„Artifizielle Partner: An der Schnittstelle von Mensch und Maschine“ – so der Titel einer Abhandlung von Florina Zülli, erschienen auf mediensprache.net. „Liebespuppen, Hologram-Girlfriends und Sexroboter“ sorgten, so die Autorin, „zwar für hitzige Debatten in der Ethik, der Soziologie und der Robotik“ – in linguistischer Hinsicht bestehe „diesbezüglich aber immer noch ein großes Desiderat“ (Zülli 2021). „Insbesondere in Anbetracht dessen, dass Beziehungskonstitution stets über Sprache bzw. Kommunikation erfolgt, wirft dies die Frage auf, weshalb der Mensch-Maschine-Kommunikation in diesem spezifischen Bereich bislang nicht mehr Bedeutung zugemessen wurde.“ (Zülli 2021) Der Beitrag habe zum Ziel, diese Lücke zu schließen; präsentiert werde „also ein sprachwissenschaftlicher Zugang zum Thema artifizielle Partner“ (Zülli 2021). Dies schließe die Frage nach der Semantik des „Partner“-Begriffs und „den Unterschieden und Gemeinsamkeiten in der Paarsprache zwischen Mensch und Mensch und Mensch und künstlichem Partner ein“ (Zülli 2021). Die sehr lesenswerte und gut lesbare Arbeit kann hier heruntergeladen werden.
Monika Simmler und Olivia Zingg von der Universität St. Gallen haben sich in ihrem Gutachten „Rechtliche Aspekte sozialer Roboter“ der rechtstheoretischen, haftpflicht-, straf- und datenschutzrechtlichen Fragen angenommen, die sich beim Einsatz sozialer Roboter stellen. Aus der Zusammenfassung: „Die soziale Robotik ist eine vielversprechende technologische Innovation, welche das Leben vereinfachen und effizienter machen soll – in Gesundheitsinstitutionen, in der Bildung, im öffentlichen Raum oder im eigenen Haushalt. Unabhängig des konkreten Anwendungsfelds wirft die Emergenz von sozialen Robotern, die aufgrund ihrer Kapazitäten und Erscheinung in direkte soziale Interaktion mit uns treten, diverse rechtliche Fragestellungen auf. Diesen geht das Gutachten auf der Basis einer rechtsgebietsübergreifenden Analyse nach. Nach der Auseinandersetzung mit dem Begriff des sozialen Roboters werden einerseits die Grundlagen de lege lata des ‚Roboterrechts‘ erarbeitet, d.h. es wird festgestellt, was für rechtliche Rahmenbedingungen bereits bestehen. Andererseits wird diskutiert, welche Möglichkeiten de lege ferenda angezeigt sind und welcher Handlungsbedarf sich abzeichnet.“ (Simmler und Zingg 2021) Dem Gutachten wird die Definition sozialer Roboter zugrunde gelegt, die Oliver Bendel im Jahre 2020 entwickelt hat und die fünf Dimensionen unterscheidet. Es kann hier heruntergeladen werden.
