Ein Wearable Social Robot aus Japan

Mirumi ist ein Wearable Social Robot von Yukai Engineering, der nach Angaben des japanischen Unternehmens entwickelt wurde, um kleine Momente emotionaler Verbundenheit zu schaffen. Mit seinen Armen klammert er sich am Taschenriemen oder an anderen Dingen fest. Er begleitet seinen Besitzer und dreht seinen Kopf mit einem schüchternen, neugierigen Blick, wenn er Geräusche wahrnimmt oder berührt wird. Manchmal macht er dies auch ganz von allein. Anstatt praktische Funktionen zu bieten, regt er zu spontanen sozialen Interaktionen an und zaubert oft ein Lächeln auf die Gesichter der Menschen in seiner Umgebung. Mirumi ist ein weicher Roboter, ähnlich wie Cupboo AI Robotic Pet (auch bekannt als Cupboo, Boo Boo und Booboo) und im Gegensatz zu Modellen mit festem Gehäuse wie AIBI oder Eiliko. Mit weichem Kunstfell überzogen, fühlt er sich eher wie ein Plüschtier an als wie eine Maschine. Mirumi kann auf Geräusche reagieren, versteht jedoch keine Sprache und erkennt keine Wörter. Er ist für Benutzer ab 15 Jahren gedacht und soll zeigen, wie einfache, ausdrucksstarke Reaktionen zwischenmenschliche Beziehungen im Alltag fördern können. Ein Demonstrationsvideo ist auf YouTube unter www.youtube.com/watch?v=PEtshGcvtRk zu finden. Weitere Informationen findet man auf der offiziellen Mirumi-Website unter mirumi.tokyo.

Abb.: Ein Model mit Mirumi (Foto: Yukai Engineering)

Das Schmälern der Leistung von Mädchen und Frauen

Wie schmälert man in Texten die Leistung von Mädchen und Frauen? Indem man an der falschen Stelle movierte Formen verwendet. Im Rahmen der Rechtschreibprüfung eines Empfehlungsschreibens schlägt ChatGPT vor, den Satz „Sie gehört zu den Wissenschaftlern ihrer Generation, die das Potenzial besitzen …“ abzuändern in „Sie gehört zu den Wissenschaftlerinnen ihrer Generation, die das Potenzial besitzen …“. Damit wäre sie nicht mehr so herausgehoben wie vorher, und sie dürfte sich nur noch an Frauen messen, nicht an Männern. Auf Seite 20 des Romans „What we can know“ von Ian McEwan steht: „Mary Sheldrake was among the most successful novelists of her generation.“ Dies könnte man übersetzen mit: „Mary Sheldrake gehörte zu den erfolgreichsten Romanautoren ihrer Generation.“ Erstaunlicherweise lautet die Stelle im deutschsprachigen Buch „Was wir wissen können“ (Diogenes) auf Seite 37 aber: „Mary Sheldrake war eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen ihrer Generation.“ Das macht sie unbedeutender, als sie ist – sie ist in ihrer Generation nicht nur unter den professionell schreibenden Frauen eine der erfolgreichsten, sondern unter allen, die professionell schreiben. Grundsätzlich können movierte Formen dieser Art ausschließlich auf weibliche Personen zielen. Sie können nicht generisch sein. Und es ist irreführend bzw. fehlerhaft, sie in der genannten Weise zu verwenden.

Abb.: Das Schmälern der Leistung von Mädchen und Frauen

ICSR + Art 2026: Regular Registration Deadline Approaching

The 18th International Conference on Social Robotics (ICSR + Art 2026) will take place in London, UK, from 1–4 July 2026. ICSR is the leading international forum that brings together researchers, academics, and industry professionals from across disciplines to advance the field of social robotics. This year’s conference combines cutting-edge research in social robotics with a unique focus on artistic and creative applications of robotics. The programme features keynote lectures, paper presentations, workshops, special sessions, debates, exhibitions, competitions, and networking opportunities, reflecting both the scientific and cultural dimensions of the field. Hosted at the historic Senate House of the University of London, ICSR + Art 2026 brings together experts from academia, industry, healthcare, design, the arts, and related disciplines. The conference theme highlights how robots can move beyond traditional functional roles to become creative partners and collaborators. At the same time, the event remains open to the full spectrum of social robotics research, including human–robot interaction, artificial intelligence, ethics, education, assistive robotics, and design. Participants can look forward to a diverse programme that includes the Robot Fringe Festival, the Grand Challenge, artistic performances, industry events, and opportunities to engage with leading researchers and practitioners from around the world. Please note that the deadline for regular registration is 15 June 2026. Registration details are available at: icsr2026.uk/registration/.

