Yukai Engineering is bringing Mirumi, its wearable social robot, to Harrods in London with an exclusive pop-up store running from July 20 through August 16, 2026. The furry robotic bag charm first gained international attention at CES 2025 and later became a Kickstarter success before selling out during its initial launch in Japan. Mirumi can be attached to a bag and responds to sounds, movement, touch, and nearby people by turning its head and displaying expressive, lifelike reactions. Its expressive behaviour creates the impression of carrying a curious little companion wherever you go. Although Harrods has not yet announced specific details about the pop-up, the store is expected to offer visitors the opportunity to experience and purchase Mirumi in person. Exclusive editions have not been confirmed, but Harrods is known for limited-time collaborations and distinctive retail experiences, which could make the pop-up particularly appealing to collectors and technology enthusiasts. Following its successful debut in Japan and appearances at events such as ICSR + Art 2026 in London, Mirumi continues to attract growing international attention. With its expressive behaviour, distinctive design, and collectible appeal, it is already being discussed as a possible next major trend among robotic companions and collectible robots. An article by Oliver Bendel on wearable social robots is available via Wiley Industry News or directly here as a PDF.
„Ein Android (oder Androide) ist eine menschengleiche bzw. -ähnliche Maschine oder ein künstlicher Mensch. Ein weiblicher Android wird manchmal auch als Androidin oder als Gynoid (alternativ Gynoide) bezeichnet. Zumeist handelt es sich um einen Roboter, zumindest einen Automaten. Wenn etwas humanoid oder anthropomorph ist, ist es von menschlicher Gestalt bzw. menschenähnlich, was Verhalten, Mimik, Gestik und Sprache mit einschließen kann. Damit humanoide Automaten und Roboter als Androiden gelten können, müssen sie Menschen täuschend ähnlich sein.“ Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag von Oliver Bendel, der am 17. Juli 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Auf die Einleitung folgen die Abschnitte „Ideen- und Entwicklungsgeschichte“ und „Modelle des 20. und 21. Jahrhunderts“, worin historische und aktuelle Prototypen und Produkte aufgeführt werden, sowie „Kritik und Ausblick“. Darin heißt es: „Die Roboterethik untersucht, ob man Androiden überhaupt in die Welt bringen sowie Stereotype wiedergeben oder brechen sollte und ob sie zu hohe Erwartungen wecken, die dann nicht erfüllt werden können, was sich in Frustration, in der Verringerung von Akzeptanz und im Uncanny-Valley-Effekt zeigen kann. Die Maschinenethik versucht ihnen für ihre Akte und Sprechakte moralische Regeln einzupflanzen, nicht zuletzt um Vorgaben und Erwartungen zu erfüllen. Die Roboterphilosophie widmet sich neben der ethischen der ontologischen und ästhetischen Dimension von Androiden.“ Der ganze Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/androiden-178017 aufgerufen werden.
Abb.: Oliver Bendel mit Euclid (Foto: Nihan Karataş)
„Die Roboterdichte ist die Anzahl der in einem Land oder in einer Region installierten Industrieroboter bezogen auf eine bestimmte Zahl von Beschäftigten. Nach Takayuki Ito, Präsident der International Federation of Robotics (IFR) im Jahre 2026, handelt es sich um eine gute Vergleichsgröße für unterschiedlich große Volkswirtschaften. Die Roboterdichte umfasst auch Kooperations- und Kollaborationsroboter (Cobots), sofern sie als Industrieroboter im verarbeitenden Gewerbe eingesetzt werden. Transportroboter in den Logistikzentren, Reinigungsroboter in den Fabrikhallen und andere Serviceroboter werden dagegen meist nicht berücksichtigt.“ Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag von Oliver Bendel, der am 17. Juli 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Auf die Einleitung folgt der Abschnitt „Entwicklung“, worin aktuelle Zahlen genannt werden, und „Kritik und Ausblick“. Darin heißt es: „Die klassische Definition der Roboterdichte wird zunehmend als zu eng angesehen, weil sie nur Industrieroboter berücksichtigt. Mit der Verbreitung von Servicerobotern stellt sich die Frage nach vergleichbaren Kennzahlen. Informationsethik, Roboterethik und Wirtschaftsethik diskutieren einen Dichtestress, der in der Zukunft gerade in öffentlichen Bereichen entstehen könnte. Es bräuchte u.U. roboterfreie Räume, wo Roboter nicht Menschen ihren Platz wegnehmen, ihre Fortbewegung behindern oder ihre Privatsphäre verletzen.“ Der ganze Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/roboterdichte-178014 aufgerufen werden.