„Sind soziale Roboter verlässliche Partner? Fünf Dimensionen des Gelingens und Scheiterns“ – so lautet der Titel eines Beitrags von Oliver Bendel, der im Sammelband „Kooperation in der digitalen Arbeitswelt: Verlässliche Führung in Zeiten virtueller Kommunikation“ (Hrsg. Olaf Geramanis, Stefan Hutmacher und Lukas Walser, Springer Gabler 2021) erschienen ist. Aus dem Abstract: „Soziale Roboter, sensomotorische Maschinen, die für den Umgang mit Menschen und Tieren geschaffen wurden, verbreiten sich rasant. Der vorliegende Beitrag lotet zunächst den Begriff aus, unter Verwendung einer Abbildung mit fünf Dimensionen, und stellt Beispiele vor. Zudem wird geklärt, was in diesem Kontext unter Verlässlichkeit zu verstehen ist und welche Disziplinen von Interesse sind. Vor diesem Hintergrund wird die Verlässlichkeit sozialer Roboter diskutiert, wobei sich als durchgehende Aspekte das Zeigen von Intelligenz, Empathie und Emotionen sowie das Sammeln von Daten herauskristallisieren. Soziale Roboter gewinnen Menschen (und Tiere) mit wohlvertrauten Ausdrucks- und Verhaltensweisen für sich. Dadurch kann ein wichtiges Element von Beziehungen und Bindungen entstehen, aber auch die Gefahr von Täuschung und Betrug. Es wird herausgearbeitet, wie soziale Roboter einerseits verlässliche, zuverlässige, vertrauenswürdige Partner sind, andererseits das Gegenteil, da ihnen echte Emotionen und echte Empathie fehlen, sie nur ein simuliertes Gegenüber darstellen und sie dazu prädestiniert sind, uns unsere Geheimnisse zu entreißen.“ Der Begleitband zur Changetagung im Januar 2022 – bei der Oliver Bendel eine Keynote hält – kann über Springer erworben werden. Das Kapitel selbst kann man auch direkt über SpringerLink herunterladen.
Abb.: Oliver Bendel im Jahre 2014 beim FAZ-Forum (Foto: FAZ-Forum)
„Chapter ist das internationale Designmagazin aus dem Verlag Plastic Media. Zweimal jährlich in Print sowie auf der korrespondierenden Multimedia-Website Chapter.digital verschmelzen in Chapter unterschiedliche Disziplinen und Genres zu einem großen Ganzen: Design und Mobilität, Technik und Kunst, Innovation und Leadership.“ (Website Chapter.digital) Die neue Ausgabe V trägt den Titel „Time and Space“. Zu diesem Heft heißt es: „Innovative, inspiring, challenging and visually unique—the new magazine from Plastic Media is about to write a new chapter in contemporary print media by covering the core topics ‚Design—Travel—Automotive‘ in an interdisciplinary approach, always outside the box of usual stereotypes and conventional takes.“ (Website Plastic Media) In dem Artikel „Gefühlschaos vorprogrammiert“ von Sarah Wetzlmayr aus Wien geht es u.a. um Maschinenethik – zu Wort kommt hier Prof. Dr. Oliver Bendel aus Zürich – und um Roboterpsychologie, eine Domäne von Prof. Dr. Martina Mara aus Linz. Mehr über Chapter ist auf Chapter.digital zu finden. Das Heft selbst kann hier bezogen werden.
Abb.: Eine verfremdete Aufnahme der ersten beiden Seiten des Beitrags
How can you make social robots out of simple, soft shapes and objects, i.e. robots for interacting with people and animals? Under the supervision of Prof. Dr. Oliver Bendel, Vietnamese student Nhi Hoang Yen Tran and her fellow student Thang Vu Hoang investigated this question in the project „Simple, Soft Social Robots“ at the FHNW School of Business. They used Hugvie from Hiroshi Ishiguro Laboratories as the basis for their considerations – these labs are most famous for the Geminoid and for Erica. But hugging robots like Telenoid also come from them. The latest product from this series is Hugvie. A pocket for a smartphone is attached to its head. People who are far away from each other can talk to each other and have the impression of hugging and feeling each other. But what else can be done with Hugvie and similar forms? The two students have come up with eleven suggestions. A video explains five of them. Two of them are variants of Hugvie. With their result, the two students have received the highest performance in the bachelor thesis among all graduates of BSc International Management in 2021.
