Am 9. Februar 2026 erschien das Buch „Genderzwang: Wie Sprachpolitik die Freiheit des Sprechens gefährdet“ von Fabian Payr und Dagmar Lorenz. In einem Artikel vom 12. Februar berichtete die Welt über das Buch. „Wie rigoros der Sprachumbau in Behörden, Ministerien und Unternehmen, in Medien, Verlagen und Forschungseinrichtungen, an Universitäten und in Verbänden durchgesetzt wird, dokumentiert das Buch ‚Genderzwang‘ … In ihm haben Fabian Payr, Germanist und Musikpädagoge, und die Literaturwissenschaftlerin Dagmar Lorenz zahlreiche Fälle aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammengetragen, die beispielhaft für den Druck stehen, der auf diejenigen ausgeübt wird, die der geschlechtersensiblen Sprachlenkung kritisch gegenüberstehen und darauf hinweisen, dass das generische Maskulinum alle nur denkbaren Geschlechtsidentitäten einschließt.“ (Welt, 12. Februar 2026) Die Zeitung kommt zu dem Befund: „Ein Großteil der Erfahrungsberichte kommt wenig überraschend aus dem Hochschul- und Wissenschaftsbetrieb, wo der diversitätspolitische Eifer besonders groß ist. Universitätsleitungen und Dekanate verlangen das Gendern aller Textsorten von der Prüfungsordnung über den Kommissionsbericht bis zur Pressemitteilung; Wissenschaftler müssen in ihren Anträgen auf Forschungsförderung gendern, weil sie sonst die Ablehnung und damit ihre Forschungsprojekte riskieren. Auch viele Wissenschaftsverlage machen das Gendern zur Voraussetzung. Wer sich dem widersetzt, verliert wichtige Publikationsmöglichkeiten, was vor allem für Nachwuchsforscher das frühe Ende der Karriere bedeuten kann.“ (Welt, 12. Februar 2026) Fabian Payr wird mit den Worten zitiert: „Am meisten erschüttert hat mich, dass sich dieser illiberale Geist gerade an den Universitäten so etabliert hat“. „Denn man sollte doch meinen, dass das dies Orte freien Austauschs sind. Doch gerade hier ist es besonders schwierig geworden, abweichende Meinungen zu äußern.“ (Welt, 12. Februar 2026) Dem ist nichts hinzuzufügen.
„KI-Kunst (engl. ‚artificial intelligence art‘, kurz ‚AI art‘) ist mithilfe von künstlicher Intelligenz (KI), u.a. generativer KI, erzeugte Kunst. An Kunstformen sind bei einem weiten Begriff bildende Kunst, Musik, Literatur und darstellende Kunst vertreten. Der Künstler wird zum Prompter oder Prompt-Designer und zum Cyborg oder Human-AI-Hybrid. Der Schaffensprozess wird im Extremfall stark verkürzt und vereinfacht und seiner Erlebnisse und Erfahrungen beraubt. Zum Teil entstehen Ramsch und Kitsch. Dennoch sind Kunstwerke von großer Schönheit mit erheblicher Wirkung möglich.“ Mit diesen Worten beginnt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel, erschienen am 6. Februar 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon. Es werden im zweiten Abschnitt technische Grundlagen erläutert und im dritten Vertreter und Beispiele genannt, darunter Künstler wie Refik Anadol, die Arbeiten und Installationen an Museen, Stiftungen und Sammler verkaufen. Im vierten Abschnitt wird die Perspektive der Ethik eingenommen. Der vollständige Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ki-kunst-177543 aufgerufen werden.
Abb.: Eine KI-generierte Landschaft (Bild: ramonchugg)
„KI-Agenten (engl. ‚AI agents‘) sind autonome Systeme, die wahrnehmen, entscheiden sowie zielorientiert agieren und reagieren können, mit Konsequenzen im virtuellen und realen Raum. ‚KI‘ steht für ‚künstliche Intelligenz‘, ‚AI‘ für ‚artificial intelligence‘. ‚Agent‘ stammt von lat. ‚agens‘ (Partizip Präsens Aktiv von ‚agere‘, dt. ‚handeln‘, ‚tun‘ oder ‚verrichten‘). Bereits die Softwareagenten der 1990er-Jahre (auch autonome oder intelligente Agenten bzw. Softwareagenten genannt) sind KI-Agenten. Seit Anfang der 2020er-Jahre werden verstärkt Large Language Models (LLMs) als Basis eingesetzt.“ Mit diesen Worten beginnt ein neuer Beitrag von Oliver Bendel, erschienen am 6. Februar 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon. Es werden im zweiten Abschnitt Beispiele genannt, darunter die Open-Source-Software OpenClaw (vorher Moltbot und Clawdbot). Die darauf basierenden Agenten treiben derzeit auf Moltbook ihr Unwesen. Im dritten Abschnitt wird die Perspektive von Informationsethik und Wirtschaftsethik eingenommen. So heißt es u.a.: „Autonomie verschiebt sich durch solche Systeme zunehmend von Menschen zu Maschinen, mit dem Risiko, dass persönliche und informationelle Autonomie gefährdet sind.“ Der vollständige Beitrag kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/ki-agent-175166 aufgerufen werden.
