Reinigungsroboter bei der IDEepolis

Bei der Jahrestagung des Instituts für Digitale Ethik (IDE) der Hochschule der Medien am 19. Juni 2024 – der IDEepolis – konnte man soziale Roboter wie MiRo und Andrea sowie Serviceroboter der ADLATUS Robotics GmbH aus Ulm bewundern. Im Programm heißt es: „Service- und Assistenzroboter werden in den kommenden Jahren vermehrt in öffentlichen Räumen eingesetzt werden, um Serviceleistungen zu automatisieren und Menschen zu unterstützen.“ (Programm IDEepolis) Dies trifft vor allem auf die Bereiche Reinigung, Transport und Sicherheit zu. Dort lässt sich schon heute Geld verdienen. Die Reinigungsroboter waren im Foyer vor der Aula unterwegs. Neben ihnen war immer wieder MiRo zu sehen, der hasenartige Hunderoboter aus UK. Die Jahrestagung wurde von Prof. Dr. Petra Grimm und Prof. Dr. Oliver Zöllner durchgeführt. Das Programm ist hier abrufbar.

Abb.: Ein Reinigungsroboter von ADLATUS

Die Maschinenethik bei der IDEepolis 2024

Bei der Jahrestagung des Instituts für Digitale Ethik (IDE) der Hochschule der Medien am 19. Juni 2024 – der IDEepolis 2024 – ging es um humanoide Roboter, soziale Roboter und Serviceroboter aller Art. Dabei war sozusagen die Maschinenethik des deutschsprachigen Raums fast vollständig vertreten, in Person des Technikphilosophen und Wirtschaftsinformatikers Prof. Dr. Oliver Bendel („Handbuch Maschinenethik“ – Springer VS) und der Philosophin Prof. Dr. Catrin Misselhorn („Grundfragen der Maschinenethik“ – Reclam). Beide veröffentlichen seit 2012 im Rahmen dieser Disziplin. Oliver Bendel hat seitdem auch zahlreiche Artefakte der Maschinenethik auf den Weg gebracht. Sein Vortrag trug den Titel „Es wird ein Mensch gemacht: Die Vision des universellen Roboters“. Dabei behandelte er am Rande moralische Maschinen ganz unterschiedlicher Art. Catrin Misselhorn ging auf „Künstliche Systeme zwischen Subjekten und Artefakten“ ein. Zudem referierten Prof. Dr. Armin Nassehi vom Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München („Das Zusammenwirken von Mensch und Roboter aus soziologischer Perspektive“) und – zugeschaltet aus Japan – Prof. Dr. Christian Becker-Asano von der Hochschule der Medien („Roboter und Emotionen“).

Abb.: Oliver Bendel und Catrin Misselhorn bei der Podiumsdiskussion (Foto: Aaron Kubach)

MediaNight an der Hochschule der Medien

Die Weltpremiere des Kurzfilms „IGNARUS“ findet am 5. Juli 2018 bei der MediaNight an der Hochschule der Medien in Stuttgart statt. Cara sitzt mit John, einem Wissenschaftler, so der Plot, in einem abgeschotteten Forschungsbunker auf einem fremden Planeten fest. Obwohl sie nur ein Hologramm und ein KI-System ist, verfügt sie über überaus menschliche Züge. Der Film wurde von der Schwesterplattform maschinenethik.net unterstützt. Auf der Website der Hochschule wird geworben: „In der Nobelstraße 10, 8 und 10a sind rund 110 Projekte aus nahezu allen Studiengängen der Hochschule zu sehen. Ihr Spektrum reicht von künstlerisch-kreativen Projekten bis hin zu alltagstauglichen Industrieanwendungen. Freuen Sie sich auf professionelle Computeranimationen, Kurz- und Dokumentarfilme, TV- und Tonproduktionen oder Software-Entwicklungen, Games und Printprodukte.“ (Website Hochschule der Medien) Bei der MediaNight werden mehrere tausend Gäste erwartet. Weitere Informationen über www.hdm-stuttgart.de/medianight/#2824.

Abb.: Ein Hologrammmädchen