Die aktuelle Ausgabe von Ethik & Unterricht (3/2021) trägt den Titel „Digitale Spielewelten“. Auf der Website des Verlags heißt es: „Digitale Spiele sind in der Freizeitkultur und Lebenswelt der meisten Schülerinnen und Schüler fest verankert. In jüngerer Zeit haben sich zahlreiche didaktische Vorschläge dem Einsatz von digitalen Spielen auch im Philosophie- und Ethikunterricht zugewandt. Bei einigen Lehrkräften mögen Unsicherheiten bestehen. Überwiegen die motivationalen Vorteile oder wiegen die skeptischen Bedenken zum sinnvollen Einsatz von Computerspielen im Unterricht schwerer? Die Beiträge richten sich auch an Lehrkräfte, die mit digitalen Spielen Neuland betreten. Es sollen dabei Möglichkeiten aufzeigt werden, wie man mit oder durch solche Spiele neue Konzepte im Philosophieunterricht entwickeln kann.“ (Informationstext auf der Website) Zum Begleitmaterial gehört u.a. eine Zusammenfassung eines Artikels von Oliver Bendel, der zuerst in der Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (6-8/2018) erschienen ist und – so der Titel – „Überlegungen zur Disziplin der Maschinenethik“ anstellt. In Ethik & Unterricht lautet der Titel „Über den moralischen Status von Maschinen“. Der Informationsethiker und Maschinenethiker ist der Ansicht, dass Robotern keine Rechte zukommen. Auch Pflichten im engeren Sinne haben sie nicht – sie können wohl aber Aufgaben übernehmen und sich dabei an moralische Regeln halten, die man ihnen vorgegeben hat. In diesem Falle sind sie sogenannte moralische Maschinen („moral machines“), also Maschinen mit einer künstlichen Moral („artifical morality“).
A group of about 50 scientists from all over the world worked for one week (September 19 – 24, 2021) at Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik on the topic „Conversational Agent as Trustworthy Autonomous System (Trust-CA)“. Half were on site, the other half were connected via Zoom. Organizers of this event were Asbjørn Følstad (SINTEF – Oslo), Jonathan Grudin (Microsoft – Redmond), Effie Lai-Chong Law (University of Leicester), and Björn Schuller (University of Augsburg). On-site participants from Germany and Switzerland included Elisabeth André (University of Augsburg), Stefan Schaffer (DFKI), Sebastian Hobert (University of Göttingen), Matthias Kraus (University of Ulm), and Oliver Bendel (School of Business FHNW). The complete list of participants can be found on the Schloss Dagstuhl website, as well as some pictures. Oliver Bendel presented projects from ten years of research in machine ethics, namely GOODBOT, LIEBOT, BESTBOT, MOME, and SPACE-THEA. Further information is available here.
Fig.: On-site participants in front of Schloss Dagstuhl (photo: Schloss Dagstuhl)
Im September 2021 haben sich mehrere deutschsprachige Medien für Liebespuppen und Sexroboter interessiert und Oliver Bendel zitiert. „Ob Sexroboter nützen oder schaden, ist umstritten“ – so die Sendung in WDR 5 Quarks am 3. September 2021. Annika Franck hatte dafür den Informations- und Maschinenethiker interviewt. Er plädiert für mehr empirische Forschung in diesem Zusammenhang, auch als Grundlage für ethische Überlegungen. „Sex mit der Maschine“ ist der Titel des Beitrags von Wolfgang Schmitz in den VDI nachrichten vom 23. September 2021. Es geht wiederum nicht um handliches Sexspielzeug, sondern um lebensgroße Figuren. Diese wecken gewisse Erwartungen, die sie wiederum auch enttäuschen, vor allem wenn man in der Liebespuppe oder dem Sexroboter menschliche Eigenschaften entdeckt, die sie oder er gar nicht hat. Letztlich handelt es sich – darauf muss immer wieder hingewiesen werden – um einseitige Beziehungen.