Fig.: Exploring social robots in London

Unendliche Weiten

Das Buch „300 Keywords Weltraum“ von Oliver Bendel ist am 28. August 2025 bei Springer Gabler erschienen. Inzwischen gibt es über 11.000 Accesses. Es handelt sich um ein Grundlagenwerk zur Raumfahrt und zum Weltraum. Es enthält zahlreiche Exkurse, etwa zur Weltraumlyrik und zur Weltraumkunst – oder zum mythologischen Hintergrund der Benennung von Himmelkörpern und Galaxien. Damit dringt man auch in die Randbereiche des Weltraums vor. Zentrale Themen, die sich durch das ganze Buch ziehen, sind Ethik, Robotik und Umwelt. In diesen Bereichen ist der Technikphilosoph und Wirtschaftsinformatiker aus Zürich zu Hause. Man kann sich entweder von A wie Anthropozän bis Z wie Zwergplanet durchlesen oder sich einen der über 300 Begriffe aussuchen und von diesem aus weiterspringen. Es ist das sechste „Keywords“-Buch von Oliver Bendel, wobei zwei davon bereits in zweiter Auflage vorliegen, nämlich das zur Informationsethik und das zur Digitalisierung. Zuletzt erschien in dieser Reihe „300 Keywords Generative KI“. Das Buch kann über link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-49287-8 heruntergeladen oder bestellt werden. Zudem ist es über den Buchhandel erhältlich.

Abb.: Im Troodos Observatory auf Zypern

ICSR + Art 2026 Announces Preliminary Programme

The 18th International Conference on Social Robotics (ICSR + Art 2026) will take place in London, UK, from 1–4 July 2026. ICSR is the leading international forum that brings together researchers, academics, and industry professionals from across disciplines to advance the field of social robotics. The preliminary programme, now available, offers four days of scientific exchange, artistic exploration, and community building, featuring keynote lectures, paper presentations, special sessions, workshops, debates, a Grand Challenge, exhibitions, and a variety of networking opportunities. Reflecting the conference theme ICSR + Art, the programme highlights the growing intersections between social robotics and creative practice through events such as the Robot Fringe Festival, the Rising Stars in Social Robotics event, the premiere performance of Quantwin by Silke Grabinger, the 1001 Nights with Robots Show, Argos, and the Robot Fashion Show, while also covering the full breadth of contemporary social robotics research. Participants will have opportunities to engage with leading experts from academia, industry, healthcare, design, the arts, and other fields. Full details of the programme are available at icsr2026.uk/programme/.

Fig.: Unitree G1 in Zurich

Soziale Roboter, Assistenzroboter und Allzweckroboter

Die Aktiven Seniorinnen und Senioren Hinwil (ASSH) bieten seit 1994 einen monatlichen Vortrag für die ältere Generation aus Hinwil und Umgebung an. Zu den Referenten gehörten Claude Nicollier, Astronaut und Wissenschaftler, Ulrich Tilgner, Nahostkorrespondent, Franz Hohler, Schriftsteller, und Erich von Däniken, Bestsellerautor. Am 17. Juni 2026 ist Oliver Bendel zu Gast. Im Anmeldeflyer heißt es im Teaser: „Professor Oliver Bendel ist laut Tages-Anzeiger der Schweizer Roboter-Flüsterer. Er erklärt uns, wie Roboter bei uns einziehen werden. Mit hilfreichen Fähigkeiten, aber auch zukünftigen Abhängigkeiten.“ Der Titel des Vortrags lautet „Soziale Roboter, Assistenzroboter und Allzweckroboter“. In seinem Vortrag beleuchtet Prof. Dr. Oliver Bendel die Rolle sozialer Roboter, gegenwärtiger Assistenzroboter und künftiger Allzweckroboter in der Pflege. Anhand zahlreicher aktueller Beispiele aus Forschung und Praxis zeigt er, wie Robotersysteme bereits heute Pflegekräfte unterstützen, Pflegebedürftige aktivieren und bei alltäglichen Aufgaben helfen können. Dabei geht es sowohl um soziale Interaktion und Unterhaltung als auch um konkrete Assistenzleistungen wie Handreichungen, Mobilisierung oder Unterstützung im Pflegealltag. Darüber hinaus widmet sich der Vortrag den ethischen und gesellschaftlichen Fragen, die mit dem Einsatz von KI-gestützten Robotern verbunden sind. Die Anmeldung erfolgt bis zum 12. Juni 2026 über www.hinwil-assh.ch. In seinem Buch „300 Keywords Weltraum“ hatte Oliver Bendel übrigens geschrieben: „Der schweizerische Autor Erich von Däniken nahm … an, dass Stonehenge als Landeplattform für Außerirdische gedient hat, was man als Unsinn bezeichnen darf.“

