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Sprechende Maschinen

Schon vor tausenden Jahren träumte der Mensch davon, künstliche Kreaturen zu schaffen. Diese sollten seine Gehilfen sein, seine Begleiter, Geliebten und Krieger. Bei Homer und Ovid lernen wir sie kennen, schätzen und fürchten. Die meisten dieser Kreaturen, auch in Mittelalter, Renaissance und Barock, waren stumm. Damit wurde die Kluft zwischen ihnen und uns angedeutet. Eine Ausnahme bildeten die sprechenden Köpfe, die in die Zukunft blicken konnten. Heute tragen uns Text-to-Speech-Systeme die Inhalte von Websites vor, plaudern Sprachassistenten wie Siri und Alexa mit uns und melden sich Fahrzeuge laut und vernehmlich zu Wort. Ein weites Feld aus technischer, psychologischer und ethischer Perspektive. Der Artikel “Sprechende Maschinen” von Oliver Bendel, der im September 2018 in der UnternehmerZeitung erschienen ist, schlägt einen Bogen von der Antike bis zur Gegenwart und zeigt heutige Möglichkeiten und Herausforderungen bei synthetischen Stimmen auf. Der Beitrag kann hier heruntergeladen werden.

Abb.: Sprechende Menschen (mit Maschine)

Die Serviceroboter sind auf dem Vormarsch

So wie die Industrieroboter immer mehr ihre Gefängnisse und Behausungen verlassen, so wie sie immer mobiler und universeller geraten, und so wie sie immer mehr an den Menschen heranrücken, so befreien sich die Serviceroboter mehr und mehr von inneren und äußeren Zwängen und mischen sich unter uns. Man kann Haushalts- und Gartenroboter, Sicherheits- und Überwachungsroboter, Transport- und Lieferroboter, Informations- und Navigationsroboter, Unterhaltungs- und Spielzeugroboter sowie Pflege- und Therapieroboter unterscheiden. Daneben gibt es beispielsweise Weltraumroboter wie Curiosity und Dextre, Spezialroboter für gefährliche Gebiete und Aufgaben sowie Kampfroboter, wenn man diese zu den Servicerobotern zählen will. Manche der Typen sind als Prototypen unterwegs, andere im ständigen und standardisierten Einsatz. In seinem Artikel “Achtung, sie kommen!”, veröffentlicht in der UnternehmerZeitung 4/2017, skizziert Oliver Bendel Zwecke und Funktionen von Servicerobotern und nennt beispielhaft Produkte. Auch ethische Fragen werden angesprochen. Der Artikel kann hier heruntergeladen werden.

Abb.: Pepper als Inforoboter in San Francisco

Smart Cars

“Die Schweiz kann wieder eine bedeutende Rolle im Automobilbau und in der Zulieferindustrie spielen. Es braucht nur die richtigen Weichenstellungen. Die Bahn wird nicht aufs Abstellgleis geraten, sondern kann sogar Synergien schaffen.” Um diese scheinbar gewagte These zu begründen, holt Oliver Bendel in seinem Artikel “Made in Switzerland: Smart Cars” ein bisschen aus. Er erzählt die Geschichte des Automobils in der Eidgenossenschaft, erklärt im Detail, was autonome Autos sind, und kommt dann zur Sache. “Was spricht dafür, dass die Schweiz in diesem boomenden Markt der Car IT, der Assistenzsysteme und der autonomen Autos eine Chance hat? Dass sie mitspielt, sozusagen mitfährt, im Mittelfeld oder an der Spitze?” Mehrere Argumente werden genannt, und am Ende wird klar, dass es wirklich sein könnte, wenn man nur wollte, wenn Einrichtungen und Personen einmal über den Tellerrand hinausschauen würden, wenn sie einmal visionär wären, dann … Der Beitrag ist im Mai 2015 in der UnternehmerZeitung erschienen und kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Abb.: Das waren noch Zeiten!