Von Softwareagenten bis zu modernen KI-Agenten

„KI-Agenten (engl. ‚AI agents‘) sind autonome Systeme, die wahrnehmen, entscheiden sowie zielorientiert agieren und reagieren können, mit Konsequenzen im virtuellen und realen Raum. ‚KI‘ steht für ‚künstliche Intelligenz‘, ‚AI‘ für ‚artificial intelligence‘. ‚Agent‘ stammt von lat. ‚agens‘ (Partizip Präsens Aktiv von ‚agere‘, dt. ‚handeln‘, ‚tun‘ oder ‚verrichten‘). Bereits die Softwareagenten der 1990er-Jahre (auch autonome oder intelligente Agenten bzw. Softwareagenten genannt) sind KI-Agenten. Seit Anfang der 2020er-Jahre werden verstärkt Large Language Models (LLMs) als Basis eingesetzt.“ Mit diesen Worten beginnt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel, erschienen am 6. Februar 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon. Es werden im zweiten Abschnitt Beispiele genannt, darunter die Open-Source-Software OpenClaw (vorher Moltbot und Clawdbot). Die darauf basierenden Agenten treiben derzeit auf Moltbook ihr Unwesen. Im dritten Abschnitt wird die Perspektive von Informationsethik und Wirtschaftsethik eingenommen. So heißt es u.a.: „Autonomie verschiebt sich durch solche Systeme zunehmend von Menschen zu Maschinen, mit dem Risiko, dass persönliche und informationelle Autonomie gefährdet sind.“ Der vollständige Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ki-agent-175166 aufgerufen werden.

Abb.: Das soziale Netzwerk für KI-Agenten, das Moltbook