Was ist und will KI-Kunst?

„KI-Kunst (engl. ‚artificial intelligence art‘, kurz ‚AI art‘) ist mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI), u.a. generativer KI, erzeugte Kunst. An Kunstformen sind bei einem weiten Begriff bildende Kunst, Musik, Literatur und darstellende Kunst vertreten. Der Künstler wird zum Prompter oder Prompt-Designer und zum Cyborg oder Human-AI-Hybrid. Der Schaffensprozess wird im Extremfall stark verkürzt und vereinfacht und seiner Erlebnisse und Erfahrungen beraubt. Zum Teil entstehen Ramsch und Kitsch. Dennoch sind Kunstwerke von großer Schönheit mit erheblicher Wirkung möglich.“ Mit diesen Worten beginnt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel, erschienen am 6. Februar 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon. Es werden im zweiten Abschnitt technische Grundlagen erläutert und im dritten Vertreter und Beispiele genannt, darunter Künstler wie Refik Anadol, die Arbeiten und Installationen an Museen, Stiftungen und Sammler verkaufen. Im vierten Abschnitt wird die Perspektive der Ethik eingenommen. Der vollständige Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ki-kunst-177543 aufgerufen werden.

Abb.: Eine KI-generierte Landschaft (Bild: ramonchugg)

Fünf Bücher mit KI-Kunst und -Literatur

Seit Februar 2023 hat Prof. Dr. Oliver Bendel von der Hochschule für Wirtschaft FHNW fünf kleine KI-generierte Bücher unter einer Creative-Commons-Lizenz herausgebracht. Am 20. Februar wurde „Dass es nur Kunst war, verdeckte die Kunst“ veröffentlicht. Darin finden sich mit ChatGPT (GPT-3.5) produzierte Haikus zusammen mit 3D-Codes (sogenannten JAB Codes, erfunden vom Fraunhofer SIT). Das Cover stammt von DALL-E 2. Am 24. September folgte „ARTIFACTS WITH HANDICAPS“ – dieser Band umfasst elf mit GPT-4 (hochschulinterne Anwendung) generierte Kurzgeschichten zu Bildern mit Imperfektionen von Ideogram. Am 17. Oktober 2023 stellte Oliver Bendel in „ON BEAUTY“ dem Sprachmodell nicht weniger als 26 Fragen zur Schönheit und illustrierte sie mit ebenso vielen Bildern, die mit DALL-E 3 generiert worden waren. „AMERICAN SMILE“ vom 25. Oktober 2023 nimmt sich des Phänomens an, dass DALL-E 3 die Menschen unterschiedlicher Kulturen und Epochen ähnlich lächeln lässt, eben auf amerikanische Weise. Für die Einführung ins Thema wurde ChatGPT (GPT-4) verwendet. „AN AI EXPLAINS BEAUTY““ vom 1. November 2023 verknüpft die Fähigkeiten von DALL-E 3 und ChatGPT (ebenfalls GPT-4). Mit Hilfe des Bildgenerators wurden 24 Bilder mit schönen Dingen, Pflanzen, Tieren, Menschen und Verhaltensweisen erzeugt. Der Textgenerator erklärte dann, was jeweils schön daran ist. Oliver Bendel verfasst seit 40 Jahren experimentelle Literatur. Zunächst entstanden vor allem Gedichte – etwa konkrete Poesie – und Kurzgeschichten. Ab 2007 folgten mehrere Romane, darunter auch Handyromane. Im März 2009 schrieb die ZEIT über ihn: „Der bekannteste Autor von Handyromanen im deutschsprachigen Bereich ist der promovierte Wirtschaftsinformatiker Oliver Bendel aus Zürich.“ Auf Einladung zweier Goethe-Institute tourte er 2015 durch die Niederlande und las Ausschnitte aus seinen Handyromanen und Handyhaikus vor. Das Standardwerk „Die Struktur der modernen Literatur“ von Mario Andreotti widmet seinem Schaffen zwei Seiten. Immer wieder verbindet Oliver Bendel Kunst und Wissenschaft. In seinem aktuellen Artikel „Image synthesis from an ethical perspective“ (Open Access) geht er auf die Biases ein, die sich in Bildern von DALL-E, Midjourney, Stable Diffusion und Co. zeigen.

Abb.: Eine junge Frau am Strand (Bild: DALL-E 3)

Vier Bücher mit KI-Kunst und -Literatur

Seit Februar 2023 hat Oliver Bendel vier kleine KI-generierte Bücher herausgebracht. Am 20. Februar wurde „Dass es nur Kunst war, verdeckte die Kunst“ veröffentlicht. Darin finden sich mit ChatGPT produzierte Haikus zusammen mit 3D-Codes. Am 24. September folgte „ARTIFACTS WITH HANDICAPS“ – dieser Band umfasst elf mit GPT-4 generierte Kurzgeschichten zu Bildern mit Imperfektionen von Ideogram. Am 17. Oktober 2023 stellte Oliver Bendel in „ON BEAUTY“ dem Sprachmodell nicht weniger als 26 Fragen zur Schönheit und illustrierte sie mit ebenso vielen Bildern, die mit DALL-E 3 generiert worden waren. „AMERICAN SMILE“ vom 25. Oktober 2023 nimmt sich des Phänomens an, dass DALL-E 3 die Menschen unterschiedlicher Kulturen und Epochen ähnlich lächeln lässt, eben auf amerikanische Weise. Oliver Bendel verfasst seit 40 Jahren experimentelle Literatur. Zunächst entstanden vor allem Gedichte – etwa konkrete Poesie – und Kurzgeschichten. Ab 2007 folgten mehrere Romane, darunter auch Handyromane. Im März 2009 schrieb die ZEIT über ihn: „Der bekannteste Autor von Handyromanen im deutschsprachigen Bereich ist der promovierte Wirtschaftsinformatiker Oliver Bendel aus Zürich.“ Auf Einladung zweier Goethe-Institute tourte er 2015 durch die Niederlande und las Ausschnitte aus seinen Handyromanen und Handyhaikus vor. Das Standardwerk „Die Struktur der modernen Literatur“ widmet seinem Schaffen zwei Seiten.

Abb.: Mädchen im Goldfischglas mit unmöglicher Position (Bild: DALL-E 3)