Abb.: Das soziale Netzwerk für KI-Agenten, das Moltbook
Deutsch war einst eine wichtige Wissenschaftssprache. Wie auch Französisch. Und – davor – Latein. Englisch kam (bzw. war schon da), sah (was auch immer) und siegte (über Deutsch und Französisch, während Latein schon am Boden lag). Wer als deutschsprachiger Wissenschaftler deutsche Publikationen in einem Paper zitiert, wird von Gutachtern, den Reviewern, schnell zurechtgewiesen. Man kapitulierte vor dem Sprachimperialismus und nahm den Linguizismus einfach hin. 2022 begann der Siegeszug der Large Language Models (LLMs). Bereits Jahre zuvor hatten diese von sich reden gemacht, etwa im Zusammenhang mit humanoiden Robotern wie Harmony, aber OpenAI schuf mit der Bereitstellung von ChatGPT eine neue Ausgangslage. Heute gibt es viele LLMs, und während ihr Deutsch nicht immer zufriedenstellend ist, ist es ihr Englisch durchaus. Auch die Übersetzung vom Deutschen ins Englische ist bei wissenschaftlichen Texten meist problemlos. Damit stellt sich die Frage, ob Deutsch als Wissenschaftssprache nicht zurückkehren könnte. Viele Geisteswissenschaftler veröffentlichen nach wie vor in dieser Sprache und können sich in ihr anders als im Englischen präzise und korrekt ausdrücken. Eigentlich könnte der Linguizismus nun enden. Jeder Wissenschaftler könnte wieder in seiner Muttersprache schreiben, und es wäre jedem anderen Wissenschaftler zuzumuten, seine Texte in die eigene Muttersprache (oder eben ins Englische) zu übersetzen. Das wird vermutlich nicht geschehen – der Sprachimperialismus hat längst die Machtverhältnisse geändert. DAAD und Goethe-Institut setzen sich zwar für die deutsche Sprache in der Wissenschaft ein, letzteres aber eher für eine Karikatur davon, wenn man sich seine Website anschaut („Deutsch Sprechen Online. … Üben Sie mit Muttersprachler*innen in online live Sessions Deutsch zu sprechen!“). Deutsch scheint also für die Wissenschaft verloren. Dennoch könnten Gutachter heutzutage etwas großzügiger in dieser Hinsicht sein.
Im Jahre 1996 entstand die Community Spinchat (oder Spinchat.de), die später in Spin.de umbenannt wurde. Das Unternehmen wollte damit eigentlich nur die Leistungsfähigkeit seiner Chatsoftware zeigen. Schnell fanden sich aber zahlreiche Benutzer ein und gaben dem Projekt eine andere Richtung. Über 100.000 waren es irgendwann. In den Chatrooms konnte man miteinander sprechen, über private Probleme und gemeinsame Interessen. Man flirtete miteinander oder versuchte es zumindest. Dabei war man nicht allein – Chatbots oder Chatterbots moderierten, sie kickten Benutzer mit anstößigen Nicknames, kurbelten Unterhaltungen an oder erzählten Witze. Man konnte sie, wie auch die Menschen im Chatroom, direkt ansprechen. Diese Funktion erinnert an Grok von Elon Musk. Auch hier ist ein Chatbot in eine Community integriert, in diesem Falle X. Das LLM bietet natürlich ganz andere Möglichkeiten als ein regelbasierter Chatbot, bis hin zur Generierung von Bildern, auch anzüglichen und bloßstellenden, was inzwischen eingedämmt wurde. Im Buch „Die Mondlandung des Internet“ (1998) ging Oliver Bendel auf Spinchat ein, und zwar in dessen Funktion als Anbieter des Chats von „Wahlstudio live“. Der Hauptautor Rainer Kuhlen, Professor für Informationswissenschaft an der Universität Konstanz, wollte untersuchen, wie Werbung und Propaganda der Bundestagswahl 1998 im WWW stattfanden. Er schuf den theoretischen Rahmen des Werks, während Oliver Bendel die zahlreichen Projekte der Parteien und Politiker mit ihren Diskussionsforen, Chats und Votings beschrieb und einordnete. Ob der Chat von „Wahlstudio live“ moderiert wurde, von Mensch oder Maschine, blieb unklar.