Abb.: Auch Miroka wird in der Pflege eingesetzt

Anfang Juli 2026 trifft sich die Community der Sozialen Robotik in London

Vom 1. bis 4. Juli 2026 trifft sich die Community der Sozialen Robotik zur 18th International Conference on Social Robotics (ICSR + ART 2026) in London. Getagt wird im Senate House der University of London, einem der bekanntesten akademischen Gebäude Großbritanniens. Forscher, Entwickler, Künstler und Vertreter der Industrie diskutieren dort aktuelle Entwicklungen und zukünftige Perspektiven sozialer Roboter sowie animaloider, humanoider und mythomorpher Gestaltung. Besonders ist in diesem Jahr die Verbindung von Robotik und Kunst. Neben dem wissenschaftlichen Programm bietet die Konferenz mit Formaten wie der Grand Challenge, dem Robot Fringe, den Debates (die mit dem Debate Room einen exklusiven Ort haben) und einem Industry Day zahlreiche Möglichkeiten für Austausch und Erkenntnisgewinn. Die General Chairs Hooman Samani und Saina Akhond, beide von der University of the Arts London, und ihre Mitstreiter von Hochschulen auf der ganzen Welt setzen damit gezielt auf Interdisziplinarität, Innovation und Diskurs. Weitere Informationen sind über icsr2026.uk verfügbar.

Abb.: Das Senate House in London (Foto: John Lord, Wikimedia, CC-BY-SA-2.0)

News of the Universe

Im Jahre 1977 erschien das Album „News of the World“ von Queen. Das Cover dürfte viele Jugendliche und Erwachsene dieser Zeit beeindruckt oder verstört haben, was auch in der Popkultur aufgegriffen wurde, etwa in der animierten Sitcom „Family Guy“, wo Stewie panische Angst davor hat. Es zeigt einen riesenhaften humanoiden Roboter, der zwei tote Menschen in seiner Rechten hält, während Blut von seiner Linken tropft. Der Science-Fiction-Künstler Frank Kelly Freas hatte ein ähnliches Motiv bereits in einer früheren Arbeit verwendet. Brian May betonte mehrfach, dass „News of the World“ eine bewusste stilistische Neuorientierung der Band war, direkter, roher und moderner. Das Cover passte offensichtlich genau dazu. Der Gitarrist war Science-Fiction ebenso zugetan wie der Realität des Weltraums. 2007 schloss er am Imperial College London nach langer Unterbrechung seine Doktorarbeit über interplanetaren Staub ab. Vor einigen Monaten wurde er für das Buch „RE:VIEW: Wozu die Menschheit retten?“ interviewt. Dieses bietet im ersten Teil umfangreiches Bildmaterial der ESA von der KI-gestützten Planetenschutzmission Hera, ergänzt um Werke der KI-Kunst. Im zweiten Teil wird das KI-System der Hera selbst zum Interviewer und „führt dreißig tiefgreifende Gespräche mit Personen aus Kunst, Wissenschaft, Philosophie und Gesellschaft“ (Verlagsinformation). Neben Brian May, der sich damit sowohl der Science-Fiction als auch der „Space-Reality“ widmen durfte, sind das z.B. die erste Weltraumtouristin Anousheh Ansari, der „Interstellar“-Visionär Paul Franklin, die PETA-Gründerin Ingrid Newkirk, der Ex-Gitarrist von Guns N‘ Roses Ron Bumblefoot Thal, der Science-Fiction-Autor Andreas Eschbach, der Künstler Jonathan Meese und der Technikphilosoph und Maschinenethiker Oliver Bendel. Das Buch wird vom Verlag We Mind Publishing und von der Agentur Jung von Matt umgesetzt, ist bereits bei Amazon verzeichnet und kommt im September 2026 heraus.

