Prof. Dr. Susan L. Anderson, one of the most famous machine ethicists in the world, attended the 23rd Berlin Colloquium. She summarized her talk („Developing Ethics for Eldercare Robots“) in the brochure of the event with regard to the technology of care robots as follows: „Ideally, we would like eldercare robots to be able make correct ethical decisions on their own. This poses many challenges for machine ethicists. There are those who claim that ethics cannot be computed, that ethics is subjective, and/or that it makes no sense to speak of a robot as being an ethical agent. I argue to the contrary, maintaining that it is possible to represent numerically the ethical dilemmas with which an eldercare robot might be presented; and the robot could be given an ethical principle, derived from cases where ethicists agree as to the correct answer, to compute which of the possible actions it could perform at a given moment in time is the best one. It can also explain why it did what it did, if challenged. The robot will not be a full ethical agent, lacking some qualities of human agents; but it is all we need, and even desire.“ Susan L. Anderson had been invited by Prof. Dr. Oliver Bendel, who is himself a machine ethicist.
Fig.: Susan L. Anderson together with Michael Anderson (photo: Daimler and Benz Foundation)
Prof. Dr. Michael Anderson, one of the most famous machine ethicists in the world, attended the 23rd Berlin Colloquium. He summarized his presentation („An Ethical Care Robot“) in the brochure of the event with regard to the technology of care robots as follows: As with any technology, „its advantages need to be tempered with its possible disadvantages such as fewer employment opportunities and patient isolation“. „Further, given the intimate nature of this technology, it is of paramount importance that it behaves in an ethical manner towards its users. To insure ethical behavior from such technology, we maintain that its actions should be guided by a set of ethical values. As it is unrealistic to expect those with the expertise necessary to develop such technology will be equally competent in its ethical dimensions, we also maintain that this set of values be abstracted from a consensus of ethicists. To this end, we propose a case-supported, principle-based behavior paradigm where behavior of autonomous machines is directed by domain-specific ethical principles abstracted from the judgements of ethicists on simple, agreed upon cases. As ethics entails more than simply not taking improper action but choosing the best action in a given situation, we advocate that every action a care robot takes be determined by such ethical principles. As transparency will be important in such systems, ethical principles and the cases from which they have been derived have the added benefit of serving as support for why a particular action was chosen over another. To show the feasibility of the proposed paradigm, we have developed a principle in the domain of elder care and instantiated it in a SoftBank Robotics NAO robot situated in a simulated eldercare environment.“ Michael Anderson had been invited by Prof. Dr. Oliver Bendel, who is himself a machine ethicist.
Fig.: Michael Anderson in Berlin (photo: Daimler and Benz Foundation)
Den Eröffnungsvortrag beim 23. Berliner Kolloquium hielt Prof. Dr. Oliver Bendel. Der Informations- und Maschinenethiker widmete sich den ethischen und rechtlichen Herausforderungen, die der Einsatz von Pflegerobotern nach sich zieht. Diese liegen mehrheitlich als Prototypen vor. Allmählich kommen auch ernstzunehmende Produkte auf den Markt. Pflegeroboter übernehmen jetzt und künftig ganz unterschiedliche Aufgaben. Eine ethische und rechtliche Einordnung, die nicht im Ungefähren verbleibt, sollte nach Bendel ausgehen von konkreten Prototypen und Produkten, konkreten Aufgaben und Anwendungsgebieten, konkreten Rollen und Berufen und etablierten Begriffen. Beispiele für Prototypen und Produkte, die auf Assistenzfunktionen fokussieren, sind Pepper, Care-O-bot, Robear, Lio und P-Care. Prof. Dr. Oliver Bendel beschrieb sie und kam u.a. zum Schluss, dass sie tendenziell die persönliche Autonomie von Pflegebedürftigen stärken, sofern sie adäquat umgesetzt sind, sowie tendenziell die informationelle Autonomie von Pflegebedürftigen und -kräften gefährden. Nach dem Ethiker sprach der Japanologe Prof. Dr. Florian Coulmas.
