Eine Stadt, die die Sicherheit anstelle der Freiheit gewählt hat – das ist Concordia. Man wähnt sich dennoch frei, „frei von Ängsten und Gefahren“ (Golem, 13. September 2024). Das ZDF schreibt auf seiner Website zur Serie „Concordia – Tödliche Utopie“: „Das Leben in Concordia ist frei, gerecht und familiär, überwacht durch Kameras und eine KI. Als ein Bewohner ermordet wird und Hacker in das System eindringen, droht die Gemeinschaft zu zerbrechen.“ (Website ZDF) Concordia liegt in Schweden, könnte aber überall sein. Durch die Überwachung wird „richtiges“ Verhalten „praktisch notwendig, denn wenn die KI Ungewöhnliches erkennt, erfolgt die Überprüfung. Der Preis für die absolute Sicherheit sind extreme Transparenz und der Verlust der Freiheit.“ (Golem, 13. September 2024) Nach dem Mord werden Ermittlungen aufgenommen. Ab 14. September 2024 kann man ihnen über die ZDF-Mediathek folgen, ab 20. September 2024 im linearen Fernsehen.
Frankfurter Allgemeine Quarterly bringt in der aktuellen Ausgabe 4/2024 eine Serie mit dem Titel „Sind Roboter bald die besseren Lover“? Darin kommen Kritiker wie Kathleen Richardson ebenso zu Wort wie Wissenschaftler wie Oliver Bendel (Hochschule für Wirtschaft FHNW), Entwickler wie Brian Sloan (Autoblow), Filmemacher wie Johannes Grenzfurthner (Arse Elektronika) und Unternehmer wie Philipp Fussenegger (Cybrothel). Im Cybrothel in Berlin sind vor allem Liebespuppen zu finden, aber auch Vorformen von Robotern. Kokeshi 2.0 ist laut Fussenegger „schon ein bisschen mechanisiert, sie saugt und bewegt sich und reibt sich an dir, sie ist beheizt, und nimmt auch schnell die Wärme von dir an“ (F.A.Z. Quarterly, 4/2024). Der Künstler, Erfinder und Unternehmer erklärt: „Ich will weg vom Schmuddel-Image. Unsere Roboter kann man wie einen Flixbus buchen: Man reserviert, stellt sein Programm zusammen, muss mit niemandem interagieren und kann sich total auf die eigene Sexualität konzentrieren. Die Sexpuppe ist so vorbereitet, wie man es gerne hätte, wie bei Airbnb per Self-Check-in. Es ist ein Erwachsenenspielplatz und ein Sex-Tech-Lab.“ (F.A.Z. Quarterly, 4/2024) Beeindruckend ist auch Luna. Über sie heißt es auf der Website des Cybrothel: „Luna ist ein Vampir, tagsüber ruht sie. Sie schläft tief und fest. Sobald der Mond aufgeht, erwacht Luna zum Leben. Sie öffnet ihre schwarzen Augen, die sich sofort suchend umschauen. Sie ist sehr hungrig und sie sucht Dich!“ (Website Cybrothel)
OpenAI hat nach eigenen Angaben unter dem Namen OpenAI o1 eine neue Reihe von KI-Modellen entwickelt, die mehr Zeit zum Nachdenken aufwenden, bevor sie eine Ausgabe generieren. Sie können komplexe Aufgaben durchdenken und schwierigere Probleme lösen als frühere Modelle. In den Tests schneidet das Update bei anspruchsvollen Aufgaben in Physik, Chemie und Biologie angeblich ähnlich gut ab wie Doktoranden, eine ebenso allgemeine wie gewagte Aussage. Man habe außerdem festgestellt, dass es in Mathematik und Programmierung überragend sei. Das Unternehmen spricht von „reasoning models for solving hard problems“ (Website OpenAI, 12. September 2024). Wenn es sich nicht nur um leere Versprechungen handelt, machen nicht nur Chatbots einen Sprung vorwärts, sondern auch Allzweckroboter, für die Reasoning von hoher Bedeutung ist.