Abb.: Harmony im häuslichen Umfeld (Foto: Realbotix)
Am 22. September 2021 ist das Buch „300 Keywords Soziale Robotik“ von Oliver Bendel bei Springer Gabler erschienen. Es ist bereits über Springer Link abrufbar. Weitere Kanäle folgen in einigen Tagen. Die „Keywords“-Bücher werden üblicherweise aus den „Schlüsselwörtern“ zusammengestellt, die im Gabler Wirtschaftslexikon erscheinen, dem größten Wirtschaftslexikon im deutschsprachigen Raum. Der Springer-Verlag ist Herausgeber, die Autorinnen und Autoren werden eingangs aufgeführt. Eine Ausnahme sind „400 Keywords Informationsethik“ (2016 und 2019) und „350 Keywords Digitalisierung“ (2019). Sie stammen von einem einzigen Autor, nämlich von Oliver Bendel. Er verwendet ebenfalls seine Definitionen und Erklärungen aus dem Gabler Wirtschaftslexikon, ergänzt sie aber um zahlreiche weitere Einträge. Es entstehen Nachschlagewerke aus einem Guss, in einem Stil und aus klar definierten Perspektiven heraus. Die Nachfrage ist bei beiden Büchern enorm. So liegt „400 Keywords Informationsethik“ bereits in der zweiten Auflage vor, und „350 Keywords Digitalisierung“ kann fast 150.000 Downloads (einzelne Kapitel und gesamtes Buch) verzeichnen. Im dritten „Keywords“-Band von Oliver Bendel werden nicht nur zahlreiche Termini erläutert und eigene Systematiken vorgestellt, sondern auch etliche soziale Roboter und Sprachassistenten aus Fiktion und Realität genannt. Zusammen mit „Soziale Roboter“ – das ebenfalls 2021 bei Springer erscheint, ca. einen Monat später – liegen dann zwei deutschsprachige Grundlagenwerke zum Thema vor. Weitere Informationen zum neuen „Keywords“-Buch sind über www.springer.com/de/book/9783658348328 erhältlich.
„Die politischen Institutionen sind heute mehrheitlich mit selbständigen Websites vertreten. Mandatsträger aus Bundestag und den Landtagen zeigen ebenfalls Web-Präsenz, viele gleich mehrfach über persönliche Seiten, über Darstellungen der Parlamentsdienste (wie im Bundestag) oder der Parteien und zuweilen auch über Politik-Server regionaler elektronischer Marktplätze …“ Das Zitat stammt aus dem Buch „Die Mondlandung des Internet“ (UVK), das Rainer Kuhlen zusammen mit Oliver Bendel geschrieben hat. Es ist vor 23 Jahren zur Bundestagswahl 1998 erschienen. Gefordert wurden u.a. Leitlinien für Foren, die über die klassische Netiquette hinausgehen. Solche sind dann ab 2009 entstanden, verfasst von Oliver Bendel. Sie finden sich etwa im Blick am Abend (2009) und in der Netzwoche (2010).
M94.5 ist ein Radiosender, der von der Media School Bayern betrieben wird. Partner sind max neo, LMU und Süddeutsche Zeitung. „Hashtag“ nennt sich das „Online-Magazin rund ums Netz“. Am 12. September 2021 wurde die Sendung „Roboterethik, Videospielabhängigkeit und unsere Gaming-Sommerhits“ ausgestrahlt. Beteiligt waren Tabea Wolf und Moritz Braun, die Moderation oblag Moritz Braun. Im ersten Teil geht es u.a. um Elon Musks Idee des Optimus, eines humanoiden Roboters, der einst – so das Manager Magazin – gefährliche, sich wiederholende oder langweilige Aufgaben übernehmen könnte. Zu Wort kommt Prof. Dr. Oliver Bendel, der sich als Informations-, Roboter- und Maschinenethiker mit sozialen Robotern und Servicerobotern beschäftigt. Er ist der Meinung, dass Optimus zunächst eben einfach eine Idee ist. Es ist kein Roboter in Sicht, der von der Wohnung im dritten Stock über das Treppenhaus nach unten springt, auf dem Gehweg hunderten Passanten und Hunden (samt Haufen) sowie Skatern und Scootern ausweicht, einen Einkaufswagen mit einer Münze freibekommt, den Supermarkt durch die Schiebe- oder Drehtür betritt und sich an den Regalen so bedient, dass diese danach nicht zerstört sind. Die Sendung kann über www.m945.de bis zum 19. September nachgehört werden.