Im Februar 2026 erscheint das Buch „Genderzwang: Wie Sprachpolitik die Freiheit des Sprechens gefährdet“ von Fabian Payr und Dagmar Lorenz. Fabian Payr ist durch sein Buch „Von Menschen und Mensch*innen“ und seine Aufklärungsplattform zur Gendersprache bekannt geworden. Dagmar Lorenz ist emeritierte Germanistik-Professorin. Ein Teil ihrer Arbeit umfasst Untersuchungen zu Frauen- und Genderfragen in der Literatur und widmet sich deutschen Texten jüdischer Autorinnen. Aus dem Klappentext: „‚Niemand wird zum Gendern gezwungen‘, beteuern die Befürworter einer ‚gendergerechten Sprache‘. Aber kann tatsächlich von Freiwilligkeit die Rede sein? Die rund 50 Fallbeispiele in diesem Buch zeigen, wie sehr die Freiheit des Sprechens durch den Zwang zum Gebrauch einer vermeintlich inklusiven Sprache beeinträchtigt wird. Vielerorts herrscht ein repressives Klima, das Abweichler von der vorgegebenen Sprachlinie sanktioniert. Die Autoren skizzieren die geistesgeschichtlichen Hintergründe des Genderns und beleuchtet soziologische Phänomene wie soziale Ächtung und Konformitätsdruck rund um das sprachpolitische Projekt Gendersprache. Das Buch zeigt auf, dass vor allem an den Universitäten Gendersprache mit großem Nachdruck eingefordert wird. Aber auch in vielen Kultureinrichtungen, Behörden, dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk und den Kirchen ist der gendergerechte Sprachtrend zur neuen Norm geworden. Die Umgestaltung der Sprache wird begründet mit dem Hinweis auf die starke Wirkmacht von Sprache. In diesem Punkt zeigt sich sowohl der Einfluss postmoderner Philosophen als auch die ausgeprägte pädagogische Intention dieser Sprachmaßnahme. Wer sich dem Sprachdiktat verweigert, das zeigen die Beispiele, muss berufliche Nachteile in Kauf nehmen und verliert im schlimmsten Fall seinen Job. Das Buch liefert Tipps und eine Fülle von Argumenten, wie sprachlicher Bevormundung begegnen werden kann.“ (Klappentext) Das Buch erscheint im Verlag Königshausen und Neumann aus Würzburg, einem geisteswissenschaftlichen Fachverlag mit den Schwerpunkten Philosophie, Literaturwissenschaft, Musikwissenschaft und Psychologie.
Abb.: An vielen Hochschulen werden Mitglieder zum Gendern gezwungen
Die Maschinenethik ist durch den Einsatz von großen Sprachmodellen, durch das Alignment in Form von Finetuning und das Moral Prompt Engineering, im Mainstream angekommen. Vor 15 Jahren galt sie als Orchideenfach. 2009 war „Moral Machines“ von Wendell Wallach und Colin Allen erschienen, 2011 „Machine Ethics“ von Susan L. Anderson und Michael Anderson. Im deutschsprachigen Raum gelten das „Handbuch Maschinenethik“ (ab 2017 in elektronischer Form, in gedruckter Form 2019, Springer VS) von Oliver Bendel und „Grundfragen der Maschinenethik“ (2018, Reclam) von Catrin Misselhorn als Standardwerke. Sie vertreten ähnliche Positionen, haben aber unterschiedliche Intentionen: Der Technikphilosoph will in erster Linie praktische Grundlagen schaffen, nämlich moralische Maschinen bauen, die Wissenschaftstheoretikerin theoretische Grundlagen erarbeiten. An der Hochschule für Wirtschaft FHNW lehrt Oliver Bendel seit 2010 Informationsethik mit Exkursen zur Roboterethik, etwa zur Frage: „Können Maschinen und Systeme Verantwortung tragen?“ (Foliensatz von 2010) … 2012 kam die Maschinenethik dazu, zunächst mit Beispielen wie dem Roboterauto-Problem, das sich vom Trolley-Problem ableitete. Oliver Bendel ließ eine Formel für autonome Autos entwickeln, die quantifizieren und qualifizieren konnte, wobei er darauf hinwies, dass sie beides nicht tun sollte. Im Foliensatz von 2013 heißt es unter der Überschrift „Die Moral der Maschinen“: „Die Ethik bezieht sich üblicherweise auf die Moral von Menschen, von Individuen und Gruppen, und in gewissem Sinne auf die Moral von Organisationen. Es kann in Abweichung davon auch um die Moral von Maschinen wie Agenten, Robotern und Drohnen gehen, also von mehr oder weniger autonomen Programmen und Systemen. Kann die Maschine mehr, als irgendeine Regel zu befolgen? Kann sie die Folgen ihres Handelns bedenken und in diesem Sinne verantwortlich agieren?“ Seine Antwort war, dass sie eine operative und eine funktionale Moral anwenden bzw. entwickeln kann, im Rahmen von Pflicht- und Folgenethik, dass sie ein unvollständiges Subjekt der Moral bleibt, das kein Bewusstsein hat, keine echte Einsichtsfähigkeit und keinen freien Willen – und dass sie (wie er bereits 1997 in einer Arbeit festgestellt hatte) keine Verantwortung tragen kann. Die Maschinenethik kommt ins Spiel, sobald autonome oder teilautonome Maschinen vorhanden sind. Dennoch weist Oliver Bendel darauf hin, dass sie nicht für alle Bereiche geeignet ist. Er hat sich in seiner Arbeit seit 2012 auf Chatbots, Sprachassistenten und Haushaltsroboter fokussiert. Das „Handbuch Maschinenethik“ kann hier erstanden bzw. heruntergeladen werden.