Abb.: OpenAI steht in Konkurrenz mit anderen Anbietern
Prof. Dr. Oliver Bendel unterrichtet seit ca. 15 Jahren an der FHNW in Informationsethik, KI-Ethik, Roboterethik und Maschinenethik. Im neuen Studiengang Business AI an der Hochschule für Wirtschaft in Olten ist er verantwortlich für das Modul „Ethik und Technologiefolgenabschätzung“. Hier rückt die KI-Ethik in den Vordergrund, aber die Studenten und Studentinnen werden auch Anliegen der Roboterethik und Ansätze der Maschinenethik – darunter Annotated Decision Trees und Moral Prompt Engineering – kennenlernen. Und sie werden mit Hilfe der Informationsethik, einschließlich der Datenethik, die Herkünfte und Flüsse von Daten und Informationen analysieren und evaluieren und Bias-Diskussionen führen. Nicht zuletzt taucht man in die Technologiefolgenabschätzung ein (in Deutschland spricht man auch von Technikfolgenabschätzung). Oliver Bendel lehrt ansonsten im Modul „Ethik und Recht“ im Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Hochschule für Wirtschaft FHNW in Olten (von ihm 2010 übernommen als „Informatik, Ethik und Gesellschaft“, später umbenannt in „Informationsethik“), im Modul „Recht und Ethik“ im Studiengang Geomatik an der Hochschule für Architektur, Bau und Geomatik FHNW in Muttenz sowie „Ethisches Reflektieren“ und „Ethisches Implementieren“ im Studiengang Data Science an der Hochschule für Technik FHNW in Brugg-Windisch. Sehr beliebt sind seine Wahlmodule zur Sozialen Robotik.
Abb.: In der Mensa der FHNW in Olten (Foto: Pati Grabowicz)
Das Zukunftsmagazin Frankfurter Allgemeine Quarterly bringt in der aktuellen Ausgabe 4/2024 eine Serie mit dem Titel „Sind Roboter bald die besseren Lover“? Auf dem Cover ist sie angekündigt mit den Worten „Die Sexroboter kommen: Wie Hightech das Intimleben ändern könnte“. Am 13. Juni 2016 hatte Oliver Bendel in Telepolis den Artikel „Die Sexroboter kommen: Die Frage ist nur, wie und wann“ veröffentlicht. Heute, fast zehn Jahre später, ist die Antwort klar: Liebespuppen spielen eine gewisse Rolle, Sexroboter kaum. In der Serie kommen Kritiker wie Kathleen Richardson ebenso zu Wort wie Entwickler wie Brian Sloan (Autoblow), Filmemacher wie Johannes Grenzfurthner (Arse Elektronika) und Unternehmer wie Philipp Fussenegger (Cybrothel). Und Oliver Bendel, der 2020 das Springer-Buch „Maschinenliebe“ herausgegeben und das Phänomen zusammen mit prominenten Kollegen und Kolleginnen erforscht hat. Er rät dazu, mehr empirische Forschung in diesem Bereich zu treiben. Eine gelegentliche Nutzung von Liebespuppen und Sexrobotern hält er für unproblematisch, eine anhaltende Beziehung dagegen für eine Verschwendung von Gefühl und Zeit. Die Gespräche hat Airen geführt und protokolliert, ein Schriftsteller und Journalist, der in Mexiko lebt. Frankfurter Allgemeine Quarterly ist ab 12. September 2024 am Kiosk und bereits vorher als digitale Ausgabe zu haben.