Wie kann man aus einfachen, weichen Formen und Objekten soziale Roboter machen, also Roboter für den Umgang mit Menschen und Tieren? Dieser Frage sind unter der Betreuung von Prof. Dr. Oliver Bendel die vietnamesische Studentin Nhi Hoang Yen Tran und ihr Kommilitone Thang Vu Hoang im Projekt „Simple, Soft Social Robots“ an der Hochschule für Wirtschaft FHNW nachgegangen. Als Grundlage für ihre Überlegungen haben sie Hugvie aus den Hiroshi Ishiguro Laboratories verwendet – diese Labs sind vor allem berühmt für den Geminoid und für Erica. Aber auch Umarmungsroboter wie Telenoid stammen von ihnen. Das jüngste Produkt aus dieser Reihe ist eben Hugvie. An seinem Kopf ist eine Tasche für ein Smartphone angebracht. Voneinander weit entfernte Personen können miteinander sprechen und dabei das Gefühl haben, sich gegenseitig zu umarmen und zu spüren. Aber was kann man mit Hugvie und ähnlichen Formen noch tun? Elf Vorschläge haben die beiden Studenten erarbeitet. Ein Video erklärt fünf von ihnen. Zwei davon sind Varianten von Hugvie.
„Die Dokumentarfilme unserer Herbstreihe bestechen durch Aktualität, Brisanz und Tiefe. Wo sind die einstigen Amazonen? Wie leben in der Türkei, wenn man in der Schweiz aufgewachsen ist? Wie findet ein Geigenbauer den perfekten Baum für eine neue ‚Stradivari‘? Wie funktioniert das menschliche Gehirn, fragt der Schweizer Regisseur Jean-Stéphane Bron. Wie und wie lange noch funktioniert der nackte Kapitalismus, fragt Carmen Losmann.“ (Flyer Campuscinema) Mit diesen Worten kündigt ein Flyer das Campuscinema im Herbstsemester 2021 in Brugg-Windisch an. Gesprächspartnerinnen und -partner von Alenka Ambrož sind Thaïs Odermatt (Regisseurin), Cigdem Akyol (Publizistin WOZ), Boris Haug (Geigenbauer) mit Gabriel Imthurn (FHNW-PH), Prof. Dr. Oliver Bendel (FHNW-HSW), Prof. Dr. Mathias Binswanger (FHNW-HSW) und Marion Neumann (Regisseurin). Oliver Bendel wird im Anschluss an die Vorführung von „The Brain“ Rede und Antwort stehen. „Zu Beginn des 21. Jahrhunderts hält Science-Fiction Einzug in die Labors. Die Forschung zum Verständnis der Funktionsweise unseres biologischen Gehirns führt zu spektakulären Fortschritten in der Entwicklung künstlicher Intelligenz.“ (Flyer Campuscinema) Der Flyer kann hier heruntergeladen werden.
Abb.: Oliver Bendel (rechts) mit QTrobot (Foto: Sarah Bestgen)
Simple, soft shapes are everywhere. In our home environment you can find pillows, blankets, balls, bottles, clothes, etc. Robots are often expensive and complex. But couldn’t they be thought of in a completely different way? How could social robots emerge from simple, soft shapes? As part of their final thesis at the School of Business FHNW, Nhi Tran Hoang Yen and Thang Hoang Vu from Ho Chi Minh City have answered this question posed by their supervisor Prof. Dr. Oliver Bendel. They have submitted eleven proposals for novel robots. All are shown on informationsethik.net. The eleventh proposal is Rish (go here to the previous). Rish moves like a fish and looks similar to a fish. Thus, it fits well into the community of aquarium animals. Its main purpose is to clean the aquarium from waste and excrement. The authors write in their documentation: „It is recommended to equip a thin, stretchable, and robust ultimate sensor to either detecting the waste or reconfiguring the moving body shapes and tasks of Rish.“ Two books by Oliver Bendel on social robots – „300 Keywords Soziale Robotik“ and „Soziale Roboter“ – will be published in October 2021.
