Bilder an Ort und Stelle ausgedruckt. Den Strom für das Gerät holt man sich aus der Umgebung oder auf andere Weise. Was mit den Dateien und Daten passiert, ist unklar, wie auch im Empire State Building, wo man die Besucher fast zum Shooting zwingt (und wo Beherzte dennoch einfach weitergehen, während die Kamera ins Leere schießt). Vor dem Gateway of India macht sich vermutlich kaum einer Gedanken über die informationelle Autonomie und den Datenschutz, weder der Fotograf noch der oder die Fotografierte. Überhaupt spielt das Bild eine große Rolle, und es vergeht kaum ein Tag, an dem man nicht von Einheimischen angesprochen und zum Gruppenbild mit Dame (oder Herrn) aufgefordert wird. In Mumbai kämpft jeder ums Überleben, außer diejenigen, die am Juhu-Strand wohnen und ab und zu im Bollywood-Studio einen Hindi-Film drehen, und diejenigen, die ihre Kinder in die Schweiz zum Skifahren schicken, wo wiederum Bilder geschossen werden, die in Indien landen (und auf Servern überall in der Welt).

Abb.: Business in Mumbai