Abb.: Eine Liebespuppe aus dem Cybrothel (Foto: Cybrothel)
„Tierschutzmaßnahmen sind Maßnahmen zum Schutz von Tieren vor unnötigem Zufügen von Leid, Schmerzen und Verletzungen und vor willkürlichen Beeinträchtigungen durch Menschen. Insbesondere geht es um die artgerechte Behandlung und Haltung. Die Art selbst steht, anders als bei Maßnahmen im Artenschutz, nicht im Fokus. Es sind auch nicht alle Tiere angesprochen, sondern vor allem Wirbeltiere, etwa Säugetiere. Es ist zudem i.d.R. nicht das Ziel, Tierrechte so zu begründen und anzuwenden, dass Haltung und Tötung ausgeschlossen werden. Damit bleibt Tierschutz weit hinter den Anliegen von Tierrechtlern wie Peter Singer und Tom Regan zurück.“ Mit diesen Worten beginnt ein neuer Beitrag im Gabler Wirtschaftslexikon von Oliver Bendel. Am Ende heißt es: „Tierschutzmaßnahmen sind einerseits ein zentrales Anliegen einer Zivilisation, die diesen Namen verdient und nicht nur Menschen, sondern auch anderen Lebewesen ein Recht auf ein befriedigendes Leben ohne unnötiges Leiden zugesteht. Sie sind andererseits ein elementares Hindernis dabei, die Dinge weiterzudenken und einen Wechsel einzuleiten. Sie ändern letztlich nichts am Anthropozentrismus und nichts am Blick auf das Tier als etwas, das seiner Freiheit beraubt und einer Haltung, Tötung und Verwertung zugeführt werden darf.“ Daraufhin werden ausgewählte Themen zuständiger Bereichsethiken genannt. Der ganze Beitrag – erschienen ist er am 10. September 2024 – kann über wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/tierschutzmassnahmen-126554 aufgerufen werden.
Die Berliner Zeitung titelte am 10. September 2024 mit den Worten „Moderne Maschinenstürmer: Wütende Menschen attackieren Roboter“. Im Teaser des Artikels heißt es: „Im 19. Jahrhundert zerstörten Arbeiter Webstühle in Fabriken. Heute werden Lieferroboter und Robotaxis angegriffen. Wiederholt sich die Geschichte?“ Der Artikel, der von der dpa geliefert wurde, bezieht sich auf Brian Merchant, der in seinem Buch „Blood in the Machine“ (2024) den historischen Bogen zwischen den Maschinenstürmern von damals und den Aufständen gegen Big Tech von heute gespannt habe und darin Parallelen erkenne: „So wie die Weber im 19. Jahrhundert Angst davor hatten, von Maschinen ersetzt zu werden, hätten heute die Uber-Fahrer und Amazon-Lagerarbeiter Angst, von einem Roboter ersetzt zu werden.“ (Berliner Zeitung, 10. September 2024) Die Parallelen wurden allerdings schon viele Jahre vorher beschrieben, etwa in dem Artikel „Die Maschinenstürmer des Informationszeitalters“ von Oliver Bendel. Darin geht es freilich weniger um die Angst, seine Arbeit zu verlieren, sondern eher um die Angst, sein Leben zu verlieren, etwa durch eine maschinelle Entscheidung im Straßenverkehr. Sein Leben oder das Leben seiner Freunde und Angehörigen. Der Technikphilosoph schreibt an einer Stelle: „Das Roboterauto greift das Leben direkt an. Die Neoautonomen schlagen zurück. Sie werfen Steine von Brücken, hacken sich in Systeme. Sie sind nicht unbedingt technikfeindlich, so wie es der frühere Maschinenstürmer nicht unbedingt war. Sie sind lediglich gegen diese Form der Technik. Auf Parkplätzen demolieren sie Autos und zünden sie an. Ihr Zorn richtet sich auch gegen die Verkehrs-, Sicherheits- und Kommunikationssysteme, das Internet der Dinge.“ (ICTkommunikation, 5. März 2015)
„Inspirierend anders“, der Podcast von Luca Beutel, geht seit 2023 immer wieder in die Forschung. Für die letzte Folge hat der Mann mit dem Schnäuzer wieder einmal mit Prof. Dr. Oliver Bendel gesprochen. Der Technikphilosoph lebt in Zürich und arbeitet an mehreren Hochschulen der FHNW. Er ist zudem assoziierter Forscher der Potsdam Embodied Cognition Group an der Universität Potsdam. Die Folge, ausgestrahlt seit dem 10. September 2024, heißt „KI: Chancen, Risiken und die Kontrolle über unsere Zukunft“. Oliver Bendel geht darin auf die Disziplin der Künstlichen Intelligenz und ihren Gegenstand – die künstliche Intelligenz – ein, unter Nennung unterschiedlicher Ansätze. So unterscheidet er zwischen symbolischer und nichtsymbolischer bzw. neuronaler KI. Beide Ansätze lassen sich kombinieren. Auch zu den Folgen von KI-Systemen stellt der Technikphilosoph Überlegungen an, wobei er den Alarmismus des Historikers Yuval Noah Harari vermeidet. Die Folge kann über Spotify gestreamt werden.