Fig.: Rish (image: Trần Hoàng Yến Nhi & Hoàng Vũ Thắng, Thành phố Hồ Chí Minh, Việt Nam)
Simple, soft shapes are everywhere. In our home environment you can find pillows, blankets, balls, bottles, clothes, etc. Robots are often expensive and complex. But couldn’t they be thought of in a completely different way? How could social robots emerge from simple, soft shapes? As part of their final thesis at the School of Business FHNW, Nhi Tran Hoang Yen and Thang Hoang Vu from Ho Chi Minh City have answered this question posed by their supervisor Prof. Oliver Bendel. They have submitted eleven proposals for novel robots. All are shown on informationsethik.net. The tenth proposal is Sleeping Hugvie (go here to the previous). The normal Hugvie is used to communicate with distant people, giving the feeling of sensing them. You talk to them and hug the robot. In the process, you apparently feel the other person’s heartbeat via the integrated element. The Sleeping Hugvie has a different function. It is supposed to make it easier for babies to fall asleep. Its shape can be adjusted. The integrated element can also simulate the heartbeat – of the mother, for example. Parents can talk to the child or play soothing music (or white noise) via a speaker. A camera for observing the child is optional. Two books by Oliver Bendel on social robots – „300 Keywords Soziale Robotik“ and „Soziale Roboter“ – will be published in October 2021.
Fig.: Sleeping Hugvie (image: Trần Hoàng Yến Nhi & Hoàng Vũ Thắng, Thành phố Hồ Chí Minh, Việt Nam)
How do social robots emerge from simple, soft shapes? As part of their final thesis at the School of Business FHNW, Nhi Tran Hoang Yen and Thang Hoang Vu from Ho Chi Minh City have answered this question posed by their supervisor Prof. Oliver Bendel. They have submitted eleven proposals for novel robots. All are shown on informationsethik.net. The ninth proposal is RoofBot (go here to the previous). RoofBot was inspired by FLORABORG. FLORABORG is a concept for a plant cyborg from 2015 by Oliver Bendel. RoofBot detects via sensors if there is too much or too little sun and if it is too hot or too cold. When it detects that the plants are thirsty, it gives them water. It can also provide them with shade via a flexible roof. RoofBot, unlike the other proposals, is not necessarily a good example of simple, soft social robots, but it is an interesting variant of FLORABORG, which leaves the plant itself untouched. Two books by Oliver Bendel on social robots – „300 Keywords Soziale Robotik“ and „Soziale Roboter“ – will be published in October 2021.
Fig.: RoofBot (image: Trần Hoàng Yến Nhi & Hoàng Vũ Thắng, Thành phố Hồ Chí Minh, Việt Nam)
How do social robots emerge from simple, soft shapes? As part of their final thesis at the School of Business FHNW, Nhi Tran Hoang Yen and Thang Hoang Vu from Ho Chi Minh City have answered this question posed by their supervisor Prof. Dr. Oliver Bendel. They have submitted eleven proposals for novel robots. All are shown on informationsethik.net. The eighth proposal is PBotvac (go here to the previous). In the near future, two or three service robots will be found in many households. Children should understand from the beginning what the possibilities and limitations are. It may help them to have a toy that provides basic functions, but is very simple and harmless – and cheap. One such toy is PBotvac. It is essentially made of cardboard. With it, children learn the purpose of a robot vacuum cleaner and to handle it in an appropriate manner. Two books by Oliver Bendel on social robots – „300 Keywords Soziale Robotik“ and „Soziale Roboter“ – will be published in October 2021.