Abb.: Der wissenschaftliche Leiter bei seinem Eröffnungsvortrag (Foto: Daimler und Benz Stiftung)
Prof. Dr. Armin Grunwald, einer der bekanntesten Technikphilosophen Europas, hielt am 22. Mai 2019 beim 23. Berliner Kolloquium – nach Prof. Dr. Oliver Bendel und Prof. Dr. Florian Coulmas – einen Vortrag mit dem Titel „Pflegeroboter und der Deutsche Bundestag: Zur Zukunft technisch assistierter Pflege“. Der technische Fortschritt in der Robotik scheint, so Grunwald, wie gerufen‚ um den viel beschworenen Pflegenotstand zu lindern. So einfach sei es jedoch nicht. „Vielfach ist darauf hingewiesen worden, dass professionelle Pflege – und so auch die damit verbundene Techniknutzung – in kulturelle, institutionelle und soziale Kontexte eingebettet ist, die sich stetig verändern. Politisch-institutionelle, kulturelle und ethische Fragen sind nicht vom Einsatz technischer Innovationen zu trennen, die zur Bewältigung des demografischen Wandels beitragen sollen.“ (Abstract) Auf der Basis einer aktuellen Studie erklärte Prof. Dr. Armin Grunwald, warum sich der Deutsche Bundestag für Pflegerobotik interessiert, wie entsprechende wissenschaftliche Politikberatung erfolgt, welche Herausforderungen in Bezug auf integrative Technikgestaltung entstehen und wie eine Balance zwischen menschlicher und technischer Autonomie zu erreichen ist.
Abb.: Keller (Moderator), Grunwald, Coulmas und Bendel (Foto: Daimler und Benz Stiftung)
Der international bekannte Japanologe Prof. Dr. Florian Coulmas hielt am 22. Mai 2019 beim 23. Berliner Kolloquium den ersten Vortrag („Von Kintarō bis Erica“) nach dem Einführungsvortrag von Prof. Dr. Oliver Bendel. Aus dem Ankündigungstext der Broschüre: „Das Wort ‚Roboter‘, mit dem der tschechische Schriftsteller Karel Čapek im Jahr 1920 in seinem Theaterstück R.U.R. (Rossumovi Univerzální Roboti) eine menschenähnliche Kunstfigur benannte und damit wesentlich zu seiner weltweiten Verbreitung beitrug, existiert auch im Japanischen. Bedeutet es dort jedoch dasselbe wie in anderen Sprachen? Diese Frage bietet uns einen Ansatzpunkt, um mögliche kulturelle Unterschiede im Umgang mit Maschinen auszuloten, die insbesondere in den reichsten und höchstentwickelten Ländern in immer mehr Lebensbereiche eindringen bzw. zur Unterstützung menschlicher Tätigkeiten herangezogen werden. Ein Blick in die japanische Technikgeschichte soll zeigen, dass es sich dabei nicht um semantische Spitzfindigkeiten handelt, sondern dass unser Verhältnis zu Dingen und ihrer Bedeutung für die menschliche Existenz kulturhistorische und gesellschaftliche Aspekte birgt. Dieser Vortrag versucht Antworten zu geben, ob sich diese Aspekte auch beim Einsatz mechanischer und elektronischer Hilfsmittel in der Kranken- und Altenpflege bemerkbar machen.“ Mehrere Medien berichteten über das Berliner Kolloquium, beispielsweise Neues Deutschland.