MERPHI ist nach eigenen Angaben ein technologisches Designzentrum mit Sitz in Göteborg, das Kunden auf der ganzen Welt hat. Man glaubt, so steht es auf der Website, an eine Zukunft, in der Roboter und Menschen in Harmonie koexistieren. Das Unternehmen stellt Übersichten zu Vierbeinern (Quadrupeds) und Zweibeinern (Humanoiden, aber nicht Androiden) zur Verfügung. Mit Hilfe von Aufrufen und Umfragen finden laufend Ergänzungen statt. Seit Sommer 2024 ist eine weitere Übersicht auf der Website, nämlich zu industriellen Roboterarmen und Cobots (auch Co-Robots genannt). Bei den Cobots könnte man noch den P-Rob Eco von F&P Robotics hinzunehmen. Dieser gefällt mit seinem Ring aus Leuchtdioden, der als Statusanzeige dient, und seinem Carbon-Exoskelett. Seine Tragkraft beträgt 5 Kilogramm. Es lohnt sich, das aktuelle PDF direkt auf der Website von MERPHI herunterzuladen. Der Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung von Mehrdad H. M. Farimani.
Bei der KI & Robotics4Retail-Konferenz 2024 in Bonn hält Prof. Dr. Oliver Bendel am 25. September 2024 die Keynote zum Thema „Serviceroboter aus technischer, ökonomischer und ethischer Perspektive“. Aus der Vorankündigung: „Serviceroboter haben sich als Reinigungs-, Transport- und Sicherheitsroboter verbreitet. Als Saug- und Wischroboter sind sie im Haushalt, am Flughafen und auf der Hotelanlage anzutreffen. Als Transportroboter fahren sie in der Fabrik und in Lagerhallen umher, verkehren im Restaurant zwischen Buffet und Küche oder bringen in Städten die Bestellungen zum Kunden. In der Form sozialer Roboter beraten und bedienen sie uns in Shopping Malls oder unterhalten unsere Kinder, während wir einkaufen. Vor der Tür stehen universelle Roboter, menschenähnliche Maschinen, die morgens in Produktion und Logistik helfen, nachmittags den Garten umgraben und abends mit uns Tennis spielen. Verbunden werden sie mit multimodalen Sprachmodellen, die ihre Steuerung und Wahrnehmung ermöglichen bzw. verbessern. Der Vortrag stellt Anwendungsfälle der genannten Art vor, ordnet sie aus technischer, wirtschaftlicher und ethischer Perspektive ein und wirft einen Blick in die Zukunft.“ Weitere Informationen über www.robotics-konferenz.de.
Abb.: Auch bei der IDEepolis – rechts Bendel, links Zöllner – ging es um Serviceroboter (Foto: Aaron Kubach)
In ihrer Bachelorarbeit „Imagining Tomorrow: Conceptualizing Switzerland’s Robot Park Experience“ (August 2024) untersucht Susmy Chakkaith die Chancen und Risiken eines Roboterparks in der Schweiz. Sie hat dafür Gespräche mit Experten geführt, technische und wirtschaftliche Betrachtungen angestellt und eine 3D-Simulation erstellt. Die Arbeit ist Teil des von Oliver Bendel initiierten Projekts „A Robot Park for Switzerland“. Seit 2020 werden Ideen für einen solchen Roboterpark gesammelt, u.a. mit dem Ziel, andere Wissenschaftler und mögliche Sponsoren zu interessieren. Die Investitionen für den Bau und Betrieb wären, wie die Bachelorarbeit zeigt, beträchtlich. Dafür kämen nur große Player in Frage, etwa die United Robotics Group, hinter der die RAG-Stiftung steht. In einem Roboterpark könnten Besucher eigene Erfahrungen mit Robotern sammeln und realistische Vorstellungen zu ihren Möglichkeiten entwickeln. Ein Promotionvideo von Susmy Chakkaith zeigt einige der geplanten Installationen und Attraktionen.