Christiane Pöhlmann rezensiert in „Gezählt, nicht erzählt“ (FAZ, 13. Juli 2026) das Prosadebüt „41515 Wörter“ von Vera Martynov. Erschienen ist es in deutscher Sprache (oder besser gesagt, in einer Art deutscher Sprache) im Zeitkind Verlag, der auf der Website von seinen „Autor*innen“ spricht. Er sitzt in Meilen, einem Städtchen am Zürichsee. Laut Teaser wirft das Buch „einige Fragen auf“, „auch was die Übersetzung aus dem Russischen betrifft“ (FAZ, 13. Juli 2026). Diese stammt von Yvonne Griesel, und Pöhlmann, ebenfalls Übersetzerin, findet zunächst klare Worte: „Griesel gendert durchgängig, Martynov wählt generisches Maskulinum.“ Sie fährt fort: „Verzichtet Griesel in Ausnahmen auf den Gender-Doppelpunkt, kriegt die deutsche Variante rasch einen ungewollten Dreh. ‚Der Mensch, Schauspieler oder Zuschauerin, ist in einer schutzlosen Situation und sich dessen selbst oft nicht bewusst.‘ Der Singular in allgemeinen Aussagen ist in diesem Text so selten, dass er etwas Konkretes gewinnt: der aktive Mann (Schauspieler), die passive Frau (Zuschauerin). Die Autorin nutzt auch an dieser Stelle das Maskulinum …“ (FAZ, 13. Juli 2026). Eine solche Neubewertung oder Abwertung kennt man von anderen Fällen misslungener Zuschreibungen und Übersetzungen. Diesem Beispiel entnimmt man aber auch, dass die Übersetzerin durchgängig einen „Gender-Doppelpunkt“ benutzt, was erstaunen muss, denn im Wortinneren sind Sonder- und Satzzeichen ausgeschlossen (Leerzeichen übrigens auch). Man wundert sich deshalb, warum Pöhlmann zuvor meint, „die deutsche Fassung“ sei „gut“, um gleich wieder einzuräumen, dass sie „neuen Diskussionsstoff“ gibt „für eine Frage, die seit einiger Zeit diskutiert wird“ (FAZ, 13. Juli 2026) – eben das Gendern, in diesem Falle das „Gendern hardcore“. Nun dürfte unter Literaturliebhabern und unter seriösen Germanisten und Linguisten unbestritten sein, dass man Originaltexte nicht verfälschen darf, weder durch Anpassungen noch durch Übersetzungen solcher Art. Tatsächlich verbreiten sich diese Formen der Suggestion und Manipulation aber, ohne dass ihnen die gebührende Aufmerksamkeit zuteil wird. In der deutschen Übersetzung von „What we can know“ von Ian McEwan wird zwar kein Genderzeichen verwendet, aber durch ein „Gendern light“ der Text sinnentstellt. Diogenes, einst ein renommierter Verlag, sitzt in Hottingen, einem beschaulichen Stadtteil von Zürich. Auf seiner Website spricht er von seinen „Leser:innen“ und rühmt sich seiner „Bestsellerautor:innen“. Die Feuilletons der Zeitungen, sofern es sie noch gibt, sollten sich dieser Problematik zuwenden und auf den Schaden aufmerksam machen, der für Literatur und Sprache bereits entstanden ist.
Abb.: Nicht gegenderte Texte aus dem Diogenes Verlag
Im März 1999 schrieb Oliver Bendel für das Institut für Telematik in Trier ein Arbeitspapier mit dem Titel „Telematik – Schlüsseldisziplin und -technologie der Informationsgesellschaft“ … Darin ging es u.a. um Chatbots und Agenten: „Für die Telematik relevant sind Agenten, die in Netzwerken zu Hause sind. Ein spektakuläres Beispiel sind Agenten, die sich in Chatrooms mit Chattern unterhalten oder in Multi-user Dungeons (später auch Multi-user Dimensions oder Multi-user Domains genannt, abgekürzt MUDs) mit Spielern kommunizieren und denen es heute bereits häufig gelingt, menschliche Identität über längere Zeit vorzugaukeln. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist Julia. Julia hängt in MUDs herum und agiert wie ein normaler menschlicher Nutzer. Allerdings kann Julia – als entsprechend unterwiesenes Programm – auch fachlich korrekte und tiefgehende Auskünfte über die Beschaffenheit des MUD geben. Große Hoffnungen werden auf individuell abgestimmte Assistenten gesetzt, die spezifische Frage- und Problemstellungen von Benutzern möglichst autonom bearbeiten können und dabei im besten Falle über ihr Expertenwissen und ihre Lernfähigkeit imstande sind, innovative Lösungswege anzubieten und alte Fehler zu vermeiden.“ (Arbeitspapier Bendel) Julia wurde um 1990 von Michael Loren Mauldin an der Carnegie Mellon University entwickelt, um einen „unsuspecting Turing Test“ durchzuführen. Von ihm stammt auch der Begriff „Chatterbot“, der dann zu „Chatbot“ wurde. Barry, ein MUD-Spieler, flirtete im Jahre 1992 zwei Wochen lang mit Julia und konnte auch nach all der Zeit nicht sicher sagen, ob sie ein Computerprogramm war oder nicht. Das Arbeitspapier von Oliver Bendel sieht den Übergang von Agenten als Programmen im Netzwerk zu persönlichen intelligenten Assistenten voraus. Diese Entwicklung vollzog sich vor allem in den letzten Jahren, auf der Grundlage von Large Language Models (LLMs).
