Eckart von Klaeden in den Stiftungsrat der Daimler und Benz Stiftung berufen

Eckart von Klaeden ist zum 1. Januar 2026 in den Stiftungsrat der Daimler und Benz Stiftung berufen worden. Er folgt auf Dr. Ulf Zillig. Die Benennung erfolgte gemäß der Stiftungssatzung. Von Klaeden ist Leiter des Bereichs External Affairs der Mercedes-Benz Group AG. Zuvor war er viele Jahre Mitglied des Deutschen Bundestages sowie Parlamentarischer Geschäftsführer und außenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion. Seit 2013 verantwortet er bei Mercedes-Benz die weltweiten Außenbeziehungen und den politischen Dialog. Der Stiftungsrat setzt sich aus Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Arbeitnehmervertretung zusammen, darunter Olaf Schick als Vorsitzender (Mercedes-Benz Group AG), Prof. Dr. Oliver Bendel (Hochschule für Wirtschaft FHNW), Michael Brecht (Daimler Truck Holding AG), Jürgen Hartwig (Daimler Truck Holding AG), Prof. Dr. Hartmut Hillmer (Universität Kassel), Ergun Lümali (Mercedes-Benz Group AG), Prof. Dr. Ralf Poscher (Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht) und Prof. Dr. Tereza Tykvová (Universität St. Gallen). Prof. Dr. Julia Arlinghaus (Universität St. Gallen) und Prof. Dr. Lutz H. Gade (Universität Heidelberg) bilden den Vorstand. Die Geschäftsführung liegt bei Dr. Jörg Klein. Mit der Berufung von Eckart von Klaeden stärkt die Stiftung, die bekannt für Wissenschaftsförderung ist, ihre Expertise an der Schnittstelle von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft.

Abb.: Am Neckarufer beim Carl-Benz-Haus

Internationale Tagung zu Pflegerobotern

Der Ladenburger Diskurs fand im Herbst 2017 unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Oliver Bendel zum Thema „Pflegeroboter“ statt. Am Abend des 11. September 2017 trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zusammen mit Mitgliedern der Daimler und Benz Stiftung und dem wissenschaftlichen Leiter in einem italienischen Restaurant in Ladenburg zum gegenseitigen Kennenlernen. Am Tag darauf begrüßte um 9 Uhr Dr. Jörg Klein, Geschäftsführer der Stiftung, die Gäste im Carl-Benz-Haus und ging auf dessen Geschichte ein. Prof. Dr. Oliver Bendel führte in die Veranstaltung ein. Die Vorträge waren so angeordnet, dass zunächst die technische Sicht dominierte, dann die medizinische, dann die ethische. Die wirtschaftliche Perspektive war kaum vertreten, da sich kaum Referenten hierzu finden ließen, wurde aber am Rande abgedeckt. Bis zum Mittag des 13. September trugen die Expertinnen und Experten aus UK, Österreich, Deutschland und der Schweiz vor und diskutierten in einer konstruktiven Atmosphäre. Mit von der Partie war Pepper, der zwar kein Pflegeroboter ist, sich aber durchaus für dieses Thema interessiert. Eine ausführliche Darstellung wird im Jahresbericht der Stiftung veröffentlicht.

Abb.: Schilberg, Pepper, Bendel (Foto: Daimler und Benz Stiftung/Dorn)

Ladenburger Diskurs zu Pflegerobotern

Prof. Dr. Oliver Bendel von der Hochschule für Wirtschaft FHNW lädt in diesen Tagen renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Ladenburger Diskurs 2017 über Pflegeroboter ein. Am 12. und 13. September arbeitet man in der Villa der Daimler und Benz Stiftung in Ladenburg zusammen, trägt vor und diskutiert. Pflegeroboter unterstützen oder ersetzen – so die Idee – menschliche Pflegekräfte bzw. Betreuerinnen und Betreuer. Sie bringen und reichen Kranken und Alten die benötigten Medikamente und Nahrungsmittel, helfen ihnen beim Hinlegen und Aufrichten oder alarmieren den Notdienst. Die Daimler und Benz Stiftung engagiert sich immer wieder in Bezug auf Robotik und Künstliche Intelligenz (KI) und mit Blick auf moralische und soziale Themen, wie 2015 mit einer Tagung zur Roboterethik. Der Workshop ermöglicht technische, wirtschaftliche, medizinische und ethische Reflexionen über Pflegeroboter. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Wissenschaft – die Ethiker werden ausschließlich Vertreter der Moralphilosophie, nicht der Moraltheologie sein – sollen kontrovers und konstruktiv diskutieren und zu neuen Erkenntnissen gelangen. Die Anwesenheit von Entwicklern und Anwendern und mindestens eines Prototyps wird angestrebt. Nach der Veranstaltung erscheint eine gemeinsame Publikation in einem Fachverlag als Sammlung der verschriftlichten Vorträge. Über den Ladenburger Diskurs 2017 wird auf informationsethik.net und maschinenethik.net berichtet.

Abb.: Pflegeroboter und Oberärztin im Gespräch