Abb.: So stellt sich DALL-E 3 einen Roboterpark vor
An der Hochschule für Wirtschaft FHNW werden Chatbots für tote, gefährdete und ausgestorbene Sprachen entwickelt. Ein bekanntes Beispiel ist @llegra, ein Chatbot für Vallader. Oliver Bendel hat zuletzt die Reichweite von GPTs für gefährdete Sprachen wie Irisch (Irisch-Gälisch), Maori und Baskisch getestet. Nach Auskunft von ChatGPT gibt es zu ihnen relativ viel Trainingsmaterial. Am 12. Mai 2024 wurde – nach Irish Girl und Maori Girl – eine erste Version von Adelina erstellt, eines Chatbots für Baskisch. Später wurde sie in einer zweiten Version verbessert. Im Rahmen des Projekts „kAIxo“ (das baskische „kaixo“ entspricht dem deutschen „hallo“) soll der Chatbot oder Sprachassistent kAIxo entwickelt werden, der Baskisch beherrscht. Sinn und Zweck soll es sein, dass man als Benutzer in geschriebener oder gesprochener Sprache in Übung bleibt oder die Lust entwickelt, die gefährdete Sprache zu erlernen. Der Chatbot soll auf einem Large Language Model (LLM) basieren. Denkbar sind zur Anpassung sowohl Prompt Engineering als auch Finetuning. Retrieval-Augmented Generation (RAG) kann eine zentrale Rolle spielen. Ergebnis ist ein funktionierender Prototyp. Für die Umsetzung konnte Nicolas Lluis Araya gewonnen werden, ein Student der Wirtschaftsinformatik. Das Kick-off-Meeting findet am 3. September 2024 statt.
Abb.: Seilziehen ist eine beliebte Sportart im Baskenland
On 27 August 2024, AAAI announced the continuation of the AAAI Spring Symposium Series, to be held March 31 – April 2, 2025, at San Francisco Airport Marriott Waterfront in Burlingame, CA. The Call for Proposals for the Spring Symposium Series is available on the Spring Symposium Series website. According to the organizers, proposals are due October 4, 2024, and early submissions are encouraged. „The Spring Symposium Series is an annual set of meetings run in parallel at a common site. It is designed to bring colleagues together in an intimate forum while at the same time providing a significant gathering point for the AI community.“ (Website AAAI) The traditional conference will therefore not be held at Stanford University in 2025 – as it was in 2023. It returned there in 2024 to the delight of all participants. The Covid-19 pandemic had hit the conference hard before. The AAAI can only be advised to return to Stanford in 2026. Only there will the conference live up to its promise.
Robophilosophy 2024 took place for three and a half days in Aarhus (Denmark). It is a biennial dedicated to social robotics. Alongside the ICSR, it is the most important conference in this field. The program was again very extensive. Workshops were held and presentations given in four different tracks. There were keynotes and plenary sessions by well-known names, from Wendell Wallach to Hiroshi Ishiguro. After a sunny start, it began to rain, which made it all the easier to concentrate on the scientific exchange. In the end, the sun came out again in time for the closing event. Johanna Seibt, the brains behind Robophilosophy, received a bouquet of flowers and a standing ovation. The experts will meet again in two years‘ time. Where has not yet been decided. A few potential hosts spoke up. Edinburgh would be an option, but so would California.