Abb.: So sah ein MUD in jenen Tagen aus (Bild: GPT Image 2)
Oliver Bendel hat der Tagespost ein Interview zu Pflegerobotern gegeben. Der Artikel „Roboter gegen den Pflegenotstand“ von Sina Hartert erschien am 11. Juli 2026. Der in Zürich lebende Technikphilosoph forscht seit 2012 zu Pflegerobotern. Er richtete 2017 für die Daimler und Benz Stiftung den Ladenburger Diskurs zu Pflegerobotern aus. Die Teilnehmer waren Autoren des 2018 erschienenen Herausgeberbands „Pflegeroboter“ – bis zum Juli 2026 erzielte er über 574.000 Accesses auf Springer Nature Link. Im Jahre 2019 führte Oliver Bendel für die Daimler und Benz Stiftung das Berliner Kolloquium zum Thema durch. Mit dabei waren u.a. Michael Anderson und Susan Leigh Anderson, zwei Maschinenethiker aus den USA, Florian Coulmas, ein Japanexperte, und Armin Grunwald, Technikphilosoph aus Deutschland. Moderator war Christoph Keller von SRF. 2021 erschien der Herausgeberband „Soziale Roboter“ – bis zum Juli 2026 erreichte er über 415.000 Accesses auf Springer Nature Link. 2022 entwickelte Marc Heimann nach den Ideen von Oliver Bendel ein Moralmenü für einen Pflegeroboter. Der Patient kann seine moralischen und sozialen Vorstellungen mit Hilfe von Schiebereglern auf die Maschine übertragen. Oliver Bendel glaubt nicht, dass Roboter ein Mittel gegen den Pflegenotstand sind. Sie können aber Pflegekräfte und Pflegebedürftige unterstützen, sowohl als soziale Roboter als auch als Assistenzroboter. Der Artikel in der Tagespost kann über www.die-tagespost.de/leben/wirtschaft/roboter-gegen-den-pflegenotstand-art-276741 aufgerufen werden.
Abb.: Christoph Keller und Oliver Bendel beim Berliner Kolloquium (Foto: Daimler und Benz Stiftung)
In 1977, Queen released the album „News of the World“. It included catchy hits like „We Are the Champions“ by Freddie Mercury and heartfelt ballads like „All Dead, All Dead“ by Brian May. Its cover likely fascinated or disturbed many teenagers and adults at the time, a reaction that later found its way into popular culture – for example, in the animated sitcom „Family Guy“, where Stewie is terrified of it. The artwork depicts a gigantic humanoid robot holding two dead people in its right hand while blood drips from its left. Science fiction artist Frank Kelly Freas had already used a similar motif in one of his earlier works. Brian May has repeatedly emphasized that „News of the World“ represented a deliberate stylistic shift for the band – more direct, rawer, and more contemporary. The cover art clearly reflected that new direction. The guitarist has always been as passionate about science fiction as he is about the reality of outer space. In 2007, after a long interruption, he completed his Ph.D. at Imperial College London with a dissertation on interplanetary dust. A few months ago, he was interviewed for the book „RE:VIEW: Wozu die Menschheit retten? (RE:VIEW: Why Save Humanity?)“. The book’s first section features extensive ESA imagery from the AI-supported planetary defense mission Hera, complemented by works of AI-generated art. In the second section, Hera’s own AI system takes on the role of interviewer, conducting „thirty in-depth conversations with figures from the worlds of art, science, philosophy, and society“ (publisher’s description, own translation). In addition to Brian May – who was thus able to discuss both science fiction and the reality of space – the interviewees include, among others, the world’s first female space tourist Anousheh Ansari, „Interstellar“ visionary Paul Franklin, PETA founder Ingrid Newkirk, former Guns N‘ Roses guitarist Ron „Bumblefoot“ Thal, science fiction author Andreas Eschbach, artist Jonathan Meese, and technology philosopher and machine ethics expert Oliver Bendel. The book is being published by We Mind Publishing in collaboration with the agency Jung von Matt. It is already listed on Amazon, where extensive information about the book is now available, and is scheduled for release in September 2026.