Abb.: Oliver Bendel mit Miroka bei der ICSR 2025 in Neapel (Foto: Tamara Siegmann)
Die Schülerzeitung Kaktus des Hans-und-Sophie-Scholl-Gymnasiums in Ulm wurde im Herbst 1981 gegründet. Sie entwickelte sich schnell zu einer festen Größe im schulischen Leben, auch wenn es kaum Rückmeldungen auf die Artikel gab. Beim Landeswettbewerb der baden-württembergischen Schülerzeitungen belegte der Kaktus den dritten Platz und erhielt einen Geldpreis in Höhe von 300 DM, gestiftet vom Kultusministerium in Stuttgart. Die Auszeichnung würdigte sowohl die inhaltliche Qualität als auch das gestalterische Erscheinungsbild der Zeitung. Zu den prägenden Köpfen zählten die Chefredakteure Thomas Baumann, Gernot Knödler, Oliver Bendel und Stefan Faßbinder. Unter ihrer Leitung verstand sich der Kaktus als unabhängige Schülerzeitung, die Themen aus Schule, Politik und Gesellschaft kritisch aufgriff und dabei bewusst unterschiedliche Meinungen zuließ. Auch Lyrik und Prosa wurden abgedruckt, umso mehr, als Oliver Bendel nach dem Schulabschluss der Kollegen die Chefredaktion übernahm. Die Redaktion arbeitete mit einem festen Mitarbeiterstamm und legte großen Wert auf Layout und Illustration. Die Zeitung wurde in einem eigens angemieteten Haus in Illerberg bei Neu-Ulm erstellt, ab 1984 auch mit Hilfe der elektronischen Schreibmaschine von Oliver Bendel, die eine Seite speichern konnte und Blocksatz ermöglichte. Rebecca Antoniadou und Johannes Pietschmann gehörten zu den Zeichnern. Manche Auflagen wurden kopiert, andere im Offset-Verfahren gedruckt. Vor dem Kaktus gab es den Abacus, nach dem Kaktus u.a. die Crumbs.
Abb.: Ein Cover des Kaktus, gezeichnet von Johannes Pietschmann
Der Verein Ulmer Autoren ’81 suchte Mitte der 1980er-Jahre zum ersten Mal das Licht der Öffentlichkeit, mit einem Sammelband und mit Lesungen, wie im Club Orange. In den Medien wurde das unterschiedlich aufgenommen. Burkhard Meier-Grolmann, der für die Südwest Presse schrieb, spitzte die Feder und machte sie zum Dolch. In seinem Artikel „Lahmt dieser Pegasus?“ vom 2. November 1985 ätzte er: „Ein Blick in das jetzt vorliegende Autorenbuch 85/86 macht einen ganz schön schaudern, so viele dilettantische lyrische Gehversuche kommen einem da entgegen, so viele aufgeblasene Lebensläufe spreizen sich da unterdem [sic] alles erduldenden gnädigen Obdach des Vereins.“ Er nannte die vermeintlichen Übeltäter beim Namen, ohne Rücksicht und Verluste. Gnade kannte er nur bei einer Handvoll Autoren: „Man muss wahrlich um den Verein fürchten, man muss um ihn bangen, dass er, wenn er jetzt an die große Öffentlichkeit geht, nicht gleich darin umkommt, wären da nicht auch in dem Vereinsregister Namen, die den totalen Absturz ins Mittelmaß aufhalten können, wären da nicht die Talente, um die sich ein solcher Verein kümmern sollte. Ulms literarische Szene wird sich einige Namen merken müssen, will sie tatsächlich irgendwann einmal einen bedeutenden literarischen Lorbeer erhaschen, Namen wie Michael Koetzle, Sinasi Dikmen, Manfred Eichhorn, der 16jährige Oliver Bendel.“ In den Verein war Oliver Bendel allerdings gar nicht eingetreten, schon weil er sich die Gebühren als Jugendlicher nicht leisten konnte. Auch ansonsten ging er eigene Wege, wie ein anderer Artikel zeigte. Wenn man heute die Website des Vereins besucht, fällt das krude Deutsch auf: „Und deshalb gibt es die Ulmer AutorInnen. Wir sind ein Zusammenschluss schreibender Menschen aus Ulm und darüber hinaus.“ Was Burkhard Meier-Grolmann wohl dazu sagen würde? Er wird inzwischen als freier Journalist der SWP geführt. Vielleicht spitzt er noch einmal die Feder.