On the fourth day of Robophilosophy 2024, Hiroshi Ishiguro, Professor at the Department of Systems Innovation in the Graduate School of Engineering Science at Osaka University, gave a talk entitled „AI Avatars and the Future Society“. From the abstract: „In this lecture, the presenter will report on the research and development of remotely operated robots and CG agents, also known as avatars. Avatar technology has advanced significantly in recent years, thanks to progress in AI technology. We will discuss the various services that can be deployed using avatars and the kind of society we can realize as a result.“ (Website Robophilosophy 2024) After the lecture, the roboticist was questioned by Raja Chatila, Sorbonne University (France), and Mihaela Constantinescu, Faculty of Philosophy, University of Bucharest (Romania). Hiroshi Ishiguro had been a regular guest at Robophilosophy. In 2018, he appeared on site in Vienna.
On the fourth day of Robophilosophy 2024, Oliver Bendel, Professor at the FHNW School of Business, gave a talk entitled „The Universal Robot of the 21st Century“. From the abstract: „Developments in several areas of computer science, robotics, and social robotics make it seem likely that a universal robot will be available for the mass market in the foreseeable future. Large language models for communication, perception, and control play a central role in this. This article briefly outlines the developments in the various areas and uses them to create the overall image of the universal robot. It then discusses the associated challenges from an ethical and social science perspective. It can be said that the universal robot will bring with it new possibilities and will perhaps be one of the most powerful human tools in physical space. At the same time, numerous problems are foreseeable, individual, social, and ecological.“ (Website Robophilosophy 2024) This was followed by an intensive plenary discussion on the design and usefulness of universal robots. In an individual discussion, Oliver Bendel suggested designing universal robots like early humans or apes. They can move on all fours, but can also stand up on two legs if the situation requires it. This would at least solve some of the safety problems posed by bipeds.
Fig.: Oliver Bendel after his talk (Photo: Katharina Kühne)
The Robophilosophy community consists of philosophers, psychologists, roboticists, and representatives of other disciplines. It is a tradition for everyone to come together for a social event to get new inspiration and chat about their work and motivation in an informal atmosphere. This time, they attended a robot performance in the theater on the second day. On the third day, the conference dinner was held together in the rooftop restaurant of the AROS Art Museum. One of the highlights was the tour of the ninth floor. The Danish-Icelandic artist Olafur Eliasson has created Your rainbow panorama which was officially opened in May 2011. You can see Aarhus with its church towers, residential buildings, streets, and people through the colorful panes. Afterwards, the tireless went out into the city’s nightlife.
On the third day of Robophilosophy 2024, Melanie Mitchell, Professor at the Santa Fe Institute (USA), gave a keynote speech entitled „AI’s Challenge to Understanding the World“. From the abstract: „I will survey a debate in the artificial intelligence (AI) research community on the extent to which current AI systems can be said to “understand” language and the physical and social situations language encodes. I will describe arguments that have been made for and against such understanding, hypothesize about what humanlike understanding entails, and discuss what methods can be used to fairly evaluate understanding and intelligence in AI systems.“ (Website Robophilosophy 2024) In this keynote – as in previous keynotes and presentations – the restrictions of AI and generative AI were emphasized. In response to a question from an audience member, the potential was also acknowledged.