Abb.: Das Album erschien im Jahre 1977 (Bild: GPT Image 2)

50.000 Accesses bei „Maschinenliebe“

Das Buch „Maschinenliebe“, herausgegeben von Oliver Bendel, erschien 2020. Es enthält Beiträge von international bekannten Experten und Expertinnen sowie Interviews mit einer Bordellbetreiberin und einer Sexarbeiterin. Aus dem Klappentext: „Sexroboter sind ein Thema, das die Medien mit Vorliebe behandeln und die Gesellschaft spaltet. Es gibt einige Modelle wie Emma und Harmony. Viel verbreiteter sind allerdings einfache Liebespuppen mit überzeugender Haut und auswechselbaren Körperöffnungen. Sie finden sich in zahlreichen Bordellen und können problemlos bei Amazon und Co. bestellt werden. Zwischen Liebespuppen und Sexrobotern sind die Grenzen fließend. Sobald Liebespuppen sprechen können oder Sensoren und Aktoren haben, werden sie zu Sexrobotern. Weiterentwickelte Varianten weisen mimische Fähigkeiten auf und können den Kopf bewegen. Das Buch erklärt Grundbegriffe, geht auf technische Details ein und diskutiert psychologische, soziologische und philosophische Erkenntnisse und Herausforderungen. Es beleuchtet die Praxis der Sexarbeit und liefert Stellungnahmen von Herstellern und Benutzern.“ (Klappentext „Maschinenliebe“) Das Werk hat nach gut fünf Jahren 50.000 Accesses erreicht – keine 568.000 wie „Pflegeroboter“, 408.000 wie „Soziale Roboter“ oder 251.000 wie „Handbuch Maschinenethik“ – aber ein Achtungserfolg ist es allemal. Eine Besonderheit ist es auch, weil in „Speaking with Harmony“ (Kino Coursey) geschildert wird, wie bereits 2019 bei diesem Sexroboter ein LLM eingesetzt wurde. Oliver Bendel hatte den KI-Experten in jenem Jahr an der Universität Potsdam getroffen und ihn zu einem Beitrag eingeladen, nachdem ihn seine künstliche Begleiterin mit ihren natürlichsprachlichen Fähigkeiten beeindruckt hatte. Weitere Informationen über www.springer.com/de/book/9783658298630.

Abb.: Henry, der Bruder von Harmony (Foto: Realbotix)

ICSR + Art 2026 Seeks Volunteers

The 18th International Conference on Social Robotics (ICSR + Art 2026) will take place in London, UK, from 1-4 July 2026. ICSR is the leading international forum that brings together researchers, academics, and industry professionals from across disciplines to advance the field of social robotics. Hosted at the University of London, this year’s conference is seeking enthusiastic volunteers to help deliver a dynamic international event at the intersection of robotics, society, and the arts. Volunteering offers a valuable opportunity to gain hands-on experience in organizing a major academic conference, connect with global experts, artists, and innovators, attend selected sessions showcasing cutting-edge developments in social robotics, and build essential organizational, communication, and teamwork skills. Ideal for undergraduate and postgraduate students as well as motivated individuals interested in social robotics or related fields, volunteer responsibilities include supporting registration, assisting with session coordination, guiding attendees, helping with technical presentations and demonstrations, and contributing to general event logistics. In return, volunteers will receive free conference access, a certificate of participation, and exceptional networking opportunities with leading professionals in the field. Applications are open now, with priority given to reliable candidates available throughout the full conference period and comfortable working in an international environment. The deadline to apply is 31 May 2026, with successful applicants notified in early June, and early applications are strongly encouraged. The application form and additional information can be found at: icsr2026.uk/volunteer/.