Abb.: Oliver Bendel bei einer Lesung im Club Orange in Ulm (Foto: SZ)
Erduan Ismailji’s master’s thesis, entitled „Ethical Decision-Making Framework for AI-Powered Autonomous Weapon Systems“, develops an interdisciplinary decision support framework for the responsible use of AI-powered autonomous weapon systems. The starting point is ethical theories, international humanitarian law, and the technical limitations of today’s AI. Using a design science research approach, a six-step framework is designed and validated through expert interviews. Key elements include the assessment of the deployment context, legal admissibility, ethical and design constraints, human oversight requirements, transparency, and the final deployment decision. The thesis shows that „meaningful human control“ remains indispensable and that existing approaches such as the Ethical Governor alone are not sufficient to close accountability gaps. The result is a practical governance model for decision-makers, developers, and military leaders that systematically integrates ethical and legal standards into the use of autonomous weapon systems. The master’s thesis was defended on January 20, 2026, before Prof. Dr. Oliver Bendel (FHNW School of Business, supervisor) and Prof. Dr. Aurona Gerber (University of the Western Cape, examiner).
„Physical AI ist die Verbindung von künstlicher Intelligenz (abgekürzt ‚KI‘, im Englischen ‚AI‘ von ‚Artificial Intelligence‘) mit physischen Systemen wie Kameras, Geräten, Anlagen, Drohnen, Robotern und selbstfahrenden Autos und Bussen. Sie ermöglicht diesen, komplexe Vorgänge in der physischen Welt wahrzunehmen, zu analysieren, zu evaluieren und auszuführen. Es geht nicht nur darum, teilautonome oder autonome Maschinen mit Hilfe von KI aufzuwerten und zu erweitern, wie im Falle von Gesichtserkennung, Gestikerkennung und Emotionserkennung oder von Chatbots für soziale Roboter, sondern darum, für die KI gleichsam einen Körper zu suchen, in dem sie sich entfalten und beweisen kann.“ Mit diesen Worten beginnt ein Artikel von Oliver Bendel, der am 16. Januar 2026 im Gabler Wirtschaftslexikon erschienen ist. Es werden technische Grundlagen erläutert, Beispiele für Lösungen gegeben und Anwendungsbereiche genannt: „Wearables, Wearable Robots und Wearable Social Robots können zu Inclusive AI und Inclusive Robotics beitragen, indem sie behinderte und beeinträchtigte Personen physisch und psychisch unterstützen.“ Am Ende erfolgt eine Einordnung aus Sicht von Informationsethik und KI-Ethik sowie Wirtschaftsethik. Der vollständige Artikel kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/physical-ai-177399 aufgerufen werden.
Wikipedia ist 25 Jahre alt. Von Anfang an war das Lexikon ebenso umstritten wie beliebt. 2006 veröffentlichte Oliver Bendel in der HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik den Beitrag „Wikipedia als Methode und Gegenstand der Lehre“. Aus dem Abstract: „Wikipedia ist eine erfolgreiche Wiki-Anwendung, eine offene Online-Enzyklopädie mit insgesamt mehreren Hunderttausend Autoren. Der Beitrag beschreibt Möglichkeiten und Grenzen sowie erste Erfahrungen beim Einsatz von Wikipedia in der Lehre. Es stehen dabei weniger Wissensvermittlung und Problemlösung durch das Lexikon im Vordergrund, sondern mehr die Aspekte der Veröffentlichung und Zusammenarbeit. Der Autor setzte Wikipedia in Lehrveranstaltungen der PH Weingarten ein. Die Studierenden schrieben während und außerhalb des Unterrichts an bereits vorhandenen Beiträgen mit. Der Einsatz von Wikipedia in der Lehre lohnt offenkundig in verschiedener Hinsicht: Die Studierenden entlassen ihre Erkenntnisse in die Welt, um sie – ähnlich wie in einer Scientific Community – begutachten und korrigieren zu lassen, und sie erproben Konzepte der E-Collaboration im kleinen, kontrollierbaren wie im großen, unkontrollierbaren Raum. Nicht zuletzt finden sie in Wikipedia einen faszinierenden und sich ständig verändernden Gegenstand.“ Heute hat Wikipedia mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, von Versuchen der Unterwanderung bis zur Ausbreitung von Inhalten, die mit generativer KI erstellt wurden.
