Schlagworte: Kooperations- und Kollaborationsroboter

Menschen müssen Cobots nicht fürchten

In der Netzwoche 10/2018 findet sich ein ganzseitiges Interview mit Oliver Bendel zu Kooperations- und Kollaborationsrobotern, auch Co-Robots oder Cobots genannt. Der Informations- und Maschinenethiker hält die Teams oder Tandems aus Mensch und Maschine für nützlich und hilfreich. Mensch und Maschine spielen jeweils ihre Stärken aus. Der Mensch wird entlastet. Ein Problem könnte in Zukunft allerdings die Überwachung sein. Die Maschine kommt uns sehr nahe, und mit Hilfe ihrer Sensoren und ihrer Software könnte sie uns ausspionieren. Dies hat Oliver Bendel in einem anderen Interview, mit der SonntagsZeitung, betont. Im Moment überwiegen für ihn klar die Vorteile. Interessant findet er zudem, dass Kooperations- und Kollaborationsroboter nicht nur in Produktion und Logistik, sondern auch in Pflege und Therapie eingesetzt werden. Damit schlagen sie eine Brücke zwischen Industrie- und Servicerobotern. Das Interview kann mit freundlicher Genehmigung der Zeitschrift als PDF hier heruntergeladen oder auch online gelesen werden.

Abb.: Hier wird die Maschine noch bedient

Mensch und Maschine kommen sich nahe

In der Titelgeschichte der Netzwoche 10/2018 geht es um Kooperations- und Kollaborationsroboter, auch Co-Robots oder Cobots genannt. Zu Wort kommen Steven Wyatt, Head of Marketing & Sales bei ABB Robotics, und Prof. Dr. Oliver Bendel, Hochschule für Wirtschaft FHNW. Kooperations- und Kollaborationsroboter sind moderne Industrieroboter, die mit uns Schritt für Schritt an einem gemeinsamen Ziel (Kooperationsroboter) bzw. Hand in Hand an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten, wobei wiederum ein bestimmtes Ziel gegeben ist (Kollaborationsroboter). Sie nutzen dabei ihre mechanischen und sensorischen Fähigkeiten und treffen Entscheidungen mit Blick auf Produkte und Prozesse im Unternehmen bzw. in der Einrichtung. Mensch und Maschine kommen sich in der Produktion und in der Logistik inzwischen also unter Umständen sehr nahe. Sie sind dabei in der Lage, ihre jeweiligen Stärken auszuspielen. Zudem entlastet der Co-Robot den Menschen. Der Artikel mit dem Titel “Cobots: Roboter und Menschen arbeiten Hand in Hand” kann mit freundlicher Genehmigung der Netzwoche als PDF hier heruntergeladen oder auch online gelesen werden.

Abb.: Auch hier kommen sich Mensch und Maschine nahe

Wo fängt die Arbeit an, wo hört sie auf?

In der Neuen Osnabrücker Zeitung ist am 25. April 2018 der Artikel “Robotersteuer: Ökonomen sind skeptisch” erschienen. Im Teaser heißt es: “DHL-Chef Frank Appel und Microsoft-Gründer Bill Gates zählen zu den Befürwortern dieser Idee. Doch Ökonomen sind skeptisch.” Thomas Straubhaar von der Universität Hamburg wird mit den Worten zitiert: “Der Roboter ist nicht der Feind des Menschen, sondern sein Freund.” “Die Maschine helfe den Arbeitnehmern, produktiver zu werden.» (NOZ, 25. April 2018) Der Wirtschaftsinformatiker Oliver Bendel von der Fachhochschule Nordwestschweiz gibt laut NOZ zu bedenken, dass bei einer Robotersteuer schwierige Unterscheidungen zu treffen sein werden: “Sprechen wir nur von Hardware- oder auch von Softwarerobotern? Reden wir nur über Fabrikarbeit?” “Problematisch sei außerdem, dass moderne Roboter oft vernetzte Systeme seien.” Und: “Sogenannte Kooperations- und Kollaborationsroboter arbeiteten ganz eng mit Menschen zusammen. Das sei ein Problem für die Berechnung einer Steuer: Wo fängt die Arbeit des Roboters an, wo hört sie auf?” (NOZ, 25. April 2018) Der Artikel kann über www.noz.de/deutschland-welt/wirtschaft/artikel/1198722/robotersteuer-oekonomen-sind-skeptisch aufgerufen werden.

Abb.: Ein Roboter in der Fabrik