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2. Daimler-Fachtagung Autonomes Fahren

Die 2. Daimler-Fachtagung Autonomes Fahren findet am 17. Oktober 2017 in Stuttgart statt. Aus dem Programmflyer: “Autonom fahrende Fahrzeuge spielen eine Schlüsselrolle in der Mobilität der Zukunft. Die Technik bietet enorme Chancen, allerdings sind noch rechtliche und ethische Fragen zu klären. Inwiefern kann die Gesellschaft vom autonomen Fahren profitieren? Wie kann der rechtliche Rahmen hierfür gestaltet werden? Und welche Rolle spielen Ethik und Recht beim technischen Fortschritt – bremsen sie ihn eher oder tragen sie dazu bei? Bei der zweiten Expertenkonferenz zu Ethik und Recht beim autonomen Fahren stehen diese Fragen im Mittelpunkt. Am 17. Oktober 2017 werfen wir gemeinsam mit Ihnen und unseren Rednern einen Blick auf die autonome Mobilität von morgen.” (Programm Daimler) Die Podiumsdiskussion am Morgen bestreiten Renata Jungo Brüngger, Dr.-Ing. Joachim Damasky, Staatssekretär Rainer Bomba und Prof. Dr. Dr. Eric Hilgendorf, diejenige am Nachmittag Dr. Peter Vaughan Schmidt, René Große-Vehne, Dr. Stefan Brink, Frank-Holger Appel und Prof. Dr. Oliver Bendel.

Abb.: Oliver Bendel vor einem alten selbstständig fahrenden Mercedes

Arbeiten 4.0

Eine Tagung zum “Arbeiten 4.0″ findet an der Hochschule der Medien (HdM) in Stuttgart am 15. Juni 2016 statt. In der Pressemitteilung heißt es: “Die Digitalisierung hat bereits in den letzten 20 Jahren sichtbar unseren Alltag verändert. Auch die Arbeitswelt wird gerade umgebaut. Von wem? Und wie werden wir in Zukunft arbeiten? Wer oder was wird uns dabei bestimmen? Wie und wohin wird sich unsere Gesellschaft weiterentwickeln?” (Website IDW) Und weiter: “Referenten aus der Arbeitsforschung, der Bildungsarbeit, aus Soziologie, Philosophie und Ethik stellen Fragen zur Zukunft der Arbeit in der digitalisierten Gesellschaft und laden das Publikum zur Diskussion ein.” (Website IDW) So thematisiert Prof. Dr. Simone Dietz (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) aus ethischer Perspektive die “Heimliche Arbeit im digitalen Raum”. Weitere Informationen zur Veranstaltung des Instituts für Digitale Ethik (IDE) über https://idw-online.de/de/news653713.

Abb.: Eine Bibliothek in Stuttgart

Technik unter der Haut

“Die mikroelektronische Revolution, die nach der Erfindung des Transistors und der integrierten Schaltkreise in den 1960er-Jahren einsetzte, eröffnete auch der Medizintechnik völlig neue therapeutische Wege.” Mit diesen Worten beginnt eine Pressemitteilung der Daimler und Benz Stiftung. Angekündigt wird der Vortrag “Technik unter der Haut – Elektronische Pillen oder Ersatzteile für Maschinenmenschen” von Prof. Dr. Thomas Stieglitz im Mercedes-Benz Museum in Stuttgart. Gegenwärtig erlebe man eine enorme Ausweitung der Möglichkeiten, da es Forschern immer perfekter gelinge, Muster von Nervensignalen in Rückenmark und Gehirn zu verändern – und diese sozusagen zu überschreiben. So können laut der Stiftung “hochgradig gelähmte Menschen mittels Gedankenkraft Gegenstände steuern”, werden “fühlende Prothesen” entwickelt, können “epileptische Anfälle oder das Zittern bei Parkinson-Patienten verringert sowie Depressionen und Zwangsstörungen gelindert werden” (Pressemitteilung Daimler und Benz Stiftung). Diese sogenannten “Elektrozeutika”, eine Art von “elektronischen Pillen”, vermögen – so weiter die Ausführungen – “die Gabe von Medikamenten zu verringern oder gar zu ersetzen” (ebd.). “Dabei stellt sich aber eine wichtige ethische Frage: Kontrolliert der Mensch noch die Maschine oder wird er von ihr kontrolliert?” (ebd.) Dies ist eine Frage für Informations-, Technik- und Medizinethik und ein weiteres Beispiel dafür, dass diese eng kooperieren müssen. Weitere Informationen über www.daimler-benz-stiftung.de.

Abb.: Mensch und Maschine – wer kontrolliert wen?