Die Session „Environmental Robotics and Society“ bei der Robophilosophy 2026

Die Robophilosophy ist neben der ICSR die vielleicht wichtigste Konferenz, wenn es um philosophische und soziale Aspekte in der Sozialen Robotik geht. Der Begriff der Roboterphilosophie wird unterschiedlich verstanden. Während die Organisatoren ihn auf die Soziale Robotik beziehen, hat ihn Oliver Bendel – Technikphilosoph und Betreiber der Plattform robophilosophy.com – gegenüber der Robotik insgesamt geöffnet, bezieht also z.B. auch ontologische, ästhetische und ethische Aspekte der Industrierobotik und der Servicerobotik mit ein. Die Robophilosophy ist eine Biennale, die zuletzt in Aarhus und Helsinki stattfand. Dieses Mal trifft man sich vom 11. bis 14. August 2026 in Dublin. Am Nachmittag des ersten Tags wird Session 2 zu „Environmental Robotics and Society“ durchgeführt, mit Oliver Bendel als Chair. Janko Munjić referiert zum Thema „Posthuman Victims in the Anthropocene: Environmental Social Robots, Layered Harm, and the Edges of Criminal Law“. Oliver Bendel selbst hält den Vortrag „Towards a Discipline of Animal-Machine Interaction: Ethical and Design Challenges of Machines in Animal Habitats“. Es folgen Catherine F. Botha mit „Ecobots and Ecological Capabilities: Ethical Reflections on Robots as Functional Ecological Agents“ und Ghulam E. Mustafa Abro and Johanna Seibt mit „Aerial Robotics in Society: Energy, Ethics, and Accountability for Sustainable Monitoring“. Parallel findet Session 1 zu „Responsible Technology Development“ statt, mit Sun Park als Chair. Zu den Vortragenden gehört Katharina Kühne, die das Paper „No Red Romance for Robots? Investigating the Red Attraction Effect in Humanlike Robots“ von E. L. M. Waller, Diana P. Edenburger, Oliver Bendel, Martin H. Fischer und Katharina Kühne vorstellt.

Abb.: Die Kulturlandschaft von Irland