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Erste Überlegungen zur Zoom-Fatigue

„Der Begriff ‚Zoom-Fatigue‘ (oder ‚Zoom Fatigue‘) bezeichnet das Phänomen, dass Videokonferenzen über den Computer – wie sie während der COVID-19-Pandemie jeden Monat millionenfach auf der ganzen Welt durchgeführt wurden – die Benutzer ermüden und auslaugen. Zoom Meetings wird von Zoom Video Communications angeboten, einem Unternehmen im Silicon Valley. Es ermöglicht die Teilnahme von bis zu 1000 Personen und die Anzeige von bis zu 49 Videos auf dem Bildschirm. Das französische Wort ‚fatigue‘ bedeutet ‚Müdigkeit‘, ‚Ermüdung‘ oder ‚Erschöpfung‘.“ So beginnt ein Beitrag von Oliver Bendel im Gabler Wirtschaftslexikon, der am 3. Februar 2021 erschienen ist. Am Ende wird kurz aus der Perspektive der Ethik auf das Phänomen und die damit zusammenhängenden Videokonferenzen eingegangen: „Die Zoom Fatigue kann aus Kognitionspsychologie, Arbeitswissenschaft, Arbeitsmedizin und Wirtschaftsethik heraus untersucht werden. Informationsethik und Rechtswissenschaft mögen ihren Beitrag zu Persönlichkeitsrechten und Datenschutzfragen rund um Videokonferenzen leisten.“ Der Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/zoom-fatigue-123172 heruntergeladen werden.

Abb.: Wer hat Zoom-Fatigue?