„Handbuch Maschinenethik“ erreicht 250.000 Accesses

2017 begann das Projekt zum „Handbuch Maschinenethik“ (Hrsg. Oliver Bendel). Die Beiträge erschienen laufend, bis sie im Jahre 2019 gebündelt und gedruckt wurden. Das voluminöse Werk versammelt Beiträge der führenden Experten und Expertinnen in den Bereichen Maschinenethik, Roboterethik, Technikethik, Technikphilosophie sowie Roboterrecht. In gewisser Weise bildete es ein Gegenstück zur amerikanischen Forschung, die die Disziplin dominierte: Die meisten Autorinnen und Autoren (unter ihnen neben Oliver Bendel Julian Nida-Rümelin, Catrin Misselhorn, Eric Hilgendorf, Monika Simmler, Armin Grunwald, Matthias Scheutz, Janina Loh und Luís Moniz Pereira) stammen aus Europa und Asien. Der Herausgeber, der sich seit den 1990er-Jahren mit Informations- und Roboterethik beschäftigt und seit 2012 alleine oder mit seinen Studenten zahlreiche Konzepte und Prototypen zur Maschinenethik entwickelt hat, zeigt sich erfreut, dass im April 2026 die Viertelmillion an Accesses erreicht wurde. Inzwischen ist die Maschinenethik im Mainstream angekommen, wenn man an Alignment und Guardrails bei Large Language Models denkt. Das Buch kann über link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-17483-5 erstanden bzw. heruntergeladen werden.

Abb.: Der Wearable Social Robot Eiliko