Mythomorphic Design as an Option and a Perspective

The article „It Does Not Always Have to Be a Humanoid Robot: Mythomorphic Design as an Option and a Perspective“ by Oliver Bendel was published in Wiley Industry News on May 13, 2026. The philosopher of technology proposes the term „mythomorph“ to expand upon the categories of „humanoid“ and „animalid“ („zoomorph“). This allows robots such as Mirokaï, Furby, and Cozmo to be better categorized than before. From the abstract: „Social robots are often designed in a humanoid or zoomorphic manner. In addition, there are object-like designs that attempt to avoid imitation of living beings. Nevertheless, humanoid or zoomorphic features may still appear, such as human-like eyes or an animal-like tail. Less common, but clearly present, is a design perspective that can be described as mythomorphic. In this case, humans or animals do not serve, or do not directly serve, as models; instead, extraterrestrials, fantasy figures, or mythological beings are used as inspiration. This contribution first addresses what can be understood by mythomorphic design. It then collects, describes, and classifies examples of social robots that follow this approach. Subsequently, an ontological, aesthetic, and ethical discussion is conducted, with opportunities and risks identified in each case. It becomes apparent that mythomorphic design can be understood as a distinct perspective within the broader design space of social robotics.“ The article can be accessed here.

Fig.: Miroka at ICSR 2025 in Naples

 

Navel, bitte komm zu mir

Der Kontakt zwischen Navel Robotics und der Hochschule für Wirtschaft FHNW besteht seit März 2021. Damals war noch nicht entschieden, ob Navel, der soziale Roboter, eine Kugel oder Rollen zur Fortbewegung erhalten sollte. Claude Toussaint, der Gründer und Erfinder, diskutierte diese und andere Fragen mit Prof. Dr. Oliver Bendel. Er entschied sich für Rollen, anders als bei den Mirokaï-Modellen von Enchanted Tools, der weiblichen Miroka und dem männlichen Miroki, die heute wie BB-8 durch die Gegend flitzen. Navel besticht durch seine großen, rund erscheinenden Augen. Eine Speziallinse erzeugt diesen Effekt, denn die Displays an sich sind nicht gekrümmt. Bei den Mirokaï wird das Gesicht samt Augen, Nase, Mund und Mimik in eine Gesichtsschale projiziert, ähnlich wie bei den Furhat-Köpfen. Der Kontakt zwischen Unternehmen und Hochschule wurde fortgesetzt. Am 18. Februar 2024 war Claude Toussaint beim Wahlmodul „Soziale Roboter“ zugeschaltet, am 6. Juni 2024 zu Gast beim von Oliver Bendel gehosteten Future Lab bei der Learntec. Im November 2025 konnte Navel Robotics dann auf seiner Website vermelden: „Viele Kunden haben auf diesen Moment gewartet – wir auch … Ab jetzt wird Navel Stück für Stück lernen, sich selbstständig in Umgebungen, wie etwa Stationen und Wohnbereichen zu bewegen. ‚Navel, bitte komm zu mir‘ – der erste Schritt in Richtung autonomes Fahren.“ (Website Navel Robotics) In Pflege- und Altenheimen können soziale Roboter dieser Art ihren Nutzen haben, aber auch Assistenzroboter wie Lio, die etwas physisch manipulieren können. Miroka und Miroki kombinieren beide Welten, sie sind fortgeschrittene Assistenzroboter und vollständige soziale Roboter. Die Zukunft wird zeigen, welche Ansätze sich durchsetzen.

Abb.: Navel bei der ICSR 2025 in Neapel (Foto: ICSR)