Fig.: Oliver Bendel with the album „News of the World“
On June 19, 2024, Oliver Bendel gave a presentation at the IDEepolis 2024 conference in Stuttgart entitled „Es wird ein Mensch gemacht: Die Vision des universellen Roboters“ („A Human Is Being Made: The Vision of the Universal Robot“). The scholar of German studies and philosophy opened his talk with a quotation from Goethe’s „Faust II“: „MEPHISTOPHELES: Willkommen! es ist gut gemeint. WAGNER: Willkommen zu dem Stern der Stunde! Doch haltet Wort und Atem fest im Munde, Ein herrlich Werk ist gleich zustand gebracht. MEPHISTOPHELES: Was gibt es denn? WAGNER: Es wird ein Mensch gemacht.“ („MEPHISTOPHELES: Welcome! It is well meant. WAGNER: Welcome to the star of the hour! But hold your words and your breath, A magnificent work is about to be completed. MEPHISTOPHELES: What is it then? WAGNER: A human is being made.“). Oliver Bendel then explained what general-purpose robots are and how they could evolve into universal robots. He also discussed androids such as Harmony. At ICSR 2026, he encountered Euclid, another android, developed by Dr. Carl Strathearn, Assistant Professor of Computer Science, and Emilia Sobolewska, Lecturer and Researcher. It was Emilia Sobolewska who, in the Debate Hall of the Senate House, playfully twirled a piece of facial skin before placing it into the hands of the session participants. Oliver Bendel kneaded the face in his hands and thought: „Es wird ein Mensch gemacht!“ („A Human Is Being Made!“). The article based on the presentation will be published later in 2026 in the book „Mensch – Maschine revisited“ („Human – Machine Revisited“), edited by Petra Grimm, Kai Erik Trost, and Oliver Zöllner.
Der Playboy hat Ende Juli 2025 mit Prof. Dr. Oliver Bendel über Beziehungen mit Chatbots, Liebespuppen und Sexrobotern gesprochen. Die Playboy Special Edition erschien anlässlich der Ausstellung „SEX NOW“, die vom 5. September 2025 bis zum 3. Mai 2026 stattfand. Sie lag ab dem 11. September 2025 vor Ort im NRW-Forum Düsseldorf aus und konnte über die Website des Verlags erworben werden. Das Magazin ist ein Augenschmaus und zeigt Sprachlust auf allen Seiten. In „Große Kunst im Playboy“ findet sich eine „kleine Schau bedeutender bildnerischer Künstlerinnen und Künstler und ihrer Werke im Zeichen des Hasen“. Gezeigt werden Aktaufnahmen von Dalí bis Warhol. „Die Tabulose“ ist Beate Uhse, die laut Playboy „die sexuelle Revolution zur deutschen Normalität“ machte. Das Magazin bringt eine „Ode an eine Aufklärerin und Geschäftsfrau“. „Unser zweitbester Freund“ ist der Vibrator, dessen Kulturgeschichte „mehr über das Verhältnis zwischen den Geschlechtern“ erzähle „als jedes soziologische Lehrbuch“. In einem vierseitigen Beitrag ist ein dreiseitiges Interview mit Oliver Bendel abgedruckt, Technikphilosoph aus Zürich. Geführt hat es Christina Weiß. Im Inhaltsverzeichnis werden in diesem Zusammenhang „Sexgeräte“ erwähnt. Es geht um manchmal aufregende, stets einseitige Beziehungen mit Chatbots, Liebespuppen und Sexrobotern. Mit freundlicher Genehmigung des Chefredakteurs von Playboy Deutschland, Florian Boitin, kann der Beitrag seit dem 7. Juli 2026 hier heruntergeladen werden.
In his paper „Love Dolls and Sex Robots in Unproven and Unexplored Fields of Application“, published in Paladyn, Journal of Behavioral Robotics, Oliver Bendel of the FHNW School of Business discussed prisons as one of several potential application areas for such products. In 2024, his student Tamara Siegmann proposed exploring the use of collaborative and social robots in correctional facilities, focusing on whether they could and should be deployed in such environments. Together with Oliver Bendel, she wrote the paper „Social and Collaborative Robots in Prison“ for the International Conference on Social Robotics (ICSR) in Odense, which was published in the 2025 Springer ICSR proceedings. This work subsequently inspired Jean Paul Smit of Delft University of Technology and his co-authors to write the paper „Social Robot Supporting Visitor Mood and Staff Situation Awareness in a Security Waiting Room“, which he presented at ICSR + Art 2026 in London. The paper describes the development and evaluation of a social robot designed to improve visitors‘ emotional well-being in security waiting rooms while supporting staff through enhanced situation awareness. In 2025, Tamara Siegmann submitted a proposal to a Swiss funding organization based on the prison robotics research. As part of the initiative, inmates at a Swiss correctional facility will receive access to an offline chatbot serving as a companion. The chatbot was developed by Stephan Vonschallen with feedback from Tamara Siegmann and Oliver Bendel, and the project has now entered its main implementation phase. At ICSR + Art 2026, several researchers expressed strong interest in the prison-related projects, suggesting that this promising area of research is likely to receive growing attention in the years ahead.
