Chatbots für tote, gefährdete und ausgestorbene Sprachen

Am 8. April 2026 ist der Artikel „Chatbots für tote, gefährdete und ausgestorbene Sprachen: Möglichkeiten und Grenzen generativer KI für die Weiterbildung“ von Oliver Bendel bei Wiley Industry News erschienen. Im Zentrum steht die Frage, wie Chatbots auf der Basis generativer KI zur Erhaltung und Förderung toter, gefährdeter und ausgestorbener Sprachen in der Weiterbildung (sowie in der Ausbildung) beitragen können. Nach einer Einführung in die technischen und konzeptionellen Grundlagen werden mehrere Projekte an der Hochschule für Wirtschaft FHNW vorgestellt und in technischer, ethischer und didaktischer Hinsicht diskutiert. Diese Dimensionen werden im nächsten Abschnitt wiederaufgenommen und ins Allgemeine und Übergreifende geführt. Am Ende werden mögliche und notwendige Schritte skizziert, die über den rein technologischen Diskurs hinausweisen. Zudem wird ein Ausblick auf künftige Möglichkeiten gegeben, die mit neuen Versionen von großen Sprachmodellen zusammenhängen. Mit dem Artikel liegt zum ersten Mal eine Gesamtschau zu den von Oliver Bendel initiierten Projekten vor, die sich toten, gefährdeten und ausgestorbene Sprachen widmen, darunter @ve (für Latein), @llegra (für Vallader) und kAIxo (für Baskisch) sowie Cleop@tr@ (Ägyptisch). Er kann über die Website des Verlags aufgerufen oder hier als PDF heruntergeladen werden.

Abb.: Oliver Bendel auf dem Nil (Foto: Stefanie Hauske)