Nachrückende Generationen

„Nachrückende Generationen“ von Oliver Bendel wurde 2006 geschrieben und 2007 im Leipziger Literaturverlag (Edition ERATA) veröffentlicht. Es ist sozusagen ein Roman über die Generation Y, fast schon die Generation Z. Es tauchen darin mehr oder weniger moderne Phänomene auf, die auch in der Informationsethik behandelt werden, etwa Cyber- und Telefonsex. Der Roman wird dabei an keiner Stelle moralisch, so wie auch die Ethik nicht moralisch werden sollte, außer wenn man aus ihr heraus zur Diskussion anregen und deshalb Position beziehen will. Aus dem Klappentext: „Nelli ist 14. Sie und ihre Freundin Sara gehen ins Café, ins Kino, klauen in einer Boutique. Sie haben Cyber- und Telefonsex, langweilen sich auf Partys und begehen beinahe einen Raubüberfall auf offener Straße. Als Nelli den gleichaltrigen Robert kennenlernt, spürt sie so etwas wie Glück – aber zur gleichen Zeit entgleitet ihr das Leben. Sie und Sara verabreden sich im Chat mit einem Mann, der sie zu Hause fast vergewaltigt. Als Nelli schließlich Robert Gewalt antut, scheint dies für beide das Ende zu sein. Und doch geht es irgendwie weiter, ganz anders, als man vermutet.“ Das Buch ist als Printausgabe vergriffen, kann aber als E-Book über die üblichen Kanäle bezogen werden. Als Hörbuch wurde es von einem Tatort-Schauspieler eingesprochen – dieses Format dürfte allerdings vergriffen sein. 2008 folgte im gleichen Verlag „Künstliche Kreaturen“, 2009 „Verlorene Schwestern“.

Abb.: Das Cover des Romans