Abb.: Coulmas, Ishiguro und Erica (Foto: Daimler und Benz Stiftung)
Für die Broschüre der Daimler und Benz Stiftung zum 23. Berliner Kolloquium fand ein Shooting statt. Im Mittelpunkt stand ein Pflegeroboter der neuesten Generation, P-Care von F&P Robotics und ZRFN Robotics, der in China in einer Kleinserie vorliegt. Er ist menschen- oder tierähnlich, hat Kopf, Augen und zwei Arme. Er unterstützt Pflegekräfte und -bedürftige mit Handreichungen und sozialen Eigenschaften, kann das Gegenüber anschauen und verfügt über gestische und natürlichsprachliche Fähigkeiten. Mittels Rollen ist eine freie Bewegung im Raum möglich. Lautsprecher, Richtmikrofon und Kameras gehören zur Ausstattung. Mit Hilfe von Gesichtserkennung können Patienten identifiziert werden. P-Care und Lio sind im Grunde umgebaute, erweiterte und mit einer mobilen Plattform versehene Co-Robots. Diese finden sich hauptsächlich in Produktion und Logistik. Sie kooperieren bzw. kollaborieren mit Menschen, wobei sie ihnen ausgesprochen nahekommen und die Tätigkeiten ineinandergreifen können. Es spricht einiges dafür, dass Pflegeroboter in dieser Tradition den Markteintritt schaffen werden.
Am 22. Mai 2019 fand das 23. Berliner Kolloquium der Daimler und Benz Stiftung statt. Es widmete sich Pflegerobotern, nicht nur aus den bekannten, sondern auch aus neuartigen Perspektiven. So hatte der wissenschaftliche Leiter, Prof. Dr. Oliver Bendel, zwei der bekanntesten Maschinenethiker der Welt eingeladen, Prof. Dr. Michael Anderson und Prof. Dr. Susan L. Anderson. Zusammen mit Vincent Berenz hatten sie einen Nao-Roboter mit einer Reihe von Werten programmiert, die sein Verhalten bestimmen und gleichzeitig einer Person in einer simulierten Einrichtung der Altenpflege helfen. Ein Beitrag dazu erschien vor einiger Zeit in den Proceedings of the IEEE. Zum ersten Mal trugen sie die Ergebnisse aus diesem Projekt vor einem europäischen Publikum vor, und ihre insgesamt einstündige Präsentation mit der anschließenden zwanzigminütigen Diskussion kann als eine Sternstunde der Maschinenethik gelten. Mit dabei waren weitere international bekannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, etwa der Japanexperte Florian Coulmas. Er ging auf Artefakte aus Japan ein und relativierte die häufig gehörte Behauptung, die Japaner hielten alle Dinge für beseelt. Mehrere Medien berichteten über das Berliner Kolloquium, beispielsweise Neues Deutschland.
Abb.: Die Andersons beim Berliner Kolloquium (Foto: Daimler und Benz Stiftung)
Der CHI-2019-Workshop „Conversational Agents: Acting on the Wave of Research and Development“ (Glasgow, 5. Mai 2019) brachte Expertinnen und Experten aus der ganzen Welt zusammen, die Grundlagen zu Chatbots und Sprachassistenten erarbeiten und diese in unterschiedlicher Weise umsetzen. Dabei waren auch Unternehmen wie Microsoft, Mozilla und Salesforce. Herausgegriffen seien nur drei Papers von ca. 20 angenommenen (ca. 40 waren eingereicht worden). Das Thema von Fabia Catania (Politecnico di Milano) waren „Conversational Technologies Supporting Social Inclusion“. „Comparing Data from Chatbot and Web Surveys“ lautete der Titel des Papers von Soomin Kim, Seoul National University. Oliver Bendel (School of Business FHNW) präsentierte drei zwischen 2013 und 2018 in der Disziplin der Maschinenethik entwickelte Chatbots, nämlich GOODBOT, LIEBOT und BESTBOT („Chatbots as Moral and Immoral Machines“). Am 6. Mai eröffnete ein Dudelsackspieler die an die 35 Workshops anschließende viertägige Konferenz mit fast 4000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dr. Aleks Krotoski, Pillowfort Productions, hielt die erste Keynote. Eine der Paper Sessions am Vormittag widmete sich dem Thema „Values and Design“. Insgesamt waren sowohl die klassischen Bereichsethiken als auch die Maschinenethik auf der Konferenz vertreten. Weitere Informationen über convagents.org (Link nicht mehr gültig) und chi2019.acm.org.