Fig.: Jean Paul Smit, Stephan Vonschallen, and Oliver Bendel at ICSR 2026
„Speziesismus ist die Ungleichbehandlung und Benachteiligung von Lebewesen im Zusammenhang mit dem Umstand, dass sie nicht zur Art des Homo sapiens gehören. Häufig geht er einher mit Ausbeutung, Misshandlung und Tötung, etwa mit dem Ziel, Leder oder Fleisch zu produzieren. Kritisiert wird von Tierrechtlern und Tierethikern, dass die Interessen von Tieren verletzt und ihre Empfindungs- und Leidensfähigkeit oder ihr Lebenswille ignoriert werden.“ Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag von Oliver Bendel, der am 2. Juli 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Auf die Einleitung folgen die Abschnitte „Hintergrund und Beispiele“ und „Kernpunkte des Konzepts“. Am Ende, in „Kritik und Ausblick“, heißt es: „Speziesismus wird von den einen für eine Notwendigkeit und Selbstverständlichkeit gehalten, von den anderen für eine Ungeheuerlichkeit, die man abschaffen muss. Man kann sich einerseits fragen, ob es nicht gerechtfertigt ist, dass eine Art ihre Angehörigen bevorzugt. Tatsächlich kann man emotionale Aspekte geltend machen, die keine irrationalen Merkmale aufweisen müssen, zudem rationale Argumente, die etwa auf das Überleben der eigenen Spezies zielen. So können ein massenhafter Befall oder die Ausbreitung invasiver Arten durchaus Lebensgrundlagen und -weisen bedrohen. Andererseits kann Antispeziesismus als Form der Aufklärung gelten, mit der man Jahrtausende der Gewohnheit und Grausamkeit hinter sich lässt sowie der Ungleichbehandlung und Benachteiligung von Tieren entgegentritt.“ Am Ende folgt eine Einordnung in die verschiedenen Bereichsethiken. Der ganze Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/speziesismus-177796 aufgerufen werden.
„Robomobbing ist die Blockierung bzw. Manipulation von KI-Systemen und Robotern oder der Widerstand gegen den Einsatz bestimmter Maschinen. Mögliche Beweggründe sind Existenzangst, Konkurrenzdruck, Kontrollverlust und Überforderung. Ferner kann die Belastung oder Benachteiligung durch Algorithmen gemeint sein. Bei den Akteuren gibt es Parallelen zu den Maschinenstürmern des 19. Jahrhunderts.“ Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag von Oliver Bendel, der am 24. Juni 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Auf weitere einführende Aussagen folgt der Abschnitt „Hintergrund und Beispiele“. Darin heißt es: „Das Phänomen des Robomobbings kann mannigfaltige Ausprägungen haben. KI-Systeme werden … mit falschen Daten gefüttert oder (etwa im Falle von Chatbots) mit Beschimpfungen bedacht. Arbeiter sabotieren den Betrieb von Industrierobotern. Passanten stellen sich Transportrobotern und Sicherheitsrobotern entgegen oder schlagen auf sie ein. Aktivisten dringen in Serverfarmen ein, um Kabel und Geräte zu zerstören oder Plakate und Flyer zu hinterlassen. Chefs von Robotik- und KI-Firmen werden verhöhnt oder angegriffen.“ Danach kommt der Abschnitt „Kritik und Ausblick“. Der vollständige Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/robomobbing-177958 aufgerufen werden.
„Wearable Social Robots sind sehr kleine und sehr leichte soziale Roboter, die um den Hals, auf dem Kopf, am Körper oder an der Kleidung bzw. an oder in einer Tasche getragen werden können. Sie sind oftmals mit entsprechenden Befestigungselementen ausgestattet, etwa Halsketten, Seilschlaufen und Metallplatten.“ Mit diesen Worten beginnt ein Beitrag von Oliver Bendel, der am 24. Juni 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Auf weitere einführende Aussagen folgen die Abschnitte „Hintergrund und Beispiele“, „Einsatzmöglichkeiten“ und „Kritik und Ausblick“. Zu den Einsatzmöglichkeiten wird gesagt: „Wearable Social Robots dienen als Spielzeug und Lernwerkzeug oder als Companion Robot bzw. Pet Robot, wobei Kinder, Jugendliche oder Erwachsene angesprochen werden. Man kann sich von ihnen bespaßen lassen und von oder mit ihnen lernen. Sie mögen verlässliche Bezugspunkte darstellen und Stress und Einsamkeit reduzieren.“ Davor heißt es: „Beispiele für Wearable Social Robots mit festem Gehäuse sind AIBI (LivingAI) und Eiliko (Energize Lab). Ein Fell haben Moflin (Casio), Cupboo AI Robotic Pet (Genmoor Group) und Mirumi (Yukai Engineering).“ Es deutet alles darauf hin, dass in den nächsten Monaten und Jahren noch zahlreiche weitere Wearable Social Robots auf den Markt kommen. Der vollständige Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/wearable-social-robots-177953 aufgerufen werden.