Fig.: ICSR + Art 2026 seeks volunteers

Nominierte Projekte des Prix de la Canne blanche

Der Schweizerische Zentralverein für das Blindenwesen (SZBLIND) hat im April 2026 die Projekte bekanntgegeben, die sich für den Prix de la Canne blanche 2026 beworben haben. Bereits zum zehnten Mal werden Initiativen für Menschen mit Blindheit, Sehbeeinträchtigung oder Taubblindheit ausgezeichnet. Die eingereichten Projekte zeigen auf eindrucksvolle Weise, wie technologische und gesellschaftliche Innovation die Inklusion und Autonomie von Betroffenen fördern können. Mit dabei ist auch VISUAL von Prof. Dr. Oliver Bendel und Doris Jovic, ein KI-gestütztes System, das blinden und sehbehinderten Menschen virtuelle Safaris über Live-Webcams mit detaillierten Audiobeschreibungen von Wildtieren ermöglicht. Verorten kann man es im Bereich der Inclusive AI. Nach der Auswahl durch eine Fachjury wird die Öffentlichkeit über das Siegerprojekt abstimmen. Die Preisverleihung findet am 15. September 2026 in Zürich statt. Eine Übersicht aller nominierten Projekte ist unter www.szblind.ch/canne-blanche/projekte-prix-de-la-canne-blanche-2026 verfügbar.

Abb.: Ein blinder Mann in Mexiko in Begleitung (Foto: Emilio Labrador, Wikimedia, CC BY 2.0)

Boo Boo Is Also a Wearable Social Robot

Cupboo AI Robotic Pet, also known as Cupboo, Boo Boo, or Booboo, is a soft social robot that differs from many other systems by focusing on a fluffy, tactile design and simple interaction rather than technical complexity. It enables smart interaction through voice, touch, and cuddle moments, showing responsive behavior that can feel increasingly familiar through repeated use. At the same time, it offers a soft, low-maintenance experience without the demands of a real pet. The company emphasizes that the device works entirely offline – without Wi-Fi, camera, or cloud connection – eliminating any risk of surveillance and ensuring a high level of privacy. Cupboo can also be understood as a wearable social robot: it is compact, portable, and designed to be carried along in everyday life, for example in a dedicated bag or strapped into a car seat, always within reach. A photo on the website illustrates this possibility. Its primary function is to provide emotional support through a calm, low-stimulation presence. Both for children and adults, it is an interesting robot companion.

Fig.: Student Sushana Yogeswararasah with Boo Boo

There’s No Place Like Home: Exploring the Next Frontier for Social Robots

The 18th International Conference on Social Robotics (ICSR + Art 2026) will take place in London, UK, from 1–4 July 2026. ICSR is the leading international forum that brings together researchers, academics, and industry professionals from across disciplines to advance the field of social robotics. As part of the conference programme, ICSR Industry Day will offer a dynamic platform connecting research and industry through a panel debate, a UKRI-led workshop, and a pitch session showcasing emerging robotics start-ups. A key highlight will be the panel discussion „There’s No Place Like Home: Exploring the Next Frontier for Social Robots“, taking place on Friday, 3 July from 2.30-4.00 pm. Bringing together leading voices from industry, the session will examine the growing interest in domestic environments as the next major market for social robotics. While companies increasingly envision robots supporting household tasks, personalised assistance, ageing-in-place, and companionship, the home presents unique challenges as a deeply personal and unpredictable setting where trust, privacy, and reliability are essential. Drawing on firsthand experience in deploying consumer robots, the panellists will discuss both the opportunities and the obstacles of integrating robots into everyday domestic life, addressing issues such as surveillance, dependency, social acceptance, and design limitations. The panel will feature Ira Renfrew, Co-Founder and Chief People Product Officer at Familiar Machines & Magic; Shunsuke Aoki, Founder of Yukai Engineering; Craig Allen, former Chief Creative Officer at Embodied (now Moxie Robots); and Samuel Ader, VP Growth & Supply at Cera (Genie Connect). The discussion will be moderated by Elizabeth Jochum. Together, the speakers will explore how thoughtful, human-centred innovation can help social robots earn a meaningful place in people’s homes and daily lives. Further information and registration details for the Industry Day panel are available at: icsr2026.uk/industry-day/.

