Feier der Daimler und Benz Stiftung zum Jubiläum des 40-jährigen Bestehens

Die Daimler und Benz Stiftung beging am 24. Juli 2026 das Jubiläum des 40-jährigen Bestehens mit einer Feier beim Carl-Benz-Haus in Ladenburg. Am Eingang wurden die Gäste von Geschäftsführer Dr. Jörg Klein und Vorstand Prof. Dr. Lutz Gade begrüßt. An Infoständen und mit Posterpräsentationen wurde Wissen vermittelt. Dabei hielt Patricia Piekenbrock, Physikerin und Kommunikationsverantwortliche der Stiftung, die Fäden zusammen. Die Organisation und Durchführung wäre nicht denkbar gewesen ohne Marion Hartmann und Monika Stulberg. Ein erster Höhepunkt war, dass die Darstellerin von Bertha Benz, Angela Pfenninger, in den Benz Patent-Motorwagen Nummer 3 stieg. Anschließend gingen Prof. Dr. Lutz Gade und Olaf Schick, Mitglied des Vorstands Integrität, Governance und Nachhaltigkeit der Mercedes-Benz Group AG, auf die Geschichte der Stiftung ein. Der an der Universität Heidelberg lehrende und forschende Chemiker, Mitglied der Heidelberger Akademie der Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz, hob u.a. die Förderung in den Bereichen der KI und der Roboter- und Maschinenethik sowie die Unterstützung von Projekten in Afrika hervor. Namentlich erwähnt wurden die wissenschaftlichen Mitglieder des Stiftungsrats, Prof. Dr. Oliver Bendel (Hochschule für Wirtschaft FHNW), Prof. Dr. Hartmut Hillmer (Universität Kassel), Prof. Dr. Ralf Poscher (Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht) und Prof. Dr. Tereza Tykvová (Universität St. Gallen). Die Keynote hielt Prof. Dr. Dominika Wylezalek (Universität Heidelberg). Vor dem Hintergrund der Wissenschaftsfreiheit eilte sie durch die Jahrtausende der Astronomie. Von einer Band begleitet, ging das Fest bis in die späten Abendstunden.

Abb.: Angela Pfenninger als Bertha Benz und Oliver Bendel (Foto: Stefanie Hauske)

Verlag feiert 50 Jahre Yps mit Jubiläumsausgabe

Yps war ab 1975 viele Jahre lang das Kultheft für Kinder. Diese fieberten vor allem den Gimmicks entgegen, von denen sich einige bis heute im kollektiven Gedächtnis erhalten haben, etwa der Solarzeppelin, das Abenteuerzelt und die Maschine, mit deren Hilfe man eckige Eier macht. Auch Raumfahrt und Robotik waren immer wieder ein Thema. In Yps 385 (23.02.1983) fand man das Gimmick „Der Weltraum-Roboter GE 5P“ (in Zusammenarbeit mit Playmobil), in Yps 440 (21.03.1984) das Gimmick „Der Mars-Astronaut mit kompletter Weltraum-Ausrüstung“ (in Zusammenarbeit mit Playmobil). 2000 erschien die vorerst letzte Ausgabe. Aber man versuchte immer wieder, in den Markt zurückzukommen. Eine Ausgabe des Jahres 2016 wartete mit einem Schwerpunkt zu Robotern und Cyborgs auf. Auf Seite 20 fand sich ein Interview mit Oliver Bendel zu Robotik und Maschinenethik. Wie Egmont Ehapa Media im Mai 2025 verkündete, feiert man heuer ein halbes Jahrhundert Yps mit einer Jubiläumsausgabe, die am 4. September 2025 erscheint. In der Pressemitteilung heißt es: „Die Yps-Jubiläumsausgabe richtet sich an alle heute Erwachsenen, die mit Yps groß geworden sind und in Erinnerungen schwelgen wollen. Das Magazin unternimmt mit seinen Fans eine nostalgische Zeitreise in vergangene Kindertage und lässt klassische Yps-Comics wieder aufleben.“ (Pressemitteilung vom 6. Mai 2025) Natürlich liegen der Ausgabe, so der Verlag, ein neues Yps-Gimmick und ein weiteres Überraschungsextra bei.

Abb.: Ein fiktives Yps-Cover (Bild: ChatGPT/4o Image)