Am 24. Oktober 2010 trat Oliver Bendel im Wittelsbacher Schloss in Friedberg beim „LITERATUR UPDATE BAYERN 2010“ auf. Michael Seefelder schrieb drei Tage später in der Augsburger Allgemeinen: „Der Wirtschaftsprofessor und freie Schriftsteller Oliver Bendel gilt in Europa als Pionier, was Handy-Haikus anbelangt. Im Friedberger Schloss lässt er am dritten Veranstaltungsabend die Grenzen zwischen den Medien verschwimmen. Der gedruckte Band, aus dem Bendel liest, enthält die Haikus in herkömmlichen Schriftzeichen und als QR-Codes. Diese Codes sind Informations-Speicher, die mit einem Scanner ausgelesen werden können. Parallel zum Textvortrag sprüht der Grafiker Christoph Knobel einen QR-Code auf eine Leinwand. Wird das Bild mit einem Handy gescannt, erscheint ein Haiku auf dem Display. Nicht immer sind Bendels Texte futuristisch. Neben Handygirl und Pixelboy, zwei Maschinenwesen, geht es auch um Homer, den griechischen Dichter der Odyssee.“ (Augsburger Allgemeine, 27. Oktober 2010) Eine Stunde dauerten Lesung und Performance. Dann konnten die Zuhörer und Zuschauer das Haiku auslesen und mit nach Hause nehmen. Das Buch „handyhaiku“ von Oliver Bendel war das erste weltweit, in dem Gedichte in QR-Codes untergebracht waren, nicht als Online-, sondern als Offlineanwendung. Die erste Auflage erschien 2010 im Hamburger Haiku Verlag.
Abb.: Oliver Bendel und der Sprayer von Friedberg im Jahre 2010
From September to December 2025, Oliver Bendel published three articles on wearable social robots. The first was „That Robot Suits You Well!: On the Phenomenon of Wearable Social Robots“ – a technical article introducing the topic, which appeared in Wiley Industry News. This was followed by the full paper „Wearable Social Robots for the Disabled and Impaired“ and the short paper „Wearable Social Robots in Space“ (lead author Tamara Siegmann), which were presented at ICSR 2025 in Naples and published in the proceedings volume by Springer. One paper presents opportunities and risks for disabled and impaired people that arise, for example, from the connection with multimodal large language models. The other presents opportunities and risks for astronauts, for whom the small robots can be „contact persons“ and comforters. MLLMs are also relevant here. Oliver Bendel coined the term „wearable social robots“. His AIBI, together with Cozmo, Vector, Alpha Mini, Boo Boo, Unitree Go2 aka Bao, Hugvie, and other robots, forms his privately funded Social Robots Lab.
Das Buch „E-Learning im Unternehmen“ von Andrea Back, Oliver Bendel und Daniel Stoller-Schai erschien im Jahre 2001 bei Orell Füssli. Die drei Autoren waren zum damaligen Zeitpunkt an der Universität St. Gallen beschäftigt – Andrea Back war Lehrstuhlinhaberin – und arbeiteten ab April 2000 an dem Werk. Oliver Bendel verfasste mehrere Kapitel bzw. Abschnitte: In „1.2 Annäherung an den Begriff ‚E-Learning’“ erklärte und verortete er diesen auf mehreren Seiten – bereits 2000 war seine Definition im Netlexikon erschienen. In „4.2 Umsetzung von Lernräumen: Blended-Learning-Modell“ wurden Polaritäten wie „Virtuelles und nichtvirtuelles Lernen“, „Stationäre und mobile Technologien und Systeme“, „Lokale und verteilte Technologien und Systeme“ oder „Statische und dynamische Technologien und Systeme“ aufgezeigt. „4.3 Lern- und Wissensportale“ widmete sich Plattformen, die um die Jahrtausendwende auftauchten. „4.4 Trends“ behandelte „Standardisierung und Learning Objects“ (4.4.1), „Mobile Learning (M-Learning)“ (4.4.2) und „Pädagogische Agenten“ (4.4.3). In letzterem Abschnitt wurde nicht nur auf Chatbots und Virtual Assistants eingegangen, die als Teachers, Coaches, Mentors und Role Players fungierten, sondern auch auf Avatare, die sich stark verbreiteten. Das Buch war das erste, das sich vollständig auf den Begriff „E-Learning“ abstützte, der um 1999 in den USA aufgekommen war. Es galt damals als Bestseller und hat den E-Learning-Bereich über Jahre hinweg maßgeblich mitgeprägt.
