Die Entdeckung des Weißen

Spiegel Online ging 1994 online, Telepolis 1996. Die späten 1990er-Jahre waren ein Labor für Webdesign. Es gab immer noch die von Frames bestimmten Websites mit strukturierten Hintergründen und Bauarbeitermännchen, die als Animated Gifs den Aufbau anzeigten. Es gab aber auch bereits aufgeräumte, von Weiß dominierte Flächen – die Website der Electronic Mall Bodensee (EMB) ab 1996, die Suchmaschine von Google ab 1997 und die Website von Nethics.net ab 1999 waren Beispiele dafür. Am Institut für Telematik in Trier wurde ab Ende 1998 ebenfalls in dieser Richtung experimentiert, etwa im Rahmen des Trierer Symposiums für Elektronisches Publizieren und des Projekts intec. Das Symposium fand vom 25. bis zum 26. März 1999 statt. Die zugehörige Website hatte Oliver Bendel erstellt. Es dominierte Weiß. Die Navigationselemente waren einfach und bunt. Die Überschriften waren grün, wie das Logo des Instituts. Seine Fachführer für die Bibliothek der Universität Konstanz aus dem Jahre 1997 waren noch deutlich von den Anfängen des WWW geprägt gewesen. Es fanden sich Braun und Beige als Farben darin – und die legendären horizontalen Linien. Doch zurück zum Institut und seinen Projekten: Ziel von intec war der Aufbau einer fachbezogenen Kompetenz in mittelständischen Bauunternehmen zur effizienten Vorbereitung und Abwicklung von Bauvorhaben durch den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologien. Projektleiter und Webmaster für das Institut war Oliver Bendel. Seine studentische Mitarbeiterin Carmen Leopold schaffte es, der Website ein modernes, leichtes Design zu verleihen, das die Einstiegsseite und alle weiteren Seiten bestimmte. Ein grafisches, hellgraues Element stellte den Zusammenhang zwischen ihnen her. Die einfache Navigation verschob sich, nachdem man die Homepage hinter sich gelassen hatte, nach links, um den Inhalten mehr Raum zu geben. Listen mit den Projektpartnern und den Kontaktadressen waren dort ebenso vorhanden wie News. Lediglich die horizontalen Linien erinnerten noch an die Frühzeit des WWW – ansonsten blickte man schon ins neue Jahrtausend.

Abb.: Die Website des Symposiums

Neue Website der Daimler und Benz Stiftung

Die neue Website der Daimler und Benz Stiftung ist online. Man erreicht sie über www.daimler-benz-stiftung.de. Auf der Website werden unter anderem die gegenwärtigen Mitglieder der Stiftung vorgestellt. Den Vorstand bilden Prof. Dr. Julia Arlinghaus und Prof. Dr. Lutz H. Gade. Die Geschäftsführung liegt bei Dr. Jörg Klein. Den Vorsitz des Stiftungsrats hat Olaf Schick, Mitglied des Vorstands für Integrität, Governance und Nachhaltigkeit der Mercedes-Benz Group AG. Weitere Vertreter aus dem Unternehmensumfeld sind Michael Brecht, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Daimler Truck Holding AG, Jürgen Hartwig, Mitglied des Vorstands sowie Personal- und Arbeitsdirektor der Daimler Truck Holding AG, Ergun Lümali, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats der Mercedes-Benz Group AG, sowie Eckard von Klaeden, Leiter des Bereichs External Affairs der Mercedes-Benz Group AG. Die wissenschaftlichen Mitglieder sind Prof. Dr. Oliver Bendel von der Hochschule für Wirtschaft FHNW, Prof. Dr. Hartmut Hillmer von der Universität Kassel, Prof. Dr. Ralf Poscher vom Max-Planck-Institut zur Erforschung von Kriminalität, Sicherheit und Recht sowie Prof. Dr. Tereza Tykvová von der Universität St. Gallen. Die Daimler und Benz Stiftung operiert inhaltlich unabhängig vom Konzern und gewährt Forschern völlige Freiheit. Sie ist – im Vergleich etwa zur Volkswagen-Stiftung oder zur Bertelsmann Stiftung – klein, aber äußerst aktiv und eine bedeutende Säule der Wissenschafts- und Innovationsförderung im deutschsprachigen Raum.

Abb.: Das Neckarufer beim Carl-Benz-Haus in Ladenburg

The ACI 2026 Website Includes Visual Elements

Prof. Dr. Oliver Bendel will host the next ACI Conference, bringing the event to continental Europe for the first time as it convenes on the FHNW campus in Brugg-Windisch, Switzerland, from December 2-5, 2026. The conference website is already online at www.aciconf.org, where the most important information is available; individual deadlines may still change. In the meantime, the website has been updated and expanded. It now includes visual elements that reference both the animal world of Switzerland and the thematic focus of the conference, strengthening its visual identity and contextual framing. Building on a tradition that has taken the community from Glasgow to North Carolina, Newcastle, Bloomington, Milton Keynes, Haifa, and Atlanta, this edition continues the conference’s role as a leading venue for advancing Animal-Computer Interaction. As the field grows, researchers and practitioners explore how technology shapes animals’ lives, welfare, cognition, and social dynamics while developing animal-centered systems and methods that embrace multispecies perspectives. The conference maintains its commitment to interdisciplinary collaboration across biology, technology, and cultural studies, supporting work that seeks to design ethically grounded, welfare-enhancing, and inclusive technological futures for all animals, humans included. ACI 2026 will also feature a Special Issue on Animal-Machine Interaction, a research field shaped in important ways by Oliver Bendel. The conference proceedings will be published in a volume of a renowned organization, ensuring wide visibility and long-term accessibility for the contributions presented.

Fig.: One of the visual elements