Abb.: Dudelsackspieler bei der CHI 2019 in Glasgow
Am 28. und 29. März 2019 fand der Ladenburger Diskurs „Mensch-Roboter-Kollaboration“ statt. Aufmerksame Gastgeberin war wie immer die Daimler und Benz Stiftung, wissenschaftlicher Leiter dieses Mal Prof. Dr. Hans Buxbaum von der Hochschule Niederrhein. Ein zentrales Element der MRK sind Kooperations- und Kollaborationsroboter, also moderne Industrieroboter, die mit uns Schritt für Schritt an einem gemeinsamen Ziel (Kooperationsroboter) bzw. Hand in Hand an einer gemeinsamen Aufgabe arbeiten, wobei wiederum ein bestimmtes Ziel gegeben ist (Kollaborationsroboter). Sie nutzen dabei ihre mechanischen und sensorischen Fähigkeiten und treffen Entscheidungen (wenn man diesen Begriff zulässt) mit Blick auf Produkte und Prozesse im Unternehmen bzw. in der Einrichtung. Die Vorträge werden in verschriftlichter Form in einem renommierten Verlag erscheinen. Aufgenommen wird auch ein Beitrag des wissenschaftlichen Leiters des Ladenburger Diskurses vom September 2017, Prof. Dr. Oliver Bendel.
Abb.: Die Teilnehmer des Ladenburger Diskurses 2019 (Foto: Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard)
Am 21. und 22. Mai 2019 findet in Berlin der Digitalisierungskongress „Künstliche Intelligenz – Wer steuert wen?“ statt. Getragen wird er von der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) in Kooperation mit der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di und mit Unterstützung des vom BMBF geförderten Projekts TransWork. Auf der Website von ver.di ist zu lesen: „Die wirtschaftlichen Potenziale von KI stehen den Fragen, wie wir miteinander leben und arbeiten wollen, keineswegs spannungsfrei gegenüber. Wie, wo und in welchem Umfang KI eingesetzt wird, muss gesellschaftlich ausgehandelt werden.“ (Website ver.di) Am ersten Tag hält Prof. Dr. Oliver Bendel einen Kurzvortrag zu „Grundfragen der Ethik beim Einsatz von KI“. Danach diskutieren Rena Tangens, Digitalcourage e.V., Prof. Dr. Svenja Falk, Managing Director, Accenture Research, Norman Nieß, Betriebsratsvorsitzender und Mitglied im Konzernbetriebsausschuss, Callcenter-Branche, und Prof. Dr. Oliver Bendel, Maschinenethiker und Wirtschaftsinformatiker, Institut für Wirtschaftsinformatik, Hochschule für Wirtschaft FHNW auf dem Podium miteinander. Weitere Informationen und Programm über www.verdi.de/themen/digitalisierungskongresse/kongress-2019.
Abb.: Die Konferenz wird sich auch Fragen der Ethik widmen
The AAAI 2019 Spring Symposium „Towards Conscious AI Systems“, held at Stanford University, featured emotional and fascinating lectures and discussions. Machine consciousness, also known as artificial consciousness, is an interdisciplinary research area spanning artificial intelligence and cognitive robotics. The aim is to create synthetic consciousness or self-awareness. This simulates, approaches or reproduces human consciousness or self-consciousness in part. Alternatively, it could be identical to human consciousness in essential parts, although this remains far from reality. Topics covered at the symposium included recent work on conscious AI systems, embodied conscious AI systems, self-reflective higher-order AI systems, and ethical and trust issues involving conscious AI systems. Other interesting symposia included „Interpretable AI for Well-Being: Understanding Cognitive Bias and Social Embeddedness“ and „Privacy-Enhancing Artificial Intelligence and Language Technologies“. More information via aaai.org/Symposia/Spring/sss19.php.