Fig.: PBotvac (image: Trần Hoàng Yến Nhi & Hoàng Vũ Thắng, Thành phố Hồ Chí Minh, Việt Nam)
Elon Musk präsentierte beim „AI Day“ von Tesla die Idee eines humanoiden Roboters, der einst – so das Manager Magazin – gefährliche, sich wiederholende oder langweilige Aufgaben übernehmen könnte. Der Tesla-Bot mit dem Namen Optimus „werde rund fünf Fuß acht Zoll (knapp 1,73 Meter) hoch sein, 57 Kilogramm wiegen und zahlreiche Jobs erledigen können, vom Anbringen von Schrauben an Autos bis zur Abholung von Einkäufen im Laden“. Er „werde mit acht Kameras und einem vollwertigen selbstfahrenden Computer ausgestattet sein und die gleichen Werkzeuge nutzen, die Tesla im Auto verwende“ (Manager Magazin, 20. August 2021). Laut der Ankündigung des Unternehmens aus dem Silicon Valley soll der Roboter also physische Arbeiten übernehmen können. Genau damit tun sich Serviceroboter aber im Moment schwer, vor allem humanoide Modelle. Die Visualisierung lässt kaum Rückschlüsse auf die Fähigkeiten des Prototyps zu, der bereits 2022 vorliegen soll. Auf einem großen Display im Kopfbereich könnten Augen und Mund erscheinen und mimische Fähigkeiten umgesetzt werden. Wenn es – wie im Video zu sehen – ausgeschaltet ist, wirkt der Roboter unheimlich und unnahbar. Arme und Füße dürften in dieser Form kaum geeignet sein, den Körper zu tragen. Auch Gelenke sind nur ansatzweise zu erkennen. Insgesamt ist unklar, warum ausgerechnet Tesla die Lücken schließen sollte, die bei Sony, SoftBank und Boston Dynamics auch nach vielen Jahren noch vorhanden sind. Es ist kein Roboter in Sicht, der von der Wohnung im dritten Stock über das Treppenhaus nach unten springt, auf dem Gehweg hunderten Passanten und Hunden (samt Haufen) sowie Skatern und Scootern ausweicht, einen Einkaufswagen mit einer Münze freibekommt, den Supermarkt durch die Schiebe- oder Drehtür betritt und sich an den Regalen so bedient, dass diese danach nicht zerstört sind. Vielleicht soll der Tesla-Bot aber auch nur eine Ergänzung des Tesla-Autos der Zukunft sein und in einem Drive-in eine Pizza und eine Cola holen. Ein Auto mit Armen, eine Idee übrigens, die Oliver Bendel und Frank M. Rinderknecht am Rande eines von SIX moderierten Gesprächs im Jahre 2016 diskutierten.
Simple, soft shapes are everywhere. In our home environment you can find pillows, blankets, balls, bottles, clothes, etc. Robots are often expensive and complex. But couldn’t they be thought of in a completely different way? How could social robots emerge from simple, soft shapes? As part of their final thesis at the School of Business FHNW, Nhi Tran Hoang Yen and Thang Hoang Vu from Ho Chi Minh City have answered this question posed by their supervisor Prof. Dr. Oliver Bendel. They have submitted eleven proposals for novel robots. All are shown on informationsethik.net. The seventh proposal is Sylvie (go here to the previous). The normal Hugvie is a communication and hugging device, whereby the communication is not with it, but with friends, partners and family members. Sylvie is a variant of it. You talk directly to her, and when you hug her, you mean her, not a human being. And there’s another difference: while in the classic Hugvie the smartphone is invisibly housed in a pocket on the head, in Sylvie it forms part of the face. Two books by Oliver Bendel on social robots – „300 Keywords Soziale Robotik“ and „Soziale Roboter“ – will be published in October 2021.