The Workshop „The Social Significance of Human Effort – What Are the Parameters For Positive Human-Robot Interaction In the Context of Industry 5.0?“ – organized by the renowned Sant’Anna School of Advanced Studies (Pisa, Italy) – took place on the third day of Robophilosophy 2024. Prof. Dr. Oliver Bendel gave the lecture „Metamorphoses in the Factory. From Classic Industrial Robots over Cobots and Classic Service Robots to Universal Robots“. From the abstract: „Robots play an important role in industry. In recent years, there have been interesting innovations in production and logistics. Large classic industrial robots are turning into small cobots. Cobots become service robots. Classic service robots are discovering the factory. Metamorphoses are taking place. This talk hypothesizes that recent developments will have a significant impact on workers and work. In particular, the precursors of universal robots could significantly change the factory of the future, just as they will change society as a whole. After all, with universal robots, the boundaries between industrial and service robots are becoming increasingly blurred.“ (Website Robophilosophy 2024)
Fig.: Oliver Bendel in Denmark (Photo: Stefanie Hauske)
On the third day of Robophilosophy 2024, Katharina Kühne, doctoral student at the University of Potsdam, gave a talk entitled „Robots at Arm’s Length – Unveiling the Dynamics of Interpersonal Distance Preferences in Human-Robot Interactions“. From the abstract: „In social interactions, interpersonal distance influences relationships, provides protection, and regulates arousal. Despite the intuitive nature of adopting specific distances, little is known about comfortable interpersonal distances with social robots. The talk reports on a study where 66 participants saw individuals standing face-to-face with a robot at different distances and pressed a button when seeing a woman or a man. In line with the negativity bias hypothesis, suggesting quicker reaction times to negative stimuli, participants showed a preference for increased distances, resulting in longer reaction times. Human-likeness of robots moderated the link between distance and arousal. The most human-like robot was less liked and evoked higher arousal. These findings potentially have implications for designing social robots and optimizing interactions, particularly in educational or medical contexts.“ (Website Robophilosophy 2024) The researcher’s presentation refers to the paper “Robots at arm’s length: Unveiling the dynamics of interpersonal distance preferences in human-robot interactions” by Katharina Kühne, Laura M. Zimmer, Melina Jeglinski-Mende, Oliver Bendel, Yuefang Zhou, and Martin Fischer. It will be published in autumn or winter 2024.
The third day of Robophilosophy 2024 featured numerous presentations and several workshops. The workshop „The Social Significance of Human Effort – What Are the Parameters For Positive Human-Robot Interaction In the Context of Industry 5.0?“ was organized by the renowned Sant’Anna School of Advanced Studies (Pisa, Italy). The moderators were Professors Alberto Pirni and Paolo Dario as well as Oliver Bendel from the FHNW School of Business. They also presented, as did other participants such as Nicola Vitiello, Leonardo Massantini, Danica Kragic Jensfelt, and Margherita Pugnaletto. From the workshop abstract: „This workshop aims to develop a roadmap for understanding the impact of robotics on human employment within the context of Industry 5.0. The workshop explores key factors in this transition, including the risks and benefits of digital automation, ethical considerations regarding worker skills and well-being, and protective measures for workers and consumers. Focusing on the theme of sociocultural risks: devaluation of human labor, the workshop aims to reflect on traditional notions of work, productivity, and the value of human labor in the era of advancing robotics and automation. It challenges the concept of labor devaluation, assesses its impact on worker recognition and efficiency, and questions meritocratic paradigms. To facilitate interdisciplinary dialogue, the workshop engages philosophers and engineers in addressing ethical dilemmas in technology development. It explores the social significance of human effort and movement when interacting with autonomous robots and occupational exoskeletons. By examining these technologies‘ adaptability and role in human-machine interaction, especially in workplaces, the workshop intends to contribute to discussions on technological advances and their societal implications.“ (Website Robophilosophy 2024)
On the third day of Robophilosophy 2024, Emily Cross, a dancer and cognitive neuroscientist from ETHZ, gave a keynote speech entitled „Mind Meets Machine – Neurocognitive Perspectives on Human-Robot Interaction“. From the abstract: „Understanding how we perceive and interact with others is a core challenge of social cognition research. This challenge is poised to intensify in importance as the ubiquity of artificial intelligence and the presence of humanoid robots in society grows. This talk examines how established theories and methods from psychology and neuroscience are revealing fundamental aspects of how people perceive, interact with, and form social relationships with robots. Robots provide a resolutely new approach to studying brain and behavioural flexibility manifest by humans during social interaction. As machines, they can deliver behaviours that can be perceived as “social”, even though they are artificial agents and, as such, can be programmed to deliver a perfectly determined and reproducible set of actions. As development of service robots, home companion robots and assistance robots for schools, hospitals and care homes continues apace, whether we perceive such machines as social agents and how we engage with them over the long term remains largely unexplored. This talk describes research that bridges social cognition, neuroscience and robotics, with important implications not only for the design of social robots, but equally critically, for our understanding of the neurocognitive mechanisms supporting human social behaviour more generally.“ (Website Robophilosophy 2024)