Fig.: One of the machine consciousness talks at Stanford University
The title of one of the AAAI 2019 Spring Symposia is „Interpretable AI for Well-Being: Understanding Cognitive Bias and Social Embeddedness“. An important keyword here is „social embeddedness“. Social embeddedness of AI includes issues like „AI and future economics (such as basic income, impact of AI on GDP)“ or „well-being society (such as happiness of citizen, life quality)“. In his paper „Are Robot Tax, Basic Income or Basic Property Solutions to the Social Problems of Automation?“ Oliver Bendel discusses and criticizes these approaches in the context of automation and digitization. Moreover, he develops a relatively unknown proposal, unconditional basic property, and presents its potentials as well as its risks. The lecture by Oliver Bendel took place on 26 March 2019 at Stanford University and led to lively discussions.
Noch zwei Monate sind es bis zum nächsten Berliner Kolloquium. Am 22. Mai 2019 geht es um Roboter in der Pflege. Mit dabei sind international bekannte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, etwa die Maschinenethiker Michael Anderson und Susan L. Anderson sowie der Japanexperte Florian Coulmas. Die Anmeldung erfolgt online über die Daimler und Benz Stiftung. Die Themenkomplexe der renommierten Reihe „reichen von aktuellen Fragestellungen der Mensch-Maschine-Schnittstelle, der Molekularmedizin, der Neuro- und Kulturwissenschaften über die Psychologie, Ökologie, Urbanistik und Informatik bis hin zu Kommunikations- und Managemententwicklungen“ (Website Daimler und Benz Stiftung). Der wissenschaftliche Leiter des diesjährigen Berliner Kolloquiums, Prof. Dr. Oliver Bendel, hat als Informations- und Maschinenethiker seit 2013 zu Pflegerobotern zahlreiche Vorträge gehalten und Artikel verfasst sowie den Ladenburger Diskurs 2017 mit diesem Fokus veranstaltet. Das Programm kann hier heruntergeladen werden.
Automation is advancing relentlessly. Already decades ago, digitization was its partner. In the industry, innovative robots, for example co-robots, are used. Service robots begin to spread in various areas. Systems of artificial intelligence perform tasks of all sorts, even creative activities. The studies on the development of the labor market reach different results. In any case, it can be said that certain jobs will disappear and many people will have to do without their familiar work. It can also be assumed that in many areas less human work has to be performed on behalf (e.g., for customers and employers). As possible solutions to economic and social problems, an unconditional basic income and a robot tax are suggested. The paper „Are Robot Tax, Basic Income or Basic Property Solutions to the Social Problems of Automation?“ by Oliver Bendel presents, discusses and criticizes these approaches in the context of automation and digitization. Moreover, it develops a relatively unknown proposal, unconditional basic property, and presents its potentials as well as its risks. Oliver Bendel will introduce his ideas at the AAAI spring symposium „Interpretable AI for Well-Being: Understanding Cognitive Bias and Social Embeddedness“ at Stanford University in late March 2019. More information via aaai.org/Symposia/Spring/sss19.php.
„In the last five years, work on software that interacts with people via typed or spoken natural language, called chatbots, intelligent assistants, social bots, virtual companions, non-human players, and so on, increased dramatically. Chatbots burst into prominence in 2016. Then came a wave of research, more development, and some use. The time is right to assess what we have learned from endeavoring to build conversational user interfaces that simulate quasi-human partners engaged in real conversations with real people.“ (Website Conversational Agents) The CHI 2019 workshop „Conversational Agents: Acting on the Wave of Research and Development“ (Glasgow, 5 May) brings together people „who developed or studied various conversational agents, to explore themes that include what works (and hasn’t) in home, education, healthcare, and work settings, what we have learned from this about people and their activities, and social or ethical possibilities for good or risk“ (Website Conversational Agents). Oliver Bendel will present three chatbots developed between 2013 and 2018 in the discipline of machine ethics, GOODBOT, LIEBOT and BESTBOT. More information via convagents.org.