Im Januar ist der Band „Ent-decken: Sexualität bei Krankheit, Behinderung und im Alter“, herausgegeben von Ursula Immenschuh und Bernhard Rauh, bei Mabuse erschienen. Enthalten sind die Beiträge „Sexualität und Selbst: Prolog“ (Ursula Immenschuh und Bernhard Rauh), „Zwischen Kindheit und Lebensabend: Zur Wiederkehr psychosexueller Muster – Psychodynamische Zugänge zu Regression, Sexualität und Fürsorge im Kontext von Alter, Krankheit und Behinderung“ (Judith Bußmann), „Wo bleibt die Liebe?: Zur Unsichtbarkeit der sozialen Bedeutung von Liebesbeziehungen im heilpädagogischen Fachdiskurs über Sexualität und ‚geistige Behinderung'“ (Alexandra Pelka), „Die Haut: Ihre Bedeutung in der Sexualität und der Pflege“ (Bernhard Rauh), „Sexualität und Naturzweck: Der Onanie-Diskurs im Lichte der Sonderpädagogik“ (Marius Cramer), „‚Da musst du die Scham weglassen‘ oder: Warum das gut klingt, aber fatal wäre“ (Ursula Immenschuh), „‚Ich bin noch ein Mensch, so wie du‘: Sexuelle Übergriffe an (männlichen) Pflegeauszubildenden“ (Michaela Kuck), „‚Grenz-Gänge‘: Sexualität als Thema in der Beratung für Menschen mit sogenannter geistiger Behinderung und herausforderndem Verhalten (Konsulentendienst) – Ein Praxisbericht“ (Martin Jochheim), „Liebespuppen und Sexroboter in Alten- und Pflegeheimen“ (Oliver Bendel), „‚Du glaubst es nicht, aber ich habe sie losgelassen.‘: Von der Liebe, dem Begehren und dem Mord in Michael Hanekes Amour (2012)“ (Jean-Marie Weber) sowie „Übergangsräume und Ent-deckungen: Epilog“ (Ursula Immenschuh und Bernhard Rauh). Weitere Informationen über www.mabuse-verlag.de/anr_9783863217440.
Ursula Immenschuh und Bernhard Rauh sind die Herausgeber des Buchs „Ent-decken: Sexualität bei Krankheit, Behinderung und im Alter“. Enthalten ist darin der Beitrag „Liebespuppen und Sexroboter in Alten- und Pflegeheimen“ von Oliver Bendel. Aus dem Abstract: „Der vorliegende Beitrag untersucht aus technischer, organisationaler, wirtschaftlicher und ethischer Perspektive, ob man Liebespuppen und Sexroboter in Alten- und Pflegeheimen einsetzen kann und soll. Damit wird eine deskriptive und eine normative Richtung verfolgt. Die Grundannahme lautet, dass manche Bewohner sexuelle Bedürfnisse haben, die befriedigt werden sollten, was in gegenwärtigen Strukturen aber nur eingeschränkt möglich ist. Zunächst wird dargelegt, welche Merkmale und Fähigkeiten die erwähnten Artefakte haben. Dabei spielen technische und gestalterische Aspekte eine Rolle. Dann wird untersucht, ob und wie man Liebespuppen und Sexroboter in technischer und organisationaler Hinsicht in den Betrieb integrieren kann. Es interessieren unterschiedliche Ansätze, nämlich das systematische Einführen, das systemische Dulden und das aktive Unterstützen solcher Artefakte. Auch wirtschaftliche Aspekte und personelle Auswirkungen werden betrachtet. Schließlich wird im Rahmen einer ethischen und sozialen Diskussion erörtert, ob man Liebespuppen und Sexroboter in Alten- und Pflegeheimen zulassen soll. Dabei wird die Sicht der Älteren und Pflegebedürftigen, der Angehörigen und Freunde sowie der Pflegekräfte und Führungskräfte berücksichtigt. Am Ende plädiert der Beitrag dafür, andere Möglichkeiten der sexuellen Befriedigung in Betracht zu ziehen, etwa erhöhte Respektierung der Privat- und Intimsphäre, Zurverfügungstellung von Sexspielzeug als Hilfsmittel, Förderung des Austauschs unter den Bewohnern, wiederum bei erhöhter Respektierung der Privat- und Intimsphäre, und Etablierung von Sexualassistenz.“ Das Buch kann seit Anfang Januar 2026 über den Verlag bezogen werden, ab Anfang Februar über alle üblichen Kanäle.
Abb.: Eine Liebespuppe im Cybrothel (Foto: Cybrothel)
The article „Small Talk with a Robot Reduces Stress and Improves Mood“ by Katharina Kühne, Antonia L. Z. Klöffel, Oliver Bendel, and Martin H. Fischer was published on December 23, 2025. It is part of the volume „Social Robotics + AI: 17th International Conference, ICSR+AI 2025, Naples, Italy, September 10–12, 2025, Proceedings, Part III.“ From the abstract: „Research has demonstrated that social support is crucial in mitigating stress and enhancing mood. Not only do long-term, meaningful relationships contribute to well-being, but everyday social interactions, such as small talk, also offer psychological benefits. As social robots increasingly become more integrated into daily life, they present a potential avenue for stress interventions. In our online study, 98 participants underwent a stress induction using the Stroop task and were then assigned to one of three conditions: engaging in scripted small talk with a simulated NAO robot online, listening to a neutral story told by the same NAO robot, or no intervention (control condition). Results indicate that both interventions effectively reduced stress, with a tendency towards a stronger effect in the Small talk condition. Small talk not only helped maintain positive affect but also reduced negative affect. Notably, the benefits were more pronounced among individuals experiencing higher acute stress following the stress induction, but were less evident in those with chronically elevated stress levels. Furthermore, the effect of the intervention on stress reduction was mediated by changes in positive affect. These findings suggest that small talk with a social robot may serve as a promising tool for stress reduction and affect regulation.“ The first author, a researcher from the University of Potsdam, presented the paper on September 12, 2025, in Naples. It can be downloaded from link.springer.com/chapter/10.1007/978-981-95-2398-6_1.
