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Vortrag zur digitalen Selbstverteidigung

Die Digitalisierung hat viele Facetten. Beim Lernen und Arbeiten gehen wir mit Plattformen und Apps um. Immer mehr interagieren und kommunizieren wir auch mit Hardwarerobotern (etwa sozialen Robotern wie Nao und Pepper) und Softwarerobotern (etwa Chatbots wie Mitsuku und Voicebots wie Siri und Alexa). Jugendliche sind in der Schule bestimmten Anwendungen ausgeliefert. Im Alltag liefern sie sich selbst bestimmten Anwendungen aus. Ein Ansatz ist, sie zur digitalen Selbstermächtigung und vor allem – dies wird zu wenig vorgeschlagen – zur digitalen Selbstverteidigung zu ermutigen. Sie sollen einerseits neue Medien und neue Technologien zu ihrem Nutzen einsetzen, sie andererseits in manchen Zusammenhängen zurückweisen und z.B. ihre Datensammlung und -auswertung verhindern. Wir alle sind aufgerufen, den digitalen Graben beim Lernen und Arbeiten zu überwinden. Wir sollten uns auf demselben Niveau bewegen können – und dann als Gesellschaft und als Individuen selbstbestimmt entscheiden können, welche neuen Medien und neuen Technologien wir nutzen und welche nicht. Und wir sollten Jugendlichen gewisse Formen der digitalen Selbstverteidigung näherbringen oder selbst entwickeln lassen. Der Vortrag „Digitale Selbstverteidigung für Jugendliche“ am 29. März 2021 von Prof. Dr. Oliver Bendel für Startfeld stellt Problemfelder des Lernens und Arbeitens vor, wie sie sich im Zuge der Digitalisierung entwickelt haben, und thematisiert Ansätze und Werkzeuge für die digitale Selbstermächtigung und Selbstverteidigung. Weitere Informationen über www.smartfeld.ch/digitale-selbstverteidigung/.

Abb.: Digitale Selbstverteidigung ist gerade für Jugendliche und junge Erwachsene wichtig