Das Programm des nächsten Berliner Kolloquiums zu Robotern in der Pflege am 22. Mai 2019 wurde am 12. Februar 2019 veröffentlicht. Es kann hier heruntergeladen werden. „Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik treffen sich einmal pro Jahr in der Hauptstadt für einen ganzen Tag zum etablierten Berliner Kolloquium der Daimler und Benz Stiftung. Die Themenkomplexe werden von der Stiftung vorgegeben. Sie reichen von aktuellen Fragestellungen der Mensch-Maschine-Schnittstelle, der Molekularmedizin, der Neuro- und Kulturwissenschaften über die Psychologie, Ökologie, Urbanistik und Informatik bis hin zu Kommunikations- und Managemententwicklungen.“ (Website Daimler und Benz Stiftung) Der wissenschaftliche Leiter, Prof. Dr. Oliver Bendel, hat als Informations- und Maschinenethiker zu Pflegerobotern zahlreiche Vorträge gehalten und Artikel verfasst sowie den Ladenburger Diskurs 2017 mit diesem Fokus veranstaltet. Im Spätherbst 2018 kam das von ihm herausgegebene Springer-Buch „Pflegeroboter“ heraus, das Beiträge renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Österreich, Deutschland, der Schweiz und UK enthält.
Automation is advancing relentlessly. Already decades ago, digitization was its partner. In the industry, innovative robots, for example co-robots, are used. Service robots begin to spread in various areas. Systems of artificial intelligence perform tasks of all sorts, even creative activities. The studies on the development of the labor market reach different results. In any case, it can be said that certain jobs will disappear and many people will have to do without their familiar work. It can also be assumed that in many areas less human work has to be performed on behalf (e.g., for customers and employers). As possible solutions to economic and social problems, an unconditional basic income and a robot tax are suggested. The paper „Are Robot Tax, Basic Income or Basic Property Solutions to the Social Problems of Automation?“ by Oliver Bendel presents, discusses and criticizes these approaches in the context of automation and digitization. Moreover, it develops a relatively unknown proposal, unconditional basic property, and presents its potentials as well as its risks. The ethicist from Zurich will share his results between 25 and 27 March 2019 at the AAAI Spring Symposia (Stanford University).
Die Studien zur Arbeitsmarktentwicklung ab 2020 gelangen zu unterschiedlichen Ergebnissen. Man kann aber auf jeden Fall sagen, dass bestimmte Arbeitsplätze wegfallen und viele Menschen ohne ihre vertraute Arbeit sein werden. Es ist auch anzunehmen, dass insgesamt weniger menschliche Arbeit im Auftrag (etwa für Arbeitgeber) verrichtet werden muss. Als Lösungen der wirtschaftlichen und sozialen Probleme werden oft bedingungsloses Grundeinkommen und Robotersteuer genannt. Der Beitrag „Are Robot Tax, Basic Income or Basic Property Solutions to the Social Problems of Automation?“ von Oliver Bendel diskutiert und kritisiert diese Ansätze im Kontext von Automatisierung und Digitalisierung. Zudem entwickelt er einen weitgehend unbekannten Vorschlag, das bedingungslose Grundeigentum, weiter und stellt dessen Potenziale ebenso dar wie dessen Risiken. Der Informations- und Maschinenethiker aus Zürich präsentiert seine Ergebnisse zwischen dem 25. und 27. März 2019 bei den AAAI Spring Symposia. Es ist sein sechster Vortrag an der Stanford University innerhalb von vier Jahren.
Das Buch „Pflegeroboter“, herausgegeben von Oliver Bendel, ist im November 2018 bei Springer Gabler erschienen, herunterladbar bei SpringerLink (bis Ende des Jahres folgt die Printausgabe). Es bündelt technische, wirtschaftliche, medizinische und ethische Reflexionen über Pflegeroboter. Autorinnen und Autoren sind (in alphabetischer Reihenfolge) Elisabeth André, Heidrun Becker, Oliver Bendel, Hans Buxbaum, Sabine Daxberger, Nicola Döring, Michael Früh, Alina Gasser, Christoph Gisinger, Klaus Hauer, Manfred Hülsken-Giesler, Kathrin Janowski, Christoph Kehl, Jeanne Kreis, Birgit Lugrin, Katja Mombaur, Hartmut Remmers, Hannes Ritschel, Daniel Schilberg, Sumona Sen und Bernd Carsten Stahl. Manche Autoren gehen Fragen aus Wirtschafts-, Medizin- und Informationsethik nach: Wer trägt die Verantwortung bei einer fehlerhaften Betreuung und Versorgung durch die Maschine? Inwieweit kann diese die persönliche und informationelle Autonomie des Patienten unterstützen oder gefährden? Ist der Roboter eine Entlastung oder ein Konkurrent für Pflegekräfte? Weitere Informationen über www.springer.com/de/book/9783658226978. Zur Verfügung steht auch ein Flyer.