Fig.: The London Eye

Sonderausgabe von „Die Astronautin“

Am 8. März 2026 ist zu Ehren von Artemis II eine Sonderausgabe von „Die Astronautin“ von Oliver Bendel erschienen. Das Cover zeigt die Heldin in einer Collage, bei der ein aktuelles Bild der NASA verwendet wurde. Am 3. Juli 2020 war die erste Auflage des weltweit wohl ersten Buchs herausgekommen, in dem längere Gedichte in 3D-Codes enthalten sind. Von Oliver Bendel stammt auch der Band „handyhaiku“ (2010, Hamburger Haiku Verlag), der mit QR-Codes (also bestimmten 2D-Codes) mit japanischen Kurzgedichten aufwartete. Seit Sommer 2020 ist mit dem JAB Code des Fraunhofer SIT ein 3D-Code verfügbar, der eine höhere Speicherkapazität als ein 2D-Code hat. Möglich macht das eben die dritte Dimension, die Farbe. Die Gedichte im Band „Die Astronautin“, entstanden zwischen 2013 und 2015, wurden Anfang Juli 2020 über jabcode.org umgewandelt und können über jabcode.org auch zurückverwandelt werden, in für Menschen lesbaren Text. Am besten eignet sich ein Smartphone. Es muss keine App heruntergeladen werden. Es genügt, den Browser zu öffnen, die genannte Adresse einzugeben und dann der Verwendung der Kamera zuzustimmen. Man kann aber auch einen beliebigen Computer nehmen, das Bild im Dokument abspeichern und dann hochladen. Die Sonderausgabe kann hier kostenlos bezogen werden.
Abb.: Das Cover der Sonderausgabe

Ein Roboter zum Streicheln und Kuscheln

Bei den Wahlmodulen zu sozialen Robotern von Prof. Dr. Oliver Bendel an der Hochschule für Wirtschaft FHNW ist neben dem Unitree Go2, einem harten Roboter, das Cupboo AI Robotic Pet besonders beliebt, ein weicher Roboter. Er hört auf den Namen Boo Boo (auch BooBoo geschrieben). Genmoor schreibt auf seiner Website: „Boo Boo is not just a toy. It is also the king of the planet Lonely …“ (Website Genmoor). Nach Angaben des Herstellers werden die Bewegungen von Boo Boo durch ein komplexes Steuerungssystem ermöglicht. „Therefore please be kind to Boo Boo, it is not an ordinary robotic pet. It could give you different responds according to your interaction.“ (Website Genmoor) Die Genmoor Group ist nach eigenem Bekunden eine „exclusive group for daring futurists who love tech-psychology“ (Website Genmoor). Das Unternehmen wurde 2020 in Hangzhou (China) gegründet. Weitere Roboter, Figuren und Gadgets im privat finanzierten Social Robots Lab von Oliver Bendel sind Alpha Mini, Cozmo, Vector, AIBI, Eiliko, Furby, Tamagotchi, Hugvie und HUGGIE.

Abb.: Studentin Sushana Yogeswararasah mit Booboo

Bao auf dem Campus Olten

Am Nachmittag des 31. März 2026 fand im Wahlmodul „Soziale Roboter“ an der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Olten die Robodemo statt, mit Hugvie, Furby, Alpha Mini, Cozmo, AIBI, Eiliko, Booboo (Boo Boo) und Unitree Go2 (genannt Bao) aus dem privat finanzierten Social Robots Lab von Prof. Dr. Oliver Bendel. Bereits am 20. März hatten die Studierenden erste Erfahrungen mit ihnen sammeln können. Der Unitree Go2 beeindruckte sie am zweiten Tag am meisten. Er gab ihnen die Pfote, zeichnete für sie – auf den Hinterbeinen stehend – ein Herz in die Luft, machte große Sprünge und setzte sich auf Befehl hin. Bao, so sein Name, wurde dann in den Eingangsbereich des Campus genommen und versetzte die Anwesenden in helle Aufregung und große Begeisterung. Danach beschäftigten sich die Studierenden noch mit den anderen Modellen, wobei insbesondere Booboo sehr begehrt war. Das Wahlmodul wird seit 2021 durchgeführt, inzwischen dreimal im Jahr. Zum ersten Mal wird es für Studierende des Studiengangs Business AI angeboten.

Abb.: Die Studentin Belkis Kassar mit Bao (Foto: Zozan Khalef)

Soziale Roboter im Bildungsbereich

Vor der Mittagspause des 31. März 2026 hielt Luca Marie Leisten im Wahlmodul „Soziale Roboter“ an der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Olten den Gastvortrag. Sie ist Doktorandin im Bereich Lernwissenschaften und Mensch-Roboter-Interaktion an der ETH Zürich und der EPFL. Mit ihrem Hintergrund in Psychologie und Sozialwissenschaften konzentriert sich ihre Forschung auf soziale Roboter im Bildungsbereich. Konkret interessiert sich Luca für die Hindernisse und Chancen beim Einsatz sozialer Roboter sowie für die Wahrnehmung verschiedener Roboter. In diesem Zusammenhang untersucht Luca die langfristigen Auswirkungen erschwinglicher DIY-Robotik-Bausätze unter Verwendung von quantitativen und qualitativen Methoden, um die KI-Fähigkeiten von Kindern zu stärken. Die Studierenden und der Dozent, Prof. Dr. Oliver Bendel, hatten danach viele Fragen zu ihrer Arbeit und ihrer Karriere. Sie erhielt zweimal tosenden Applaus. Das Wahlmodul wird seit 2021 durchgeführt, inzwischen dreimal im Jahr. Zum ersten Mal wird es für Studierende des Studiengangs Business AI angeboten.

Abb.: Luca Leisten bei einem anderen Vortrag

Booboo beim Wahlmodul zu sozialen Robotern

Am 30. März 2026 begann das Wahlmodul „Soziale Roboter“ an der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Olten. Zum ersten Mal wurde es für die Studierenden des Studiengangs Business AI angeboten. Prof. Dr. Oliver Bendel führte in die Robotik und in die Soziale Robotik ein. In einem Auto in der Tiefgarage warteten, noch in ihren Hüllen und Koffern, Tamagotchi, Hugvie, Furby, Alpha Mini, Cozmo, AIBI, Eiliko, Booboo (aka Boo Boo) und Unitree Go2 (aka Bao). Auf den ersten Theorieblock folgte ein erster Praxisblock. Die ersten Roboter wurden aus dem Kofferraum befreit und in den Seminarraum gebracht. Besonders gut kam Booboo an. Das schwarze Pelztier wurde herumgereicht und durchgestreichelt. Genmoor schreibt auf seiner Website: „Boo Boo is not just a toy. It is also the king of the planet Lonely …“ (Website Genmoor). Nach einem vollen Tag gingen die ca. 30 Studierenden nach Hause – sie waren aus der ganzen Nordwestschweiz angereist.

Abb.: Nach dem Streicheln war Booboo zerzaust

Die Rückkehr des Lake Manly

Lake Manly ist ein See, der sich im Pleistozän im Gebiet des heutigen Death Valley in Kalifornien befand. Im März 2026 war er zurückgekehrt, wie bereits in den beiden Jahren zuvor. Im Badwater Basin, wo normalerweise eine Salzschicht den Boden bedeckt, bildete sich ein flacher See. Im Frühjahr 2024 war das Naturschauspiel besonders eindrucksvoll gewesen. Die Besucher spazierten auf den verbleibenden Graten der Salzkruste hinaus, und es sah aus, als würden sie über das Wasser gehen. Die starken Regenfälle ließen in allen drei Jahren nicht nur den See entstehen, sondern auch das Blütenmeer der Wüstenblumen. Normalerweise ist es karg und heiß. Den heißesten Ort der Erde beschrieb schon Karl May in seinem Roman „Im Tal des Todes“. Winnetou und Old Firehand helfen einer deutschen Auswandererfamilie gegen Verbrecher. Tagelang reiten sie durch die unwirtliche, lebensfeindliche Landschaft. Vor 150.000 Jahren erreichte Lake Manly eine Länge von 150 Kilometern und eine Tiefe von 180 Metern. Aber vermutlich konnten ihn nur einige Tiere bewundern. Der frühe Mensch war noch in Afrika.

Abb.: Drei Menschen im Lake Manly im Jahre 2024

Das Jahr der QR-Codes

Der bunte QR-Code mit der Figur im Mittelpunkt entstand 2009 im Rahmen einer Zusammenarbeit zwischen Louis Vuitton und Takashi Murakami. Die Partnerschaft begann Anfang der 2000er-Jahre, als der damalige Creative Director des Unternehmens, Marc Jacobs, den japanischen Pop-Art-Künstler einlud, das klassische Monogramm neu zu interpretieren. Die Entwicklung des QR-Codes erfolgte durch die Agentur SET in Tokio, die auf innovatives Design, mobile Technologien und interaktive Markensysteme spezialisiert ist. Louis Vuitton nutzte ihn auf Verpackungen, in Druckmedien und in Verkaufsläden, um eine Verbindung zwischen physischen Produkten und digitalen Inhalten herzustellen. Der QR-Code wurde dabei bewusst als sichtbares Designelement in die Markenästhetik integriert. Für Marc by Marc Jacobs, die damalige Zweitlinie des Designers, entwickelte SET zudem einen handgezeichneten QR-Code, der ähnlich bekannt wurde. Im selben Jahr begannen die Arbeiten an „handyhaiku“ von Oliver Bendel, dem weltweit ersten Band, in dem Gedichte direkt in QR-Codes gespeichert waren. Er wurde 2010 im Hamburger Haiku Verlag veröffentlicht und liegt heute kostenlos zum Download vor.

Abb.: Der gerahmte QR-Code

Vortrag zu sozialen Robotern bei „aiLights – Robotics“

„aiLights – Robotics“ ist eine neue Vortrags- und Diskussionsreihe im Netz, die KI und Robotik behandelt. Am 20. April 2026 gibt es die Ausgabe „aiLights – Robotics @ FHNW: Soziale Roboter: Begriffe, Beispiele und Herausforderungen“. Prof. Dr. Oliver Bendel stellt in seinem Vortrag zunächst aktuelle Entwicklungen sozialer Roboter vor, wobei er auf Pflege, Therapie und Haushalt fokussiert. Exkurse gibt es zu Wearable Social Robots und General-Purpose Robots. Er diskutiert dann soziale und ethische Herausforderungen, auch mit der Zuhörerschaft. Oliver Bendel ist studierter Philosoph und promovierter Wirtschaftsinformatiker. Er lehrt und forscht an der Hochschule für Wirtschaft FHNW. Schwerpunkte sind KI-Systeme und soziale Roboter aus der Perspektive von Informations- und Maschinenethik sowie Technikphilosophie. Hinter aiLights steckt Sabine Wildemann, Ambassador des Davos Tech Summit und Co-Initiator der Swiss {ai} Weeks. Ihr Motto lautet „Connecting people with AI – creating spaces for learning, sharing, and shaping across sectors“. Die Anmeldung für den Onlinevortrag erfolgt über luma.com/l8akl82h.

Abb.: Oliver Bendel mit einem seiner Roboter in künstlerischer Darstellung (Foto: Jork Weismann)

„Soziale Roboter“ erreicht 400.000 Accesses

Das Buch „Soziale Roboter: Technikwissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche, philosophische, psychologische und soziologische Grundlagen“ (Hrsg. Oliver Bendel) hat am 1. März 2026 400.000 Accesses auf Springer Nature Link erreicht. Es besteht aus fünf Teilen: „Grundlagen, -begriffe und -fragen“, „Soziale Robotik und andere Disziplinen“, „Gestaltung, Interaktion und Kommunikation“, „Anwendungsbereiche sozialer Roboter“ und „Die Zukunft sozialer Roboter“. Es sind, das Vorwort mitgezählt, 30 Beiträge, mit ca. 35 Abbildungen, bei ca. 570 Seiten. Der Untertitel lautet: „Technikwissenschaftliche, wirtschaftswissenschaftliche, philosophische, psychologische und soziologische Grundlagen“. Mit dabei sind führende Experten der Sozialen Robotik, der Robotik, der Künstlichen Intelligenz, der Soziologie, der Psychologie und der Philosophie. Sie lehren und forschen an Hochschulen in der Schweiz, in Deutschland, in Österreich, in Dänemark und in Schweden. Auch ein Hersteller ist vertreten, der über den Einsatz seines Produkts berichtet. Das Fachbuch ist Ende 2021 bei Springer Gabler erschienen und kann über link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-31114-8 heruntergeladen oder bestellt werden. Zudem ist es in jeder Buchhandlung verfügbar.

Abb.: Der Wearable Social Robot Eiliko