Überlegungen zu einer Roboterquote

„Eine Roboterquote zieht eine Beschränkung der Anzahl oder die Verbannung von Robotern in bestimmten Räumen nach sich. Menschen und Tiere sollen sich dort frei bewegen können, ohne z.B. auf Serviceroboter oder soziale Roboter zu treffen, mit denen sie kollidieren oder die sie detektieren und analysieren könnten. Auch ein Verbot von robotischer Arbeit kann dazugehören, um menschliche Arbeit zu schützen.“ Mit diesen Worten beginnt der Beitrag „Robozän“ von Oliver Bendel, der am 16. September 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Auf die Einleitung folgt der Abschnitt „Hintergrund“. In „Kritik und Ausblick“ heißt es: „Eine Roboterquote ist angelehnt an eine Frauenquote oder eine Geschlechterquote. Auch bei ihr geht es darum, bestimmte Menschen zu schützen oder zu fördern, nämlich alle, die von der Existenz, der Präsenz und der Aktivität von Robotern und Physical AI betroffen oder bedroht sind. Das kann man als unzulässige oder als notwendige Intervention ansehen. Die Roboterethik fragt danach, wie und wo eine Roboterquote eingeführt werden könnte, ohne dass die Risiken die Chancen übertreffen, die Wirtschaftsethik danach, wie man bei solchen Maßnahmen die Innovationskraft von Unternehmen erhält, wobei man aus der Diskussion um die Robotersteuer lernen mag.“ Der ganze Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/roboterquote-178168 aufgerufen werden.

Abb.: Miroka und ihr Schöpfer bei der ICSR in Neapel