Nächste Runde des Bertha-Benz-Preises

Eines der Förderformate der Daimler und Benz Stiftung ist der Bertha-Benz-Preis. Hierzu heißt es auf der Website: „In Anerkennung der außergewöhnlichen Leistungen der Automobilpionierin Bertha Benz vergibt die Stiftung jährlich den Bertha-Benz-Preis. Für die Auszeichnung können Ingenieurinnen, die mit den Ergebnissen ihrer Dissertation einen gesellschaftlichen Mehrwert geschaffen haben, von ihren wissenschaftlichen Institutionen vorgeschlagen werden. Der mit 15.000 Euro dotierte Preis wird jährlich vergeben und würdigt Pioniergeist, Mut und visionären Charakter.“ (Website Daimler und Benz Stiftung) Der Bertha-Benz-Preis wurde 2009 ins Leben gerufen. Die erste Preisträgerin war Dr.-Ing. Katharina Fischer von der Leibniz Universität Hannover. Vor der Preisvergabe erstellen Vertreter der Daimler und Benz Stiftung gemeinsam mit externen Gutachtern aus allen Bewerbungen eine Short List mit drei Kandidatinnen. Diese wird den wissenschaftlichen Mitgliedern des Stiftungsrats – derzeit Prof. Dr. Oliver Bendel, Prof. Dr. Hartmut Hillmer, Prof. Dr. Ralf Poscher und Prof. Dr. Tereza Tykvová – zur abschließenden Entscheidung vorgelegt. Stimmen sie dem vorgeschlagenen ersten Platz zu, wird der Preis entsprechend vergeben; anderenfalls können sie die Reihenfolge der Short List ändern und eine andere Kandidatin auswählen. Die Antragstellung ist wieder ab dem 1. November 2026 möglich. Weitere Informationen sind über www.daimler-benz-stiftung.de verfügbar.

Abb.: Angela Pfenninger als Bertha Benz mit Oliver Bendel (Foto: Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard)