Hack Apertus in Olten

Mit Hack Apertus startet im Herbst 2026 eine schweizweite Hackathon-Reihe rund um Apertus, das offene Schweizer Sprachmodell. Die Hochschule für Wirtschaft FHNW beteiligt sich als akademischer Partner an der Initiative und ermuntert ihre Studenten dazu, eigene Ideen, Experimente und Anwendungen einzubringen. Prof. Dr. Andreas Martin ist der Ansprechpartner. Apertus wurde im Rahmen der Swiss AI Initiative von Forschern der ETH Zürich, der EPFL und weiteren Partnern entwickelt und auf dem Supercomputer Alps des Swiss National Supercomputing Centre (CSCS) trainiert. Eine Besonderheit ist die konsequente Offenheit: Modelle, Code und Informationen zum Training sind öffentlich zugänglich. Im Juli 2026 erschien mit Apertus 1.5 eine neue Version, die neben Text auch Bilder und Audio verarbeiten kann und verbesserte Fähigkeiten beim logischen Schlussfolgern und beim Einsatz von Werkzeugen bietet. Genau hier setzt Hack Apertus an. Vom 1. bis zum 16. Oktober 2026 findet zunächst ein Online-Hackathon statt. Die Aufgaben reichen vom Red-Teaming über die Anpassung an Schweizer Sprachen und Idiome bis hin zur Entwicklung eigener Anwendungen. Anschließend folgen Veranstaltungen an verschiedenen Orten in der Schweiz. Die besten Projekte treffen sich im Mai 2027 zum Finale in St. Gallen. Die entwickelten Prototypen sollen als Open Source veröffentlicht werden. Auch an der Hochschule für Wirtschaft FHNW wird praktisch mit Apertus gearbeitet: Beim MAKEathon am 24. und 25. Oktober 2026 auf dem FHNW-Campus Olten sind entsprechende Challenges vorgesehen. Interdisziplinäre Teams entwickeln dort innerhalb von zwei Tagen Prototypen für konkrete Problemstellungen. Damit verbindet die Hochschule für Wirtschaft FHNW aktuelle KI-Forschung mit einem Ansatz, der zu ihrem praxisorientierten Profil passt: Neue Technologien werden nicht nur diskutiert, sondern in konkreten Projekten erprobt und auf ihren Nutzen für Wirtschaft und Gesellschaft untersucht. Weitere Informationen und Anmeldung über hackapertus.ch.

Abb.: Studenten in Olten (Foto: Pati Grabowicz)