Ein Artikel mit dem Titel „Queering Sex Robots Beyond Diversifying Design? Insights from Queer Lacanian Psychoanalysis and New Materialism“ von Maaike van der Horst und Anna Puzio wurde im März 2026 in der Zeitschrift Philosophy & Technology publiziert. Erstaunlicherweise werden darin mehrere für das Thema hochrelevante Arbeiten nicht erwähnt, darunter wissenschaftliche Texte von Tanja Kubes und Oliver Bendel. Infolgedessen wirken Ansprüche der Autorinnen in Bezug auf Originalität weniger überzeugend, als sie es sonst hätten sein können. Nach einem Austausch mit einem der Herausgeber der Zeitschrift, Luciano Floridi, reichte Oliver Bendel daher einen Kommentar ein. Dieser würdigt zwar den wertvollen Beitrag des Artikels, insbesondere die Verknüpfung von queerer lacanianischer Psychoanalyse und neuem Materialismus, argumentiert jedoch, dass die Darstellung der bisherigen Forschungslage unvollständig sei. Mehrere als neuartig präsentierte Schlüsselthemen und Vorschläge – darunter Kritik an der Nachahmung humanoider Züge, neomaterialistische Ansätze zu Sexualität und Technologie, queere Designkonzepte, relationale Ontologie und transformative Formen von Sexrobotern – waren bereits in früheren Arbeiten von Tanja Kubes und Oliver Bendel entwickelt worden. Das Auslassen dieser Beiträge beeinträchtigt die Beurteilung der Originalität, die Rekonstruktion der intellektuellen Entwicklung des Fachgebiets und die Zuweisung wissenschaftlicher Anerkennung. Der Kommentar fordert daher eine umfassendere wissenschaftliche Genealogie queerer und neomaterialistischer Ansätze zu Sexrobotern und argumentiert, dass sorgfältige Zitierpraktiken für die Wahrung der Integrität des akademischen Diskurses unerlässlich sind. Der Artikel „Who Queered the Sex Robot? Notes on Attribution and Conceptual History“ wurde am 10. Juni 2026 in Philosophy & Technology veröffentlicht und ist über link.springer.com/article/10.1007/s13347-026-01123-3 abrufbar.
Die aktuelle Ausgabe der VDI nachrichten widmet sich Allzweckrobotern und anderen humanoiden Robotern. Dabei stehen weniger die Ankündigungen und Investitionen der Branche im Mittelpunkt als vielmehr die Voraussetzungen für die gesellschaftliche Akzeptanz solcher Maschinen. Der Schwerpunkt beleuchtet – so Martin Ciupek, Redakteur der Zeitschrift, auf LinkedIn – den Stand der Technik, die Herausforderungen auf dem Weg zu wirklich autonomen Systemen, aktuelle Trainingsmethoden für Roboter sowie die zugrunde liegenden IT- und KI-Architekturen. Für die Einordnung ethischer und gesellschaftlicher Aspekte wurde unter anderem der Technikphilosoph, Informations- und Maschinenethiker Oliver Bendel befragt. Die Beiträge zeigen, dass trotz großer Fortschritte und hoher Erwartungen noch wichtige technische, organisatorische und gesellschaftliche Fragen zu lösen sind, bevor Allzweckroboter und andere humanoide Roboter flächendeckend in Fabriken und im Haushalt bzw. Alltag eingesetzt werden können. Die gedruckte Ausgabe ist ab dem 13. Juni 2026 erhältlich. Die digitalen Beiträge erscheinen laufend auf www.vdi-nachrichten.com.
Wie schmälert man in Texten die Leistung von Mädchen und Frauen? Indem man an der falschen Stelle movierte Formen verwendet. Im Rahmen der Rechtschreibprüfung eines Empfehlungsschreibens schlägt ChatGPT vor, den Satz „Sie gehört zu den Wissenschaftlern ihrer Generation, die das Potenzial besitzen …“ abzuändern in „Sie gehört zu den Wissenschaftlerinnen ihrer Generation, die das Potenzial besitzen …“. Damit wäre sie nicht mehr so herausgehoben wie vorher, und sie dürfte sich nur noch an Frauen messen, nicht an Männern. Auf Seite 20 des Romans „What we can know“ von Ian McEwan steht: „Mary Sheldrake was among the most successful novelists of her generation.“ Dies könnte man übersetzen mit: „Mary Sheldrake gehörte zu den erfolgreichsten Romanautoren ihrer Generation.“ Erstaunlicherweise lautet die Stelle im deutschsprachigen Buch „Was wir wissen können“ (Diogenes) auf Seite 37 aber: „Mary Sheldrake war eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen ihrer Generation.“ Das macht sie unbedeutender, als sie ist – sie ist in ihrer Generation nicht nur unter den professionell schreibenden Frauen eine der erfolgreichsten, sondern unter allen, die professionell schreiben. Grundsätzlich können movierte Formen dieser Art ausschließlich auf weibliche Personen zielen. Sie können nicht generisch sein. Und es ist irreführend bzw. fehlerhaft, sie in der genannten Weise zu verwenden.