Service robots are becoming ever more pervasive in society-at-large. They are present in our apartments and our streets. They are found in hotels, hospitals, and care homes, in shopping malls, and on company grounds. In doing so, various challenges arise. Service robots consume energy, they take up space in ever more crowded cities, sometimes leading us to collide with them and stumble over them. They monitor us, they communicate with us and retain our secrets on their data drives. In relation to this, they can be hacked, kidnapped and abused. The first section of the article „Service Robots from the Perspectives of Information and Machine Ethics“ by Oliver Bendel presents different types of service robots – like security, transport, therapy, and care robots – and discusses the moral implications that arise from their existence. Information ethics and machine ethics will form the basis for interrogating these moral implications. The second section discusses the draft for a patient declaration, by which people can determine whether and how they want to be treated and cared for by a robot. The article is part of the new book „Envisioning Robots in Society – Power, Politics, and Public Space“ that reproduces the talks of the Robophilosophy 2018 conference in Vienna (IOS Press, Amsterdam 2018).
„Pflegeroboter unterstützen oder ersetzen menschliche Pflegekräfte. Sie bringen und reichen Hilfsbedürftigen die benötigten Medikamente und Nahrungsmittel, helfen ihnen beim Hinlegen bzw. Aufrichten oder alarmieren bei Bedarf den Notdienst. Manche Patienten bevorzugen bei bestimmten Aufgaben Maschinen, etwa bei Waschungen im Intimbereich. Andere Tätigkeiten, vor allem in der sozialen Interaktion, scheinen heute noch ungeeignet für Pflegeroboter zu sein.“ (Website Daimler und Benz Stiftung) Das 23. Berliner Kolloquium „Pflegeroboter – Wer hilft uns, wenn wir hilflos sind?“ nähert sich dieser Thematik aus interdisziplinärer Perspektive. „Wissenschaftler der Fachbereiche Informatik, Robotik, Medizin, Philosophie und Hirnforschung stehen nach ihren Vorträgen für ein Gespräch zur Verfügung. Auch Patienten, die bereits Erfahrungen mit Pflegerobotern gemacht haben, sollen zu Wort kommen. Als wissenschaftlicher Leiter koordiniert Prof. Dr. Oliver Bendel sowohl die beteiligten internationalen Forscher als auch die teilnehmenden Experten aus der Praxis.“ (Website Daimler und Benz Stiftung) Mehr über www.daimler-benz-stiftung.de.
CONVERSATIONS 2018 was a cross-disciplinary workshop to advance chatbot research. It took place on 26 October in St. Petersburg, at the School of Journalism and Mass Communications. „Chatbots enable users to interact with digital services in natural language, through text or voice dialogue. Customer service and digital assistants are applications areas where chatbots already have substantial impact. Also in other application areas, such as health and fitness, education, and information services, a similar impact is foreseen.“ (Website Workshop) The event was open to all scientists and practitioners with an interest in chatbot research and design. Among the organizers were experts such as Asbjørn Følstad, SINTEF (Norway), and Symeon Papadopoulos, Centre for Research and Technology Hellas (Greece). Members of the program committee were among others Adam Tsakalidis, University of Warwick (UK), Despoina Chatzakou, Aristotle University of Thessaloniki (Greece), Eleni Metheniti, Saarland University (Germany), Frank Dignum, Utrecht University (Netherlands), and Oliver Bendel, School of Business FHNW (Switzerland). Further information on conversations2018.wordpress.com/.