Ein Versuch über das außerirdische Leben

„Bei außerirdischem Leben handelt es sich um Lebensformen, die nicht von der Erde stammen. Ob solche überhaupt existieren, gehört zu den offenen Fragen der Wissenschaft und damit der Astrobiologie. Der Begriff schließt einfachste Mikroorganismen ebenso ein wie komplexe Lebensformen oder kollaborative, intelligente Zivilisationen. Grundlage der Forschung in der Astrobiologie ist zunächst das auf die Erde bezogene Verständnis von Leben, das auf bestimmten chemischen und physikalischen Bedingungen basiert, etwa dem Vorhandensein flüssigen Wassers, organischer Moleküle, stabiler Energiequellen und einer relativ konstanten Umgebung. Es gilt aber, weitere Erscheinungsformen in Betracht zu ziehen.“ Mit diesen Worten beginnt der Beitrag „Außerirdisches Leben“ von Oliver Bendel, der am 2. Oktober 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Auf die Einleitung folgen die Abschnitte „Methoden und Strategien“, „Philosophie und Naturwissenschaften“ und „Science-Fiction“. In „Kritik und Ausblick“ heißt es: „Die Entdeckung außerirdischen Lebens, selbst in einfachster Form, hätte weitreichende Konsequenzen für Wissenschaft, Gesellschaft und Philosophie. Sie würde das bisherige Alleinstellungsmerkmal der Erde hinterfragen und die Vorstellungen über Biologie und Evolution erweitern. Die Aussicht auf intelligentes außerirdisches Leben wirft darüber hinaus Fragen nach Kommunikation, Kultur und Verantwortung auf, nicht nur im Bereich der wissenschaftlichen Praxis, sondern auch in der politischen und moralischen Reflexion. In diesem Zusammenhang wäre eine Alienethik zu begründen. Der First Contact könnte ein ebenso aufregendes wie einschneidendes Erlebnis sein, auf einer ähnlichen Stufe wie das Erwachen der Maschinen, also das Entstehen von Bewusstsein in ihnen. Vermutlich wird der Mensch aber höchstens Signale von Zivilisationen empfangen, die dann längst untergegangen sind.“ Der ganze Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ausserirdisches-leben-178244 aufgerufen werden.

Abb.: Eine Außerirdische gibt sich die Ehre

Alienfrau Liara zu Gast im Cybrothel

„In der Weite des Universums glänzt Liara T’Soni wie ein Juwel im Dunkel der Nacht. Ihre blaue Haut strahlt im sanften Schein der Sterne, und ihre Augen funkeln mit der Wissbegierde einer Forscherin und der Leidenschaft einer Liebenden. Sie ist eine Kombination aus sinnlicher Anziehungskraft und intellektueller Tiefe, die die Herzen von Raumfahrern und Forschern erobert.“ (Website Cybrothel) So beschreibt das Cybrothel die Alienfrau Liara. Diese Schönheit vom Volk der Asari ist auf der „Suche nach dem intergalaktischen Superschwanz“ (Website Cybrothel). Und so ist sie in dem Etablissement in Berlin gelandet, über das Bild TV die Doku „Hey, Puppe“ gedreht hat, in der neben anderen der Cybrothel-Betreiber Philipp Fussenegger und der Wirtschaftsinformatiker und Technikphilosoph Oliver Bendel zu Wort kommen. Bereits die ehemalige BorDoll-Betreiberin Evelyn Schwarz machte in einem Interview deutlich, dass sich viele junge, schüchterne Männer für Fantasyfiguren interessieren, für Mangamädchen und Elfen. Über die Gründe kann man nur spekulieren, aber wahrscheinlich versuchen Fantasyfans, Gamer und Cosplayer, ihre Erlebnisse in der Fiktionalität und Virtualität in der Realität wiederzufinden. Das Interview, geführt von Leonie Weber, findet sich im Buch „Maschinenliebe“ (2020). Wie Liara bei den Männern im Cybrothel ankommt und ob sie am Ende ihren intergalaktischen Superschwanz findet, wird die Zukunft zeigen. Auf der Website wird man jedenfalls gefragt. „Stellst Du Dich ihr als Forschungsobjekt zur Verfügung?“

Abb.: Liara aus dem Cybrothel (Foto: Cybrothel)