Fig.: Sylvie (image: Trần Hoàng Yến Nhi & Hoàng Vũ Thắng, with an addition by Oliver Bendel)
The U.S. civil liberties organization Electronic Frontier Foundation has launched a petition titled „Don’t Scan Our Phones“. The background is Apple’s plan to search users‘ phones for photos that show child abuse or are the result of child abuse. In doing so, the company is going even further than Microsoft, which scours the cloud for such material. On its website, the organization writes: „Apple has abandoned its once-famous commitment to security and privacy. The next version of iOS will contain software that scans users’ photos and messages. Under pressure from U.S. law enforcement, Apple has put a backdoor into their encryption system. Sign our petition and tell Apple to stop its plan to scan our phones. Users need to speak up say this violation of our privacy is wrong.“ (Website Electronic Frontier Foundation) More information via act.eff.org/action/tell-apple-don-t-scan-our-phones.
The Dagstuhl seminar „Conversational Agent as Trustworthy Autonomous System (Trust-CA)“ will take place from September 19 – 24, 2021. According to the website, Schloss Dagstuhl – Leibniz-Zentrum für Informatik „pursues its mission of furthering world class research in computer science by facilitating communication and interaction between researchers“. Organizers of this event are Asbjørn Følstad (SINTEF – Oslo), Jonathan Grudin (Microsoft – Redmond), Effie Lai-Chong Law (University of Leicester) and Björn Schuller (University of Augsburg). They outline the background as follows: „CA, like many other AI/ML-infused autonomous systems, need to gain the trust of their users in order to be deployed effectively. Nevertheless, in the first place, we need to ensure that such systems are trustworthy. Persuading users to trust a non-trustworthy CA is grossly unethical. Conversely, failing to convince users to trust a trustworthy CA that is beneficial to their wellbeing can be detrimental, given that a lack of trust leads to low adoption or total rejection of a system. A deep understanding of how trust is initially built and evolved in human-human interaction (HHI) can shed light on the trust journey in human-automation interaction (HAI). This calls forth a multidisciplinary analytical framework, which is lacking but much needed for informing the design of trustworthy autonomous systems like CA.“ (Website Dagstuhl) Regarding the goal of the workshop, the organizers write: „The overall goal of this Dagstuhl Seminar is to bring together researchers and practitioners, who are currently engaged in diverse communities related to Conversational Agent (CA) to explore the three main challenges on maximising the trustworthiness of and trust in CA as AI/ML-driven autonomous systems – an issue deemed increasingly significant given the widespread uses of CA in every sector of life – and to chart a roadmap for the future research on CA.” (Website Dagstuhl) Oliver Bendel (School of Business FHNW) will talk about his chatbot and voice assistant projects. These emerge since 2013 from machine ethics and social robotics. Further information is available here (photo: Schloss Dagstuhl).
Fig.: Bird’s eye view of Schloss Dagstuhl (Photo: Schloss Dagstuhl)
Simple, soft shapes are everywhere. In our home environment you can find pillows, blankets, balls, bottles, clothes, etc. Robots are often expensive and complex. But couldn’t they be thought of in a completely different way? How could social robots emerge from simple, soft shapes? As part of their final thesis at the School of Business FHNW, Nhi Tran Hoang Yen and Thang Hoang Vu from Ho Chi Minh City have answered this question posed by their supervisor Prof. Dr. Oliver Bendel. They have submitted eleven proposals for novel robots. All are shown on informationsethik.net. The sixth proposal is PossiCube, the cube of possibilities (go here to the previous). Possicube is an element that can be integrated into any simple soft shape. It transforms them into a simple social robot. For example, thanks to PossiCube, a teddy bear can perceive its environment and react to it with sounds or sentences. It would be ideal to be able to select different categories with different models. This would make it possible to robotize things in a simple and appropriate way. Two books by Oliver Bendel on social robots – „300 Keywords Soziale Robotik“ and „Soziale Roboter“ – will be published in October 2021.
Fig.: Possicube (image: Trần Hoàng Yến Nhi & Hoàng Vũ Thắng, Thành phố Hồ Chí Minh, Việt Nam)