Fig.: Katharina Kühne together with Tamara Siegmann
The article „Wearable Social Robots in Space“ by Tamara Siegmann and Oliver Bendel was published on December 23, 2025. It is part of the volume „Social Robotics + AI: 17th International Conference, ICSR+AI 2025, Naples, Italy, September 10–12, 2025, Proceedings, Part I.“ From the abstract: „Social robots have been developed on Earth since the 1990s. This article shows that they can also provide added value in space – particularly on a manned flight to Mars. The focus in this paper is on wearable social robots, which seem to be an obvious type due to their small size and low weight. First, the environment and situation of the astronauts are described. Then, using AIBI as an example, it is shown how it fits into these conditions and requirements and what tasks it can perform. Possible further developments and improvements of a wearable social robot are also mentioned in this context. It becomes clear that a model like AIBI is well suited to accompany astronauts on a Mars flight. However, further developments and improvements in interaction and communication are desirable before application.“ The Swiss student presented the paper together with her professor on September 10, 2025, in Naples. It can be downloaded from link.springer.com/chapter/10.1007/978-981-95-2379-5_33.
The article „Wearable Social Robots for the Disabled and Impaired“ by Oliver Bendel was published on December 23, 2025. It is part of the volume “Social Robotics + AI: 17th International Conference, ICSR+AI 2025, Naples, Italy, September 10–12, 2025, Proceedings, Part III.“ From the abstract: „Wearable social robots can be found on a chain around the neck, on clothing, or in a shirt or jacket pocket. Due to their constant availability and responsiveness, they can support the disabled and impaired in a variety of ways and improve their lives. This article first identifies and summarizes robotic and artificial intelligence functions of wearable social robots. It then derives and categorizes areas of application. Following this, the opportunities and risks, such as those relating to privacy and intimacy, are highlighted. Overall, it emerges that wearable social robots can be useful for this group, for example, by providing care and information anywhere and at any time. However, significant improvements are still needed to overcome existing shortcomings.“ The technology philosopher presented the paper on September 12, 2025, in Naples. It can be downloaded from link.springer.com/chapter/10.1007/978-981-95-2398-6_8.
The paper „The Universal Robot of the 21st Century“ by Oliver Bendel was published in February 2025 in the proceedings volume „Social Robots with AI: Prospects, Risks, and Responsible Methods“ … From the abstract: „Developments in several areas of computer science, robotics, and social robotics make it seem likely that a universal robot will be available in the foreseeable future. Large language models for communication, perception, and control play a central role in this. This article briefly outlines the developments in the various areas and uses them to create the overall image of the universal robot. It then discusses the associated challenges from an ethical and social science perspective. It can be said that the universal robot will bring with it new possibilities and will perhaps be one of the most powerful human tools in physical space. At the same time, numerous problems are foreseeable, individual, social, and ecological.“ The proceedings volume comprises the papers presented at Robophilosophy 2024 in Aarhus. Leading philosophers, computer scientists and roboticists met there in August. Like the ICSR, the conference is one of the world’s leading conferences on social robotics. General-purpose robots, the predecessors of universal robots, have now become widespread, as exemplified by Digit, Apollo, and Figure 03. The author accepted manuscript of this article is therefore being made freely available on this site for non-commercial use only and with no derivatives, in line with the publisher’s self-archiving policy.
Abb.: Ein malender Roboter bei der Biennale Architettura 2025
Seit 20. Dezember 2025 ist das Buch „Tier-Maschine-Interaktion“ von Prof. Dr. Oliver Bendel bei Springer Nature Link verzeichnet. Laut Verlag erscheint es im März 2026. Am Anfang wird der Inhalt skizziert: „Dieses essential gibt eine kompakte Einführung in die Disziplin bzw. das Forschungs- und Anwendungsfeld der Tier-Maschine-Interaktion (TMI). Es zeigt, wie Tiere und Maschinen in unterschiedlichen Kontexten zusammentreffen und miteinander bestehen, welche Chancen und Risiken sich daraus ergeben und welche Perspektiven sich für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik eröffnen. Ziel ist es, die Leser für die Potenziale und Herausforderungen der Tier-Maschine-Interaktion zu sensibilisieren, Orientierung im interdisziplinären Diskurs zu geben und Anregungen für Forschung, Entwicklung und Entscheidungsprozesse zu liefern.“ Es ist das erste Buch zu diesem Forschungsfeld. Es enthält zwei Abbildungen, drei Tabellen und mehrere Boxen mit Definitionen und Hintergrundinformationen.