Abb.: Das Schmälern der Leistung von Mädchen und Frauen
An article titled „Queering Sex Robots Beyond Diversifying Design? Insights from Queer Lacanian Psychoanalysis and New Materialism“ by Maaike van der Horst and Anna Puzio was published in the journal Philosophy & Technology in March 2026. Surprisingly, it does not reference several works that are highly relevant to the topic, including publications by Tanja Kubes and Oliver Bendel. As a result, some of the article’s claims to originality appear less convincing than they might otherwise have been. Following an exchange with one of the journal’s editors, Luciano Floridi, Oliver Bendel therefore submitted a commentary, which was published in Philosophy & Technology on June 10, 2026. From the abstract: „This commentary discusses Maaike van der Horst and Anna Puzio’s article ‚Queering Sex Robots Beyond Diversifying Design? Insights from Queer Lacanian Psychoanalysis and New Materialism‘. While acknowledging the article’s valuable contribution, particularly its integration of Queer Lacanian Psychoanalysis and New Materialism, the commentary argues that its account of prior scholarship is incomplete. Several key themes and proposals presented as novel – including critiques of humanoid mimicry, new-materialist approaches to sexuality and technology, queer design concepts, relational ontology, and transformative sex robot forms – had already been developed in earlier work by Tanja Kubes and Oliver Bendel. The omission of these contributions affects assessments of originality, the reconstruction of the field’s intellectual development, and the allocation of scholarly credit. The commentary therefore calls for a more comprehensive scholarly genealogy of queer and new-materialist approaches to sex robots and argues that careful citation practices are essential to maintaining the integrity of academic discourse.“ The article „Who Queered the Sex Robot? Notes on Attribution and Conceptual History“ can be accessed at link.springer.com/article/10.1007/s13347-026-01123-3.
Das Buch „300 Keywords Weltraum“ von Oliver Bendel ist am 28. August 2025 bei Springer Gabler erschienen. Inzwischen gibt es über 11.000 Accesses. Es handelt sich um ein Grundlagenwerk zur Raumfahrt und zum Weltraum. Es enthält zahlreiche Exkurse, etwa zur Weltraumlyrik und zur Weltraumkunst – oder zum mythologischen Hintergrund der Benennung von Himmelkörpern und Galaxien. Damit dringt man auch in die Randbereiche des Weltraums vor. Zentrale Themen, die sich durch das ganze Buch ziehen, sind Ethik, Robotik und Umwelt. In diesen Bereichen ist der Technikphilosoph und Wirtschaftsinformatiker aus Zürich zu Hause. Man kann sich entweder von A wie Anthropozän bis Z wie Zwergplanet durchlesen oder sich einen der über 300 Begriffe aussuchen und von diesem aus weiterspringen. Es ist das sechste „Keywords“-Buch von Oliver Bendel, wobei zwei davon bereits in zweiter Auflage vorliegen, nämlich das zur Informationsethik und das zur Digitalisierung. Zuletzt erschien in dieser Reihe „300 Keywords Generative KI“. Das Buch kann über link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-49287-8 heruntergeladen oder bestellt werden. Zudem ist es über den Buchhandel erhältlich.
Since 2012, Prof. Dr. Oliver Bendel (FHNW School of Business) has initiated and implemented a wide variety of chatbots and voice assistants. These systems have been covered by the media and have even attracted the interest of NASA. His theoretical foundation and practical expertise stem from his doctoral dissertation on this topic, which dates back a quarter of a century. Since 2022, his focus has been on dialogue systems for dead and endangered languages. This work has resulted in @ve, a chatbot for Latin (implemented by Karim N’Diaye), @llegra, a voice-enabled chatbot for Vallader, a variety of Romansh (implemented by Dalil Jabou), and kAIxo, a voice-enabled chatbot for Basque (implemented by Nicolas Lluis Araya). In addition, Oliver Bendel is experimenting with chatbots for extinct languages such as Egyptian and Akkadian. On April 8, 2026, his article „Chatbots for Dead, Endangered, and Extinct Languages: Possibilities and Limitations of Generative AI for Continuing Education“ was published in Wiley Industry News. The article focuses on the question of how chatbots based on generative AI can contribute to the preservation and promotion of dead, endangered, and extinct languages in continuing education, as well as in formal education. Oliver Bendel is also involved in the University of Applied Sciences of the Grisons‘ IdiomVoice project, which will be presented on June 17, 2026, at the GRdigital Project Showcase during an evening networking reception. Visitors to the showcase will have the opportunity to explore the current prototype and interact directly in Sursilvan with the two chatbot characters, Lina and Brida. With @llegra, Lina, and Brida, Graubünden has gained several digital ambassadors for its Romansh idioms.
Der Wissenschaftsjournalist Tim Reinboth hat am 30. Mai 2026 in Golem den Artikel „Aus Hirndaten mentale Bilder dekodieren“ veröffentlicht. Der Teaser lautet: „Gedanken aus unserem Gehirn auszulesen, gilt als Science-Fiction. Neue Forschung zeigt jedoch, dass so etwas Ähnliches langsam funktioniert.“ Der Text beginnt mit den Worten: „Keine Gehirn-Computer-Schnittstelle und kein neurowissenschaftlicher Ansatz kann Gedanken lesen. Daher weiß auch Tomoyasu Horikawa nicht genau, was im Kopf seiner Probanden vorgeht. Allerdings hat er mit einer neuen Methode Szenen rekonstruiert, die sich Probanden in einem Magnetresonanztomografen (MRT) vorstellten, und ließ sie einen Computer in Worte fassen.“ (Golem, 30. Mai 2026) Zu Wort kommt Prof. Dr. Oliver Bendel, der sich seit Jahren mit Brain-Computer-Interfaces beschäftigt – und schon als Student ein wenig Geld dazuverdiente, indem er Psychologen an der Universität Konstanz seine Gehirnaktivitäten messen ließ, während er verstörende Bilder anschauen musste. Die Möglichkeit des Gedankenlesens schließt er nicht grundsätzlich aus – man befindet sich im Moment ganz am Anfang, macht aber erstaunliche und beunruhigende Fortschritte, die Informationsethik und KI-Ethik auf den Plan rufen. Der Artikel kann hier aufgerufen werden.
Das Kundenmagazin Centaur von Rossmann gibt es seit März 2002. Das Heft hat über 100 Seiten und liegt in den Filialen des Unternehmens aus. Es erreicht bei einer Druckauflage von über 900.000 Exemplaren und mit seiner Onlinepräsenz ca. 2,5 Millionen Interessierte. In der Ausgabe vom Juni 2026 gibt es ein eineinhalbseitiges Interview mit Prof. Dr. Oliver Bendel. Der Technikphilosoph und Maschinenethiker äußert sich im Beitrag „Der Reiz der Realität“ zu Gegenbewegungen im Zeitalter der Digitalisierung und zur Frage, wann Roboter – Pflegeroboter ebenso wie Allzweckroboter – selbstverständlicher Teil unseres Alltags sein werden. Anna Kentrath, die Leiterin der Unternehmenskommunikation von Rossmann, schreibt in ihrem Editorial: „Wir spüren einer wachsenden Sehnsucht nach: der Lust am Analogen, an echten Begegnungen und haptischen Erlebnissen. Das ist keine Flucht vor der digitalen Welt, die uns ja auch Freiheiten schenkt. Es ist eine bewusste Ergänzung, ein ‚Korrektiv‘, wie es unser Experte Prof. Oliver Bendel nennt.“ Das Kundenmagazin für den Monat Juni kann seit dem 27. Mai 2026 über www.rossmann.de/de/kataloge/centaur/index.html aufgerufen und heruntergeladen werden.
In Article 50, „Transparency Obligations for Providers and Deployers of Certain AI Systems“, of the EU Artificial Intelligence Act, it is stated: „Providers shall ensure that AI systems intended to interact directly with natural persons are designed and developed in such a way that the natural persons concerned are informed that they are interacting with an AI system, unless this is obvious from the point of view of a natural person who is reasonably well-informed, observant and circumspect, taking into account the circumstances and the context of use.“ On this subject, the European Parliament had already been advised ten years earlier by Oliver Bendel. In his lecture „Moral and Immoral Machines – Moralische und unmoralische Maschinen“ in Brussels on September 8, 2016, he presented GOODBOT, a chatbot initiated by him in 2013 in the context of machine ethics, which featured several escalation levels while repeatedly making clear that it was merely a machine. At the Digital Europe Working Group Conference Robotics on November 8, 2017, Bendel also spoke online about related questions in machine ethics. In connection with a care robot, he raised the question: „Should the robot make clear that it’s just a machine?“ The transparency obligations set out in Article 50 will enter into force on August 2, 2026.
Fig.: The